Grüner Meilenstein in Niederösterreich:

Ultraschnelles E-Ladezentrum in der Nibelungenstadt Pöchlarn

von Nina Stark

Nur ein Jahr nach dem Spatenstich setzt die Fernwärme Genossenschaft Pöchlarn mit dem neuen E-Mobility Zentrum in Pöchlarn kraftvolle Signale für nachhaltige Mobilität und Netzsicherheit. Vier Hochleistungsladestationen für Elektroautos in Kombination mit einem Batteriespeicher, einer PV-Anlage und einer Lounge für komfortable Energiepausen machen den Standort der Nibelungenstadt Pöchlarn zum innovativsten E-Mobility Ladepark in Niederösterreich.

Ultraschnelles Laden erfordert ultrasmarte Lösungen

Das Laden von Elektrofahrzeugen benötigt immer weniger Zeit. Die neuen Ultra-Schnellladestationen liefern bis zu 350 kW Leistung. In nur fünf Minuten kann Strom für bis zu 100 km Reichweite geladen werden. Was Autofahrer freut, ist für das Stromnetz mit großen Herausforderungen verbunden. Mit zunehmender Ladeleistung für die neueste Generation von Elektrofahrzeugen werden für E-Mobilitäts-Ladehubs Netzanschlussleistungen von bis zu 1 MW benötigt. Deshalb wurde am E-Mobility Standort Pöchlarn ein 500 kW Batteriespeicher installiert. Wenn E-Autos mit bis zu 350 kW laden, dann kommt ab sofort ein Teil der benötigten Energie und Leistung aus dem Batteriespeicher. Damit wird sichergestellt, dass das Stromnetz nicht zu sehr belastet wird.

„Mit dem Hochleistungs Ladestandort gestalten wir die Infrastrukur im Raum Pöchlarn zukunftsfit. Die Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projektes für unsere Gemeinde und Region war nur mit starken Partnern möglich“, sagt Alfred Bergner, Obmann der Fernwärme Versorgung Pöchlarn Genossenschaft mbH. „Smatrics hat die Hochleistungsladestationen installiert und betreibt diese. Verbund hat uns beim Thema Energie unterstützt und begleitet, vom Batteriespeicher über das intelligente Energiemanagementsystem bis hin zur Vermarktung am Regelenergiemarkt. Dafür bedanke ich mich heute bei allen Beteiligten sehr herzlich.“

„Die Nibelungenstadt Pöchlarn zeigt mit dem neuen E-Mobility Zentrum, wie die Energiewende gelingt. Der Standort an der Donau und der A1 ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die emissionsfreie Mobilitätszukunft und setzt neue Maßstäbe in Niederösterreich“, betont Stephan Pernkopf, LH-Stellvertreter Niederösterreich.

Martin Wagner, Geschäftsführer Verbund Energy4Business GmbH: „Elektromobilität ist der Schlüssel zur nachhaltigen Senkung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Deshalb hat Verbund schon früh die Weichen für Elektromobilität gestellt und den Aufbau der österreichischen Hochleistungs-Ladeinfrastruktur vorangetrieben. Mit unserer Expertise im Bereich Batteriespeicher bieten wir Kund:innen eine sinnvolle Ergänzung und Zugang zum Thema Flexibilität. Dafür braucht es Partner mit Visionen, die wir hier mit FWG gefunden haben. Wir pflegen einen ganzheitlichen Zugang zum Mobilitätsökosystem und verbinden die Sektoren Energie und Mobilität. Der Standort Pöchlarn ist ein wunderbares Beispiel, wie wir mit unserem Know-how Kundenbedürfnisse bestmöglich und langfristig stillen und die Energiewende mitgestalten.“

Synergien nutzen, Sektoren verbinden

Das Projekt Synerg-e greift die Herausforderungen für Errichtung und Betrieb von Hochleistungs-Ladeinfrastruktur für Elektromobilität auf und entwickelt neue Lösungen. In Synerg-e wird das lokale Management von Batterie und Ladestation umgesetzt, sowie der virtuelle Zusammenschluss der Batterien, um netzdienliche Services bereitstellen zu können. Synerg-e adressiert die Sektorkopplung von Energie und Transport und wird daher aus dem ersten Synergy Call der Connecting Europe Facility (CEF) der Europäischen Kommission gefördert. Das Projekt wird unter der Leitung von Verbund mit den Partnern Allego und Smatrics EnBW realisiert. In den vergangenen drei Jahren hat Verbund 10 lokale Batteriespeicher an Ultra-Schnellladestandorten von Smatrics EnBW in Österreich und Deutschland installiert und in Betrieb genommen.

Weitere Informationen auf: www.verbund.com

Quelle: Verbund AG

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