Toyota hat die Fertigungskapazität für die zweite Generation des Toyota Mirai erhöht. (Bild: Toyota)

Toyota Mirai ab 63.900 Euro in Deutschland:

Produktionsstart für die zweite Generation der Brennstoffzellenlimousine

Seit knapp sechs Jahren gibt es den Toyota Mirai. Woran bei batterieelektrischen Autos noch geforscht wird, ist bei diesem japanischen Modell Realität: Als Brennstoffzellenlimousine zeichnet er sich durch eine enorm hohe Reichweite, kurze Tankstopps und eine starke Wintertauglichkeit aus. Hinzu kommen ein geringer Kraftstoffverbrauch (0,76 kg H/100 km) und null lokale CO2-Emissionen.

Fünf statt vier

Ab November 2020 startet der japanische Automobilhersteller die Produktion der zweiten Generation des Toyota Mirai und erhöht gleichzeitig die Fertigungskapazitäten auf 30.000 Einheiten pro Jahr. Das neu entwickelte Modell überzeugt durch deutliche Fortschritte bei Technik, Effizienz, Fahrleistungen und Design. Ein optimiertes Brennstoffzellensystem und drei Wasserstofftanks mit einem insgesamt größeren Volumen ermöglichen eine bis zu 30 Prozent höhere Reichweite gegenüber dem Vorgängermodell (finale Homologationsdaten stehen noch aus, wie Toyota verlautbart). Auch finden nun fünf statt vier Personen bequem Platz, was den neuen Mirai noch alltagstauglicher macht.

Gegenüber der ersten Generation ist der neue Mirai günstiger und startet zu Preisen ab 63.900 Euro. Damit ist der Toyota Mirai nun auch förderfähig durch den Umweltbonus sowie die Innovationsprämie.

In der Basisausstattung sind inkludiert ein 19-Zoll-Leichtmetallrädern, ein JBL-Soundsystem mit 14 Lautsprechern, Multimediasystem mit Navigation und 12,3-Zoll Display, das auch Apple CarPlay und Android Auto unterstützt, Smart-Key-System, LED-Scheinwerfer, Sitzheizung vorne sowie elektrisch verstellbare Vordersitze. Für Sicherheit sorgt die aktuelle Generation des aktiven Sicherheits- und Fahrerassistenzsystems Toyota Safety Sense.

Die Ausstattungslinie »Executive«, die ab 66.900 Euro zu haben ist, umfasst zusätzlich polierte silberfarbene 19-Zoll-Leichtmetallräder, adaptive Bi-LED-Scheinwerfer, Multi-LED-Blinkleuchten vorne, Privacy Glas für die hinteren Fenster, ein 360-Grad-Kamerasystem, eine einstellbare Ambient-Beleuchtung mit acht verschiedenen Farben, Lenkradheizung, Sitzbezüge in Lederoptik, eine elektrisch verstellbare Lenksäule sowie eine Ladestation für kabelloses Laden des Smartphones. Assistenten zum Rückwartsfahren (RCTA-B), für Tote Winkel (BSM) und zum Einparken (ICS) mit vier Sensoren runden das Paket ab.

In der Topausstattung »Advanced« (ab 73.900 Euro) verfügt der neue Mirai über einen Einparkassistenten (IPA+), schwarze 20-Zoll-Leichtmetallräder, ein Panoramadach, Head-up-Display, einen digitalen Innenspiegel mit Kamera, Sitzheizung hinten, Sitzbelüftung vorne und hinten, Drei-Zonen-Klimaautomatik sowie eine Memory-Funktion für den Fahrersitz und die elektrisch verstellbare Lenksäule. Zusätzlich ist der Mirai mit Semianilin-Ledersitzen in schwarz ausgestattet.

Modulare Plattformen im Trend

Das Modell basiert auf der neuen modularen Toyota-Plattform für Fahrzeuge mit Hinterradantrieb, die von Beginn an für verschiedene Antriebsarten ausgelegt wurde. Sie verleiht der Limousine eine höhere Karosseriesteifigkeit und einen niedrigeren Fahrzeugschwerpunkt, was Agilität und Ansprechverhalten steigert. Auch spricht der neue Mirai direkter und gleichmäßiger auf Gaspedalbewegungen an, was gleichermaßen für mehr Komfort und Fahrspaß sorgt.

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