Cupra Born in einer Parkgarage mit Stadt im Hitnergrund
Die jetzt bestellbare Variante des Cupra Born hat eine Motorleistung von 150 kW und eine Batteriekapazität von 58 kWh. (Bild: Cupra/Seat)

Cupra Born ab sofort bestellbar:

Nach der limitierten Auflage kommt die reguläre Variante

Im Juni kam die limitierte Sonderedition Alpha des Cupra Born in Österreich auf den Markt. Seit vergangener Woche ist der elektrische Born in vier weiteren Modellvarianten bestellbar, mit der Markteinführung im November. Den Anfang macht die 150 kW (204 PS) starke Version mit einer Akkukapazität von 58 kWh (netto). Diese ist ab 39.990 Euro erhältlich. Nach Abzug aktueller Förderprämien für Elektrofahrzeuge in Österreich kostet der Cupra Born damit zumindest 34.590 Euro. Das Einstiegsmodell, das erst später bestellbar sein wird, liegt dank der Prämie unter 30.000 Euro.

Der Lithium-Ionen-Akku mit 58 kWh Kapazität speichert genug Energie für rund 420 Kilometer – und macht den Cupra Born damit langstreckentauglich. Er lässt sich bei 100 kW Ladeleistung in nur 35 Minuten von 5 auf 80 Prozent seiner Kapazität aufladen. Dank seines Motors, der schon beim Losrollen 310 Nm auf die angetriebene Hinterachse stemmt, vergehen für die Beschleunigung des Cupra Born mit 150 kW aus dem Stand auf 100 km/h lediglich 7,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 160 km/h elektronisch begrenzt. Sein niedriger Verbrauch ist mit 15,5 kWh auf 100 km in Anbetracht dieser sportlichen Fahrleistungen bemerkenswert. Cupra gibt auf die Antriebsbatterie acht Jahre Garantie bis 160.000 Kilometer (garantierte Mindestkapazität von 70 Prozent) und fünf Jahre Garantie bis 100.000 Kilometer Laufzeit auf den Neuwagen.

Seat sieht Potenzial zum Gamechanger

Mit dem Cupra Born beginnt damit nicht nur endgültig eine neue technologische Ära für die Performance-Marke. Das von Barcelonas Stadtteil El Born im Design inspirierte und nach ihm benannte Modell hat nach Meinung des Unternehmens das Potenzial, den Markt für Elektrofahrzeuge ordentlich aufzuwirbeln: „Die hochentwickelte elektrische Antriebstechnologie des Cupra Born sorgt für ein berauschendes Fahrgefühl. Er ist der Beleg dafür, dass sich Elektrifizierung und Leistung perfekt ergänzen können. Das macht ihn zum Gamechanger auf dem Markt: Er trägt zur CO2-Reduzierung bei, geht dabei aber dank seiner Dynamik keine Kompromisse ein“, sagt Dr. Werner Tietz, Vorstand für Forschung und Entwicklung für Cupra und Seat bei der Seat S.A.

Drei weitere Varianten – eine kostet unter 30.000 Euro

Um die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse möglichst gut abdecken zu können, folgen im Laufe der kommenden Monate drei weitere Varianten des Cupra Born mit unterschiedlichen Leistungsstufen und Akkukapazitäten. Die höchste Leistung liefern die beiden Varianten mit bis zu 170 kW (231 PS). Bestellbar sind sie voraussichtlich ab Ende dieses Jahres, die ersten Auslieferungen sind noch im ersten Quartal 2022 geplant. Sie unterscheiden sich in ihrer Akkukapazität von 58 kWh beziehungsweise 77 kWh. Diese besonders großzügigen Energiespeicher ermöglichen eine Reichweite von ca. 420 Kilometern bzw. bis zu ca. 540 Kilometern gemäß WLTP.

Nach unten abgerundet wird die Antriebspalette mit dem ab dem zweiten Quartal 2022 erhältlichen Einstiegsmodell mit 110 kW (150 PS) und einer Akkukapazität von 45 kWh, der nach Abzug der E-Förderungen mit einem Einstiegspreis unter 30.000 Euro für Privatkunden in Österreich angeboten werden soll.

Mit e-Boost von 0 auf 100 in 6,6 Sekunden

Alle vier Versionen verfügen bereits über eine umfangreiche Serienausstattung. Dazu zählen ein Augmented-Reality Head up Display, in der vorderen Reihe Sportschalensitze, 18-Zoll-Leichtmetallräder, Keyless Go, ein Spurhalteassistent, eine Ultraschall-Einparkhilfe vorne und hinten, das Umfeldbeobachtungssystem »Front Assist« mit City-Notbremsfunktion, der neuen Technologie »Car2X« sowie Voll-LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten mit durchgängigem Leuchtband am Heck.

Die beiden Varianten mit 170 kW (231 PS) verfügen darüber hinaus über zusätzliche Ausstattungshighlights, die noch einmal unterstreichen, dass Cupra seine Wurzeln im Motorsport hat. Dazu zählen das beheizbare Supersportmultifunktionslenkrad in Leder mit Cupra-Mode Button und e-Boost Aktivierung, 19 Zoll große Leichtmetallräder und Scheibenbremsen vorne mit 340 Millimetern Durchmesser.

Diesen beiden stärksten Varianten wird auch der bemerkenswerte e-Boost vorbehalten sein: Auf Knopfdruck oder wahlweise per Kick-down ruft die Motorelektronik zusätzliche 20 kW (27 PS) Leistung gegenüber der 150-kW-Variante ab, um das Fahrzeug dann mit der vollen Kraft von 170 kW (231 PS) zu beschleunigen. Aus dem Stand bis 100 km/h vergehen dann nur 6,6 Sekunden.

Wallbox »Cupra Charger« serienmäßig

Um den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern und attraktiver zu machen, ist bei allen Modellvarianten des Cupra Born die Wallbox Cupra Charger (11 kWh mit 4,5 Meter Kabel) bereits in die Serienausstattung integriert. Mit dem Ladegerät lassen sich 5-mal schnellere Ladezeiten als bei einer herkömmlichen Schuko-Steckdose erreichen, das Typ-2-Ladekabel ist dabei fest mit der Wallbox verbunden.

Die mobile Ladelösung Power2Go der Marke Moon wird von Cupra um 600 Euro Aufpreis (statt dem Cupra Charger) in der Mehrausstattung angeboten. Dieser Betrag kann über staatliche Förderungen rückerstattet werden. Die transportable Ladegerät inklusive den bewährten Steckeradaptern – mit automatischer Erkennung – kann jederzeit Strom aus allen in der EU zulässigen Steckdosen mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW beziehen.

In geringer Stückzahl ist übrigens auch der eingangs erwähnte Cupra Born Alpha noch erhältlich.

Weitere Informationen auf www.cupraofficial.at


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