Ladestation
Die Bundesnetzagentur erweitert ihre interaktive Ladesäulenkarte um sogenannte Public Keys. (Bild: Fotolia)

Ladesäulenkarte für Deutschland

Überprüfung von Ladevorgängen durch Public Keys

Die Bundesnetzagentur erweitert ihre interaktive Ladesäulenkarte um sogenannte Public Keys. „Anders als an Kraftstofftankstellen erhält man an Ladepunkten für Elektromobile in der Regel keine Quittungen“, stellt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, fest. „Mit Public Keys haben Verbraucher nun die Möglichkeit, die Abrechnung des
E-Mobilitätsanbieters auf ihre Richtigkeit zu überprüfen“.

Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt

Seit 2018 arbeitet die Bundesnetzagentur mit der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) zusammen und erfasst bei der Anzeige der Ladepunkte auch Public Keys. Die Erfassung befindet sich derzeit noch im Aufbau, so dass auf der Ladesäulenkarte zum jetzigen Zeitpunkt die ersten Public Keys eingesehen werden können. Die auf den Messgeräten aufgedruckten Prüfschlüssel können durch den Verwender in eine vom E-Mobilitätsanbieter zur Verfügung gestellten Prüfsoftware eingegeben werden.

Mit dieser Software kann der Verwender überprüfen, ob die in seiner Rechnung ausgewiesenen Messwerte mit den tatsächlichen Messergebnissen übereinstimmen und aus dem Ladepunkt stammen, an dem das Auto geladen wurde. Die Public Keys können ab sofort auf der Internetseite der Bundesnetzagentur heruntergeladen werden.

Interaktive Ladesäulenkarte

Die Bundesnetzagentur hat ihre  interaktive Übersichtskarte von E-Ladepunkten erstmalig im April 2017 veröffentlicht. Aktuell umfasst die Karte 13.147 Ladepunkte, davon 11.620 Normal- und 1.527 Schnellladepunkte an insgesamt 6.600 öffentlich zugänglichen Ladeeinrichtungen. Nach der Veröffentlichung der Übersichtskarte hat sich die Anzahl der gemeldeten Ladepunkte im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht.

Quelle: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen


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