Solarstraßen wie jene von Solmove ermöglichen es, trotz begrenzter Flächen im urbanen Bereich Strom zu erzeugen. (Bild: Solmove)

Smartes Beispiel der Integration von PV im Stadtquartier:

Technologie-Stiftung Berlin nennt Solarstraße von Solmove exemplarisch

Die Technologie-Stiftung Berlin hat kürzlich ihren Report »Vernetzte Energie im Quartier« veröffentlicht, der sich mit den Energie- und CO2-Bilanzen im Bereich der Gebäude- und Stadtentwicklung Berlin befasst. Ohne entsprechende Anstrengungen im Gebäudesektor werden die im Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK 2030) formulierten Emissionsziele nicht erreichbar sein. Gleiches gilt für andere Stadtumgebungen weltweit. Der Bericht zeigt deshalb exemplarisch anhand aktueller Praxisbeispiele, wie Erneuerbare-Energie-Projekte in einem Stadtquartier gelingen können und welche technischen und infrastrukturellen Komponenten dafür nötig sind. Die Solarstraße von Solmove wird dabei als gelungenes Projektbeispiel für die Bauwerksintegration von Photovoltaik zur dezentralen Stromerzeugung im Quartier vorgestellt.

Um den Klimawandel erfolgreich zu bremsen, müssen in den nächsten Jahren auch Gebäude im städtischen Quartier einen deutlichen Beitrag zur Energiewende leisten und ihre CO2-Bilanz verringern. Das gilt nicht nur für Neubauten, sondern natürlich auch für die Bestandsgebäude. Die Nutzung energieeffizienter Technologien für Gebäude mit kleinen und dezentralen Anlagen und vor allem gebäudeübergreifende Lösungen in der Nachbarschaft mit smarten Quartiersprojekten, bieten bisher ungenutzte Chancen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

„Gebäude und Quartiere haben eine zentrale Rolle im Klimaschutz. Die angewandte Energiewende findet im Quartier statt: Dort wird erneuerbare Energie dezentral und effizient produziert, smart vernetzt und verteilt und gespeichert“, erklärt Prof. Dr. Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Klimaschutz im Quartier ist die kluge, innovative, erneuerbare, vernetzte und partizipative Energiewende 4.0., die Blaupause für den dezentralen Klimaschutz.“

Wie sich Photovoltaikmodule in bislang ungenutzte bauliche Umgebungen wie Verkehrsflächen, Straßen oder Parkplätze integrieren lassen, zeigt der Report der Technologie-Stiftung Berlin anhand der Solarstraßenmodule von Solmove. „Durch neue Modulbauweisen können Verkehrsflächen zur Stromerzeugung beitragen und darüber hinaus andere smarte Eigenschaften bereitstellen. Gerade in Städten können durch Einsatz dieser Technologien deutliche Beiträge zur Emissionsminderung erzielt werden“, lobt der Report die Lösung von Solmove.

Intelligente Solarstraßen

Im Zuge der weltweiten Dekarbonisierung und des damit immer weiter steigenden Bedarfs an umweltfreundlicher Energie löst die vielfach ausgezeichnete innovative Geschäftsidee der Smart Solar Street von Solmove gleich mehrere Probleme. Mit den intelligenten Solarmodulen, die direkt auf Straßenoberflächen, Radwege, Parkplätze und andere versiegelten Flächen aufgebracht werden, lässt sich umweltfreundlicher und zu 100% klimaneutraler Solarstrom erzeugen. Solmove leistet so einen substanziellen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Durch die doppelte Nutzung vorhandener Verkehrsflächen lässt sich der Flächenverbrauch zur Erzeugung erneuerbarer Energie reduzieren.

Doch die smarten Solarstraßen, deren Funktionalität durch inzwischen drei Pilotanlagen in Köln und Gelsenkirchen belegt ist, können zukünftig nicht nur Solarstrom erzeugen, sondern bieten weitere intelligente Funktionen für die Verkehrsinfrastruktur von morgen. So könnten zukünftig auch E-Mobile induktiv mit Strom aufgeladen werden, was der Verbreitung der Elektromobilität einen enormen Schub verleihen würde. Alleine in Deutschland eignen sich ca. 1.400 Quadratkilometer horizontale Flächen für Solarstraßen, mit deren Strom sich etwa 20 Millionen E-Fahrzeuge mit Strom versorgen ließen. Studien zum Thema Stadtentwicklung und Smart City prognostizieren in den nächsten Jahren eine radikale Veränderung der Funktionsweise der Straßeninfrastruktur. Ein weiter wachsendes Verkehrsaufkommen und verdichtete Räume in Städten und Ballungszentren verlangen eine Reduzierung der Emissionen und Dekarbonisierung trotz steigenden Energieverbrauchs. Die Flächen zur dezentralen Gewinnung erneuerbarer Energie sind begrenzt; der Datenaustausch zwischen (zukünftig autonomen) Fahrzeugen und der Infrastruktur könnte dabei zum probaten Mittel werden.

Die Integration von smarter Funktionalität in Straßen hat laut einer aktuellen Studie von IDTechEx von 2018 ein weltweites Marktpotential, das sich in den nächsten 10 Jahren auf bis zu 18 Mrd. US-Dollar jährlich entwickeln wird. Die Studie erwähnt dabei rund 100 aktuelle Smart City-Projekte, die sich auf smarten Straßenbelag beziehen. Solmove gehört zu den Lösungsanbietern in diesem Bereich. Weitere Testanlagen von Solmove werden in Kürze in Kunshan in der Nähe von Shanghai (China) und in Jülich (Deutschland) umgesetzt.

Crowdinvesting-Kampagne für die Verkehrsinfrastruktur von morgen

Eine aktuelle Crowdinvesting-Kampagne von Solmove dient dazu, die Produktentwicklung der Smart Solar Street bis zur Marktreife voranzutreiben sowie eine Serienproduktion in Deutschland aufbauen zu können.

www.solmove.com
Video zur Crowdfunding-Kampagne


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