Die has.to.be Gründer Martin Klässner (links) und Alexander Kirchgasser und ihre be.Energised E-Mobilitätslösung. Bild: has.to.be GmbH

Be.Energised versorgt die Elektromobilität Europas

Bausteine für die Elektromobilität

Das Rennen um den riesigen Zukunftsmarkt der E-Mobilität ist längst eröffnet. Ganz vorne mit dabei ist die has.to.be gmbh mit ihrer E-Mobilitätslösung be.Energised aus Radstadt. „Wir sind Ermöglicher. Wir erleichtern und beschleunigen die E-Mobilität“, erklärt Firmengründer Alexander Kirchgasser.

Aufmacherbild: has.to.be GmbH
In den Jahren 2008 und 2009 machten Kirchgasser und sein Mitbegründer Martin Klässner erste Erfahrungen mit Ladestationen. Elektroautos waren zu dieser Zeit, im Unterschied zu heute, jedoch mehr als exotisch. „Damals waren wir viel zu früh dran, wir haben aber gesehen, dieses Thema wird weitergehen“, blickt Kirchgasser zurück. Diese Einschätzung hat sich als mehr als richtig erwiesen.

Gründung zur richtigen Zeit

Heute liefert E-Mobilität täglich neue Schlagzeilen. Tesla hat damit begonnen, jetzt rücken nahezu alle Autobauer nach und bringen E-Modelle auf den Markt, parallel zu einer steigenden Dichte an Ladestationen, die als Geschäftsfeld und Frequenzbringer entdeckt werden. Intensiv wird daran geforscht, Ladegeschwindigkeit und Batterie-Kapazitäten zu erhöhen. Das autonome Fahren, das in den Startlöchern steht, wird der E-Mobilität unweigerlich zusätzlich Schub verleihen.

Die Gründung der has.to.be gmbh im Jahr 2013 kam daher gerade zur rechten Zeit. Mit dem Software-Paket be.Energised konnte man den Betreibern der Ladestationen eine Hardware-unabhängige Komplettlösung bieten. Be.Energised liefert die Software für den Betrieb der Charger, die Verwaltung und Überwachung der Stationen, übernimmt das ganze Payment-Service (in Zukunft bei wachsender Nutzung von E-Mobilität mit Bonitätsprüfung), die Koordination der Service-Intervalle und selbst die Kommunikation mit den Kunden per hauseigenem Callcenter.

Kirchgasser: „Wir decken die gesamte Dienstleistung der E-Mobilität für Ladestationen-Betreiber ab. Wir sind im Grunde ein Softwarelieferant, können aber alle Service-Bausteine für die E-Mobilität liefern.“ Die Entwicklung geht zum „Plug and Play“: „Wir bestücken eine Ladestation aus dem Werk, so wie die Kunden es wollen.“ Aus dem mehrfach ausgezeichneten Salzburger Vorzeige-Start-up ist dank stetiger Entwicklungsarbeit ein mittelständisches Technologie-Unternehmen geworden, das sich erfolgreich am weltweiten E-Mobilitäts-Markt bewegt.

Wöchentliches Plus: 250 Stationen

7.500 Ladestationen werden mit be.Energised weltweit betrieben und am Laufen gehalten, wöchentlich kommen 250 dazu, zeigt sich Martin Klässner erfreut. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 30 Mitarbeiter am Hauptsitz in Radstadt, in Wien und in München. Nächstes Jahr werden es 50 Mitarbeiter sein.

Dem weiteren Wachstum sind vorerst keine Grenzen gesetzt. Und den Service-Innovationen, die jetzt entwickelt werden – auch nicht: Anfang des Jahres rollt ein großer Fahrzeughersteller eine neue E-Auto-Linie aus, komplett mit Ladestation und Strombezugsvertrag. Die Software für die Charger kommt von be.Energised. Derartige Bündel-Angebote zielen auf Firmenflotten, aber zunehmend auch auf den privaten Markt ab.

Mittlerweile entdecken Händler und Hoteliers das Thema Ladestationen als Frequenzbringer und Unterscheidungsmerkmal, wenn das Unternehmen über die Station-Finder-Apps oder auf Google Maps sichtbarer gemacht wird. Vor allem aber Unternehmen mit Fahrzeugflotten setzen auf die E-Mobilität, um Betriebskosten zu senken und die Steuervorteile zu nutzen.

Unser Markt ist jedenfalls Europa als Schwerpunkt und der Rest der Welt. Österreich wäre uns zu klein“, betont Klässner. Er verweist darauf, dass man in Österreich im Unterschied zu anderen Ländern das Thema E-Mobilität eher verschlafe. „Wir haben jedenfalls den umfassenden Blick auf das Thema“, erklärt Kirchgasser. Schon jetzt könne man den Betreibern der Ladestationen den Energiebedarf für die kommende Woche vorhersagen.

Baustein für zukünftige Smart Cities

Werden mittelfristig mehrheitlich selbstfahrende Autos unterwegs sein, werden diese entscheiden, wo und wie sie Strom tanken. Dann braucht es intelligente Lösungen auf Basis von „Big Data“, um Energiebedarf, Preise und Netzstabilität zu steuern.

Klässner und Kirchgasser sehen bereits den „Next Step“ von be.Energised: „Wir arbeiten schon jetzt daran, dem Fahrzeug die Information zu liefern, wann es wo und wie laden sollte. Wir werden die sein, die der Smart Mobility Daten und Interpretationen liefern für alle Situationen. Wir werden damit ein Baustein für die kommenden Smart Cities sein!
Quelle: has.to.be GmbH


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