Ladeinfrastruktur am Messegelände? – Fehlanzeige!

Kann das denn wahr sein?

von Thomas Buchbauer

Eine Ladestation für 220.000 Besucher? Ich war höchstgradig verwundert, als ich im Rahmen einer Pressekonferenz erfuhr, dass die Verantwortlichen einer der größten Messeveranstalter weltweit bisher noch gar nicht darüber nachgedacht haben, den Besuchern ihrer Veranstaltungen eine geeignete Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Und das, obwohl ihre eigenen Messen sich dieses Themas angenommen haben.

 

 

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3 Kommentare

Harleyelektrisch 27. November 2019 - 19:15

Die Situation rund um die Messe Frankfurt ist leider nur ein Beispiel für das angstvolle Festhalten an gewohnten Technologien und eine peinliche Verweigerung von Innovationen. Deutschland hat in den letzten Hundert Jahren fast alle wichtigen technologischen Entwicklungen begleitet, erforscht und serienreif gemacht. Leider hat sich die deutsche Automobilindustrie zu einer gewaltigen technologischen Bremse entwickelt und die deutschen Techniker und Denker fett und träge werden lassen. Der Wettbewerb mit Chinesen und Indern kann leider nur einen Verlierer bringen; Deutschland, Europa, EU.

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Christoph Rollt 21. November 2019 - 10:30

Ich darf annehmen, dass es um die Messe Frankfurt und um die Light+Building geht. Als Aussteller auf dieser Messe machte mich die Kritik neugierig und ich fand heraus: Im Messe-Parkhaus Rebstock (ein anderes gibt es nicht) gibt es immerhin acht Ladeplätze an einer Ladesäule. Das Laden ist kostenlos. Das Parkticket kostet die messeüblichen 15 Euro inkl. Shuttlebus zur Messe-West. Reservierung ist möglich und sinnvoll. Klar, mehr Plätze wären besser.

Für die Ladesäulen rund um den Messeturm und am Skyline Plaza gelten die genannten Handicaps.

Über die Ausstattung der wenigen kostenlosen Journalisten-Presseparkplätze und der zahlreichen kostenpflichtigen Aussteller-Parkplätze auf dem Messegelände kann ich nur spekulieren. Mobile Ladesäulen an Hotspots wären doch schnell aufgestellt!

Aber das betrifft ja die zumindest die Besucher der Light+Building nicht. Und wahrscheinlich mich auch nicht, denn ich reise lieber stress- und weitgehend kostenfrei mit der Bahn zum Messegelände an. #Verkehrswende

PS: Wäre ich Journalist oder PR-Mensch und am besten noch Fahrer eines Elektroautos von Kia, dann würde ich … Bescheid wissen und pfiffig sein 😉

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Thomas Buchbauer 26. November 2019 - 16:52

Lieber Christoph Rollt! Danke für deine Reaktion! Du hast vollkommen recht. Es gibt sie – acht Ladepunkte in der Parkgarage Rebstock. Noch dazu steht der Strom an den Typ2-Ladestationen auch noch gratis zur Verfügung. Aber ich denke, wir müssen nicht darüber diskutieren, dass die paar wenigen Ladepunkte für eine Veranstaltung dieser Größenordnung schlichtweg viel zu wenig sind. Noch dazu wenn sich die Messe diesem Thema inhaltlich verschrieben hat. Ich hätte mir zumindest (viel) mehr erwartet. Grüße, Thomas

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