Solarbetriebenes Offroadfahrzeug "Froggee"
Auf Wüsten-Mission: In weniger als 4 Tagen 21 Stunden und 23 Minuten soll der SolarBuggy „Froggee“ die Simpsonwüste durchqueren. (Bild: igus)

Weltrekordversuch in Australien

SolarBuggy „Froggee“ soll die Wüste durchqueren

Seit Anfang 2016 entwickeln und bauen 16 Studenten der Hochschule Bochum eigenständig ein solarbetriebenes Offroadfahrzeug. Das Team hat den Anspruch ihren SolarBuggy „Froggee“ ganz allein so zu konzipieren, dass er schwerste Bedingungen für Offroadfahrzeuge, Sand und Dünen problemlos bewältigen kann. Ziel des Projekts ist es im Frühjahr 2018 den Rekord eines australischen Teams für die schnellste Durchquerung der Simpsonwüste mit einem solarbetriebenen Landfahrzeug zu brechen. Dies bedeutet eine Strecke von 360 Kilometern entlang der „french line“ von Purni Bore bis nach Birdsville. Dafür sind auf dem Dach des SolarBuggys 2,5 Quadratmeter Solarzellen befestigt. Insgesamt stehen dem Team für ihr Vorhaben weniger als vier Tage, 21 Stunden und 23 Minuten zur Verfügung.

Hohe Ansprüche an verbaute Komponenten

Vor diesem Hintergrund müssen alle Komponenten im SolarBuggy die starken Beanspruchungen verkraften und dabei ein geringes Gewicht aufweisen. Dies gilt insbesondere auch für die verbauten chainflex Leitungen. Sie dienen zur Verbindung der Motorcontroller mit den Elektromotoren, zum Antrieb des Fahrzeugs und zur internen Verdrahtung der Schütze. Laut igus ist die Kombination aus geringem Gewicht und Durchmesser sowie maximaler mechanischer Haltbarkeit die Stärke der Leitungen. Die Servoleitungen im SolarBuggy verfügen über einen speziellen Leiteraufbau, der die hohe Strombelastbarkeit sicher stellt und den mechanischen Belastungen in der Bewegung und Vibration standhält, sodass es nicht zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommt.  „Die Leitungen sind geschirmt, ermöglichen Gleich- und Wechselspannung und besitzen eine hohe elektromagnetische Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse“, erklärt Kay Bollerhof vom SolarBuggy Team. „Sie sind sehr robust und eignen sich bestens für die thermische Belastung in Australien“, führt er weiter aus.

Garantierte Ausfallsicherheit bei hoher Leistung

Ursprünglich sind die Leitungen für den Einsatz in Energieführungsketten konzipiert. Im hauseigenen Labor unter realen Bedingungen getestet, sorgen sie igus zufolge für eine maximale Lebensdauer und garantierte Ausfallsicherheit. Im Falle des SolarBuggys verkraften die ausgewählten Servoleitungen CF270.UL.350.01.D Biegeradien bis 7,5xd für kleinste Bauräume. Durch ihren PUR-Außenmantel sind sie ölbeständig, halogen- und silikonfrei sowie flammwidrig.

igus sponsert SolarBuggy im Rahmen des Young Engineers Support

Projekte wie dieses unterstützt igus im Rahmen des „Young Engineers Support“ (yes). Das Unternehmen fördert vielfältige innovative und mutige Projekte von Schülern, Studenten und jungen Bastlern mit kostenlosen Produktmustern und technischer Beratung.

 

Weitere Informationen: igus.de

 


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