(Bild: Juice Technology AG)

Integriertem Lastabwurf schont das Fahrzeug

Kontrolliert das E-Auto laden

(Bild: Juice Technology AG)

Immer mehr Energieversorger in ganz Europa bewilligen Ladestationen im privaten Raum nur noch, wenn sie diese bei Überlast im Netz ferngesteuert abschalten können. Juice Technology hat diese Funktion nun als erster Anbieter ab sofort in ihre Ladestationen standardmässig integriert. Damit sparen Anwender Kosten für teure Zusatzinstallationen, Ärger für bald zwingende Nachrüstungen und Zeit für Abnahmeverfahren.

Kontrollierter Ladestopp

Klassische Lastabwürfe, wie sie bisher beispielsweise für Boiler eingesetzt werden, bergen ein hohes Beschädigungsrisiko für Ladestation und Fahrzeug. Sie reagieren auf ein Rundsteuersignal im Stromnetz, das zu einem schlagartigen Abwurf unter Volllast führt. Bei einem laufenden Ladevorgang können dabei die Leiterkontakte längerfristig irreparabel verbrannt werden.

Juice Technology hat deshalb eine Technologie aus Hard- und Software entwickelt, die den Ladevorgang nach Signaleingang in wenigen Sekunden kontrolliert herunterfährt und ordentlich beendet. Erst dann, im stromfreien Zustand, werden die Leiterkontakte geöffnet. Das schont das Fahrzeug und die Ladeinfrastruktur und stellt überdies sicher, dass das Auto für Lastmanagementsysteme in einem definierten Zustand und damit ansprechbar bleibt.

Christoph Erni, CEO von Juice Technology AG, bestätigt: „Bereits haben erste Stromanbieter, wie zum Beispiel das ewz – Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, unsere Lösung getestet und offiziell abgenommen.“ Die Zusatzfunktion wird ab sofort mit allen Juice Charger 2 ausgeliefert.

Wozu braucht es den Lastabwurf?
  • Stromversorgung:
    Der Strom muss in dem Moment produziert werden, in dem die Verbraucher ihn nutzen. Somit müssen Produktion und Verbrauch permanent im Gleichgewicht bleiben.
  • Lastabwurf als letzte Massnahme:
    Unterfrequenz besteht, wenn mehr Strom verbraucht wird als produziert. Um einen Zusammenbruch des Netzes zu vermeiden, wird nach dem Zufallsprinzip der Strom der Verbraucher abgeschaltet.
  • Abweichung im Netz:
    In ganz Europa wird eine Netzfrequenz von 50 Hertz verwendet. Frequenzschwankungen entstehen, sobald sich die Anzahl Schwingungen des Wechselstroms verändern.

Der Juice Charger 2 reagiert beim sofortigen Herunterfahren der Netzseite und fährt die Stromzufuhr für das Fahrzeug innert weniger Sekunden kontrolliert stufenweise herunter und trennt dann erst das Fahrzeug vom Netz. So werden die Schaltkontakte sicher vor Verschmauchungen geschützt.

Quelle: Juice Technologie AG


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