Die ersten vollelektrischen Modelle von Skoda werden der Citigo und der Vision iV sein.
Skoda bringt 2019 zwei Modelle mit elektrifiziertem Antrieb auf den Markt. Eines davon ist vollelektrisch – der E-Citigo (der hier nicht zu sehen ist). (Bild: obs/Skoda Auto Deutschland GmbH)

„Erfolgreiches Jahr 2018“ für Skoda

2019 steht im Zeichen der Elektromobilität

Mladá Boleslav – Skoda hat 2018 insgesamt 1.253.700 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert und damit bereits zum fünften Mal in Folge einen neuen Absatzrekord erzielt. Im Jahr 2019 beginnt bei Skoda das Zeitalter der Elektromobilität. Den Anfang machen die batterieelektrische Version des Citigo sowie der Superb mit Plug-In-Hybridantrieb. Auch beim Thema Digitalisierung treibt Skoda die Umsetzung seiner Strategie 2025 konsequent voran: Das Skoda DigiLab ist mit Standorten in Prag und am IT-Hotspot Tel Aviv vertreten und hat bereits zahlreiche Partnerschaften mit Start-ups geschlossen. Skoda-Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier: „Wir starten in diesem Jahr mit unserem ersten Fahrzeug mit Plug-In-Hybridantrieb und dem ersten reinen E-Auto in die Elektromobilität bei Skoda – ein ganz besonderer Moment in der 124-jährigen Geschichte unseres Unternehmens.“

124 Jahre nach der Gründung des Unternehmens bringt Skoda mit dem Superb PHEV sein erstes elektrifiziertes Serienmodell an den Start. Der Hybride wird im Werk Kvasiny vom Band laufen. Mit dem E-Citigo erweitert Skoda ebenfalls in diesem Jahr sein Angebot um ein rein batterieelektrisches Fahrzeug. 2020 folgen die ersten Serienmodelle auf Basis des MEB, des modularen Elektrifizierungsbaukastens des Volkswagen-Konzerns. Zu den Modellen gehört die Serienversion der Konzeptstudie Skoda Vision iV. Bis 2022 will der tschechische Autobauer mehr als zehn elektrifizierte Modelle präsentieren. Zusätzlich dazu produziert das Werk in Mladá Boleslav ab 2019 auch Elektrokomponenten für Plug-In-Hybridmodelle mehrerer Volkswagen Konzernmarken.

Digitalisierung

Weitere strategische Handlungsfelder sind Elektromobilität, autonomes Fahren, Konnektivität und Digitalisierung. Durch das konsequente Umsetzen dieser Themen will Skoda zum einen den weltweiten Fahrzeugabsatz weiter steigern. Zum zweiten sollen neue Geschäftsfelder wie etwa digitale Mobilitätsservices den Wachstumskurs auf eine breitere Basis stellen.

In Logistik und Fertigung setzt das Unternehmen immer stärker auf Technologien nach dem Leitbild der Industrie 4.0: In großen Praxistests erfassen vollautonome Drohnen in den tschechischen Skoda Werken den Bestand an Ladungsträgern, Roboter arbeiten Hand in Hand mit ihren menschlichen Kollegen und erleichtern deren Arbeit auf intelligente Weise. Mittels Predicitive Maintenance erkennen Maschinen selbst ihren Wartungs- oder Reparaturbedarf und reduzieren so das Risiko von Schäden oder Stillständen. Und beim Verpacken von Completely Knocked Down-Teilesätzen (CKD) zeigten Augmented Reality-Projektionen, wo und wie die Teile auf dem Ladungsträger verpackt werden sollen.

Bei der Einführung des neuen Modularen Infotainment-Baukastens MIB 3 tritt Skoda konzernweit als Vorreiter auf. Für die Kunden der Marke heißt das: Sie erhalten beste Konnektivität in ihren Fahrzeugen und profitieren in allen neuen Skoda-Modellen von komfortablen Over-the-air-Updates.

In Kooperationen mit Städten wie zum Beispiel Prag engagiert sich Skoda für zukunftsfähige urbane Mobilitätskonzepte. Ziel ist es, Verkehrsströme zu optimieren und den intermodalen Verkehr intelligent miteinander zu verknüpfen. So werden Sicherheit und Komfort der Menschen erhöht, während gleichzeitig die Umweltbelastung sinkt.

Innovationskraft und digitale Entwicklungskompetenz durch Skoda DigiLab

Parallel entwickelt Skoda unterschiedlichste Mobility- und Vehicle-on-Demand-Lösungen. Das private Peer-to-peer-Carsharing HoppyGo, das studentische Carsharing Uniqway und die Mobilitätslösung CareDriver für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf entstanden im Skoda DigiLab. Aktuell testet Skoda eine wegweisende Zustelllösung für die »letzte Meile«, bei der Pakete direkt in den Kofferraum des Bestellers geliefert werden – digital gesichert und mit maximalem Komfort für die Fahrer.

Das Skoda DigiLab ist wesentliches Instrument und Treiber vieler digitaler Innovationsprozesse. Die Kreativwerkstatt stärkt die Entwicklungskompetenz der Marke im Bereich Digitalisierung. Neben dem Gründungsstandort Prag startete Anfang 2018 das Skoda DigiLab Israel Ltd. im IT-Hotspot Tel Aviv durch. Beide Labs verstehen sich als Teil der Start-up-Szene, denken unkonventionell und handeln agil. Sie entwickeln neue Geschäftsmodelle, Lösungen und Produkte für die Mobilität der Zukunft.

Die Ideenschmiede hat in Tel Aviv ein starkes Netzwerk in der dortigen Start-up-Szene aufgebaut und kooperiert in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Big Data, Cyber Security und Fahrzeugsensorik aktuell mit 13 der vielversprechendsten jungen Unternehmen. So sichert sich Skoda den Zugang zu neuen Technologien wie Big Data und Künstliche Intelligenz.

Drei Beispiele: Anagog ist auf die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz im Mobilitätskontext spezialisiert. Per Software kann das israelische Start-up das Kundenverhalten in bestimmten Situationen analysieren, verstehen und beispielsweise Autofahrer zum nächsten freien Parkplatz navigieren. Chakratec arbeitet an Elektroauto-Ladesäulen mit einem Stromspeicher auf Basis eines Schwungrad-Konzepts, der eine nahezu unbegrenzte Anzahl von tiefen Lade- und Entladungszyklen bietet. Unter anderem lassen sich Ladestationen dadurch in Zukunft auch an abgelegenen Standorten installieren. Die Gründer von UVeye bieten eine Kameratechnologie an, die den Unterboden eines Fahrzeugs abscannt und eventuelle Schäden entdeckt – was beispielsweise für die Bereiche Produktion und Qualität interessant ist.

 

Quelle: Presseportal

www.skoda.at


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