(Bild: STARD)

Doppelsieg für Stard in Österreich

Rallye-Cross-Elektro-Rallyewagen gibt Tempo vor

Das elektrische Rallycross-Auto von Stard und sein Fahrer Manfred Stohl gaben am Doppel-Wochenende der österreichischen Rallycross-Meisterschaft in Greinbach (18.-19. Juli) das Tempo vor und holten zwei Siege. Damit trug das dynamische Duo zu dem historischen Sieg bei, den es eine Woche zuvor in Ungarn errungen hatte und bestätigte das elektrische Konzept, das in diesem Jahr in der neuen Projekt E-Serie zum Einsatz kommen wird.

Der Ford Fiesta ERX2 von Stard, der mit dem bahnbrechenden Stard REVelution-Powertrain-System ausgestattet ist, präsentierte während nicht weniger als acht Starts und 72 Runden erneut eine 100%ige Zuverlässigkeit. Die österreichische Veranstaltung im PS Racing Centre diente dabei als eine weitere ausgedehnte Testsession vor der offiziellen elektrischen Unterstützungsklasse der FIA World RallycrossChampionship, Projekt E, die nächsten Monat in Schweden beginnt.

Der Fiesta ERX2 war fast das ganze Wochenende lang das schnellste Auto jeder Klasse der österreichischen Veranstaltung. Nur wenn die Reifenwahl eine Rolle spielte, konnte Stohl die Rundenzeiten nicht überbieten, da andere Konkurrenten auf neuem Gummi fuhren, während Stard daran arbeitete, das Elektroauto mit stark verschlissenen Reifen zu fahren, um noch anstehende Rennszenarien zu simulieren.

Nach drei Siegen innerhalb von acht Tagen mit dem REVelutionpowertrain-Bausatz, der 450 kW (613 PS) kombinierte Leistung, 1002 Nm Drehmoment und eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h aus drei Straßenauto-Elektromotoren mit Allradantrieb und Zwei-Gang-Getriebe auf die Strecke bringt, liegt der Schwerpunkt nun wieder auf privaten Tests und Vorbereitungen für die erste Veranstaltung von Projekt E im legendären Holjes in Schweden im August.

Manfred Stohl, Präsident der Stohl-Gruppe und Entwicklungsfahrer:

Das Wochenende war mit zwei vollen Renntagen einfach perfekt. Das Auto lief ohne Probleme, und die Geschwindigkeit ist sehr zufriedenstellend. Das Auto verhält sich genau so, wie man es von einem Rennwagen erwartet, aber mit einem neuen Niveau an Fahrbarkeit und der Raffinesse des EV-Antriebsstrangs. Ich weiß, es wird von mir erwartet, dass ich sage, dass das Auto fantastisch ist, aber ehrlich gesagt, bin ich von diesem Elektroantrieb so beeindruckt, mehr als ich je gedacht hätte, dass ich es sein könnte. Ich bin mehr als zuversichtlich, dass ich ihn jetzt an andere Fahrer weitergeben kann, sowohl an Profis als auch an Amateure. Dies ist so bereit, wie ein Kunden-Motorsportprodukt Auto sein kann“.

Michael Sakowicz, CEO und Gründer von Stard:

Es ist großartig, dass wir wieder einmal zeigen konnten, wie echt unser Antriebsstrang und Projekt E ist, gerade in diesen Zeiten, in denen es wirklich eine große Anzahl von Elektro-Rennprojekten gibt, die immer wieder mit geänderten technischen Konzepten verschoben werden, haben wir gerade das geliefert, was wir vor einem Jahr angekündigt haben. Es ist hier, fertig und verfügbar. Für das Rennen selbst sind zwei nationale Runden an zwei Tagen wie eineinhalb normale World RX-Wochenenden, und alles hat perfekt funktioniert. Wir sind sehr froh, dass unsere Konzeptvalidierung so weiterging“.

Quelle: Stard part of Stohl Group GmbH


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