Die IG Wind kritisierte zuletzt einen geringen Ausbau erneuerebarer Energieträger. Die E-Control widerspricht: Von 2016 auf 2017 gab es einen Zuwachs um 8 Prozent. (Bild: Fotolia)

E-Control:

Ausbau der Erneuerbaren wächst kontinuierlich

Wien – Die von der IG Wind veröffentlichte Kritik am mangelnden Ausbau der Erneuerbaren Energieträger kann von der E-Control nicht nachvollzogen werden. „Fakt ist nämlich, dass der Ökostromausbau in Österreich angestiegen ist. Auch die Zahlen des aktuellen Ökostromberichts der E-Control zeigen, dass es von 2016 auf 2017 einen neuerlichen Zuwachs um 8 Prozent gegeben hat“, so der Vorstand der E-Control, Andreas Eigenbauer. Der Anteil am Stromverbrauch, also die Abgabe an Endverbraucher aus dem öffentlichen Netz, in Österreich liegt bei 17,9% und damit über dem Niveau aus dem Jahr zuvor. Und ergänzt: „Auch auf einer anderen Ebene können wir eine positive Bilanz ziehen: Ökostrom ist mehr als nur gefördert. Immer mehr Anlagen erreichen das Ende der Förderlaufzeit und werden danach am Markt weiter betrieben. Der Anteil des gesamten Ökostroms, also gefördert und nicht-gefördert und ohne große Wasserkraft, beträgt bereits 26% des gesamten Stromverbrauchs.“

Ziele sogar übererfüllt

„Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: die im Ökostromgesetz festgelegten Ziele werden im Jahr 2020 mehr als übererfüllt. Dies liegt auch daran, dass zusätzlich zu den zunächst im Gesetz festgelegten budgetären Kontingenten gerade für Wind noch weitere Sonderkontingente gesetzlich festgelegt wurden, um lange Wartelisten abzubauen und zusätzliche Projekte realisieren zu können“, erläutert Wolfgang Urbantschitsch, ebenfalls Vorstand der E-Control.

Quelle: APA

www.e-control.at


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