Die deutsche Bundesnetzagentur hat die ersten Untersuchungsrahmen für das aus zwei Vorhaben bestehende Gleichstromübertragungsprojekt SuedLink festgelegt.
Das aus zwei Vorhaben bestehende Projekt SuedLink soll vorrangig als Erdkabel verwirklicht werden. Foto: Fotolia

Deutscher SuedLink: Wichtiger Schritt für ein zentrales Stromnetzausbau-Projekt

Erdkabel statt Freileitung

Die deutsche Bundesnetzagentur hat die ersten Untersuchungsrahmen für das aus zwei Vorhaben bestehende Gleichstromübertragungsprojekt SuedLink festgelegt. Es handelt sich um die Untersuchungsrahmen für die Abschnitte von Gerstungen in Thüringen nach Arnstein sowie Grafenrheinfeld in Bayern.

„Auf Grundlage der zahlreichen Hinweise aus den Antragskonferenzen wurde in den Untersuchungsrahmen festgelegt, welche Unterlagen die Übertragungsnetzbetreiber uns noch vorlegen müssen”, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Einzureichen sind unter anderem Unterlagen zur raumordnerischen Beurteilung und zur Strategischen Umweltprüfung, die wir zur Fortführung des Verfahrens über die Festlegung von Trassenkorridoren benötigen”, so Homann weiter.

Wichtiges Erdkabelprojekt

Das aus zwei Vorhaben bestehende Projekt SuedLink – Vorhaben 3 von Brunsbüttel nach Großgartach und Vorhaben 4 von Wilster nach Grafenrheinfeld – soll vorrangig als Erdkabel verwirklicht werden. Nur ausnahmsweise kann auf einzelnen Abschnitten eine Freileitung zum Tragen kommen. Ein Freileitungsprüfverlangen, das im Rahmen der Antragskonferenz durch eine Gebietskörperschaft gestellt werden konnte, ist für diese Abschnitte aber nicht geltend gemacht worden.

 


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