Der Deutsche Wetterdienst sammelte Daten aus 20 Jahren um zu beobachten wo die mittlere Energieproduktion aus Wind und Sonne unter zehn Prozent der Nennleistung blieb. (Bild: Fotolia)

Reduktion von Abhängigkeit fossiler und atomarer Energien geplant

Bedeutende Rolle für Energiewende in neuem Regierungsprogramm

ÖVP und FPÖ haben im neuen Regierungsprogramm 2017-2022 Umwelt und Energie eine bedeutende Rolle eingeräumt. Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt die geplanten Schwerpunkte für den Ausbau Erneuerbarer Energien und die Reduktion der Abhängigkeit von atomaren und fossilen Energien.

Aufmacherbild: Fotolia
ÖVP und FPÖ haben mit der Zusammenlegung von Umwelt, Energie, Land-, Forst- und Wasserwirtschaft ein starkes „Energiewendeministerium“ geformt. Jetzt gilt es durch eine ambitionierte Klima- und Energiestrategie, das angepeilte Ziel von 100% erneuerbare Energiequellen am Gesamtstromverbrauch bis 2030 sicher zu stellen,“ meint Peter Püspök, Präsident von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ), “das bedeutet, dass das notwendige Ausbautempo von Erzeugungskapazitäten im Strombereich in den nächsten Jahren verdreifacht werden muss“.

Im Wärmebereich ist der weitere Ausbau von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sowie der mittelfristige Ausstieg aus Ölheizungen im Neubau geplant. Die großen Herausforderungen der Energiewende, den forcierten Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten sowie umfassende Maßnahmen zur Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen auf erneuerbare Energien werden intensive Detailarbeit erfordern. Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) steht als konstruktiver Partner für die Erarbeitung und Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Verfügung.
Quelle: APA


Kommentar verfassen