Erneuerbarer Wasserstoff als ?Allrounder? Auf dem Weg zu einer sauberen und nachhaltigen Energiezukunft. (Bild: BMNT)

Vorhaben der #mission2030 Schritt für Schritt umsetzen

Startschuss für Erarbeitung einer Wasserstoff-Strategie

Am Mittwoch, 20. März, fand im Haus der Industrie in Wien das Kick-Off-Event zur Erarbeitung einer Wasserstoffstrategie statt. Die Strategie soll bis Ende dieses Jahres ausgearbeitet werden.

Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssen wir alle zukunftsweisenden Technologien noch intensiver nutzen. In der #mission2030 – der österreichischen Klima- und Energiestrategie – haben wir den Weg skizziert, jetzt setzen wir mit der Wasserstoffstrategie einen Leuchtturm Schritt für Schritt um. Nur mit den Unternehmen und der Industrie als Partner kann eine erfolgreiche Energiewende gelingen. Erneuerbarer Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle spielen“, so Energieministerin Elisabeth Köstinger.

Wasserstoff eine europäische Erfolgsgeschichte

Bereits während der Österreichischen Ratspräsidentschaft 2018 setzte Köstinger mit der Hydrogen Initiative beim informellen Treffen der Energieminister in Linz ein starkes europäisches Signal. Die Deklaration, die sich für die Anwendung von erneuerbarer Wasserstofftechnologie ausspricht, wurde von 26 Mitgliedstaaten, der Europäischen Kommission, 2 EFTA Staaten sowie rund 100 Unternehmen, Organisationen und Institutionen unterstützt. „Erneuerbarer Wasserstoff ist ein »Allrounder«, wie man im Skisport sagen würde. Wasserstoff hat das Potenzial, unser Energiesystem langfristig zu revolutionieren. Er kann uns als Langfristspeicher, zur Integration von Strom und Wärme, in der Industrie und im Verkehrsbereich helfen. So zeigt er Möglichkeiten hin zu einer sauberen und nachhaltigen Energiezukunft auf. So können auch jene Sektoren dekarbonisiert werden, die durch Elektrifizierung alleine schwer zu erreichen sind“, ergänzt Köstinger.

Die Wasserstoffstrategie soll nun die Inhalte der Hydrogen Initiative national auf Schiene bringen. Die ausgearbeiteten Ziele und Maßnahmen sollen in den nationalen Klima- und Energieplan einfließen, welcher bis Ende dieses Jahres an die Europäische Kommission übermittelt wird und bereits teilweise im Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) 2020 umgesetzt werden.

Quelle: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus


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