Smatrics Ladestation
Das Netz von Smatrics ist Österreichs einziges flächendeckendes Hochleistungs-Ladenetz. Foto: Smatrics

„Die Stromversorgung ist die geringste Sorge der Elektromobilität!“

Das Interview mit der Smatrics-Geschäftsführung:

Fragen, die uns Dr. Michael-Viktor ­Fischer, Geschäftsführer von Smatrics, und erfahrener »car guy« aus der Sicht eines e-mobility-Providers beantwortet. Als Komplettanbieter rund um Ladeinfrastruktur errichtet das österreichische Unternehmen noch dieses Jahr vier Ultra-Schnellladestationen entlang der österreichischen Hauptverkehrsrouten – zusätzlich zum bereits bestehenden flächendeckenden Hochleistungsnetz. Ein Ende ist dennoch nicht in Sicht – im Gegenteil, zusätzlich zum Dienstleistungsangebot rund um Elektromobilität möchte Smatrics nun auch den Elektrotechnikunternehmen die Möglichkeit bieten, in Form einer Kooperation tiefer in den e-mobility-Bereich vorzudringen. In welcher Form dies realisiert wird und warum die Energieautonomie in Zukunft signifikant steigen wird, lesen Sie nachfolgend.

Foto: Smatrics

Dr. Michael-Viktor Fischer, Geschäftsführer von Smatrics:
„In naher Zukunft wird es Elektroautos geben, die über 1.000 Kilometer Reichweite verfügen und genauso schnell geladen werden können wie ein derzeitiges Dieselfahrzeug.“

Herr Dr. Fischer, wie sieht das elektromobile Szenario der Zukunft Ihrer Meinung nach aus?
Dr. Michael-Viktor Fischer: Elektromobilität wird in Zukunft wesentlich komfortabler sein. Die eigene Tankstelle zuhause bietet hier höchsten Komfort. Schon bald gibt es das induktive Laden mittels einer Bodenplatte – Sie kommen heim, stellen das Auto ab, es lädt. Immer wenn Sie zum Auto kommen, ist es vollgeladen. Die »tote« Zeit des Tankens fällt somit komplett weg. Das Thema des öffentlichen Ladens spielt vorwiegend dann eine Rolle, wenn man große Strecken fährt – und auch hier wird sich vieles ändern.

Wie schnell wird man ein durchschnittliches Elektroauto künftig laden können?
Fischer: Auf längeren Strecken wird nur mehr eine öffentliche Teilladung (»die letzte Meile«) notwendig sein, die sehr schnell vonstattengehen wird – der Rest wird langsamer beispielsweise über Nacht im Hotel geladen oder eben zuhause.
Die Branche forscht mittlerweile an 1-Megawatt-Ladestationen, die Vision der Autohersteller geht darüber hinaus. 1 Megawatt bedeutet etwa 700 Kilometer in 5 Minuten Ladezeit.

Und welche Änderungen wird es in Bezug auf die Reichweite geben?
Fischer: In naher Zukunft wird es Elektroautos geben, die über 1.000 Kilometer Reichweite verfügen und genauso schnell geladen werden können wie ein derzeitiges Dieselfahrzeug. Es gibt sehr große Fortschritte im Batteriebereich. Ich würde heute sogar so weit gehen zu behaupten, dass ab dem Jahr 2025 in Europa kein neues Dieselfahrzeug mehr zugelassen werden wird. Die Entwicklung wird sehr schnell vonstattengehen und Österreich muss hier mit seiner hohen Dieselproduktion sehr aufpassen. Es ist völlig unabhängig, ob Österreich diesbezüglich aktiv wird oder nicht, denn die Entscheidung wird nicht hier gefällt.

Demnach werden Diesel-PKWs bald »Geschichte« sein?
Fischer: Viele Städte diskutieren bereits ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge, 2025 wird dies durchaus Realität sein. Ich gehe davon aus, dass diese Entwicklung schnell passieren wird – ein gutes Praxisbeispiel ist hierbei der Fall Norwegen, dort hat es nur acht Monate (2013/2014) gedauert, die Anzahl aller rein elektrischen Neuzulassungen von 2,5 % auf 20,3 % ansteigen zu lassen.
Die Situation heute ist vergleichbar mit jener des Handys vor 25 Jahren – auch hier ging die Entwicklung viel schneller vonstatten als prognostiziert. Das Thema der Batterie – was die Reichweite betrifft – ist ein ähnliches. Die durchschnittlichen Elektroautos haben zur Zeit eine Reichweite von rund 200 Kilometern, das ist noch zu wenig. Damit e-mobility mehrheitsfähig wird, ist eine Reichweite von echten 500 Kilometern notwendig, wobei es sehr wohl auch Autos geben wird, die 1.000 Kilometer schaffen. Das Auto der Zukunft wird nicht nach PS oder Zylinder ausgewählt werden, sondern nach der Batterieleistung.

Bedeutet das im heutigen Kontext, dass mehr Reichweite noch mit mehr Batterie und somit mit mehr Gewicht gleichzusetzen ist?
Fischer: Genau, allerdings gibt es hier große Entwicklungsschritte. Das Elektroauto Zoe von Renault beispielsweise hatte vor zwei Jahren eine 21 kWh-Batterie, Ende letzten Jahres kam das Update auf 41. Renault hat es also geschafft, in zwei Jahren auf gleicher Fläche zu fast gleichem Gewicht und zu fast gleichen Kosten die Kilowattstunden und damit die Reichweite zu verdoppeln.

Sehen Sie Wasserstoff als mögliche Mitbewerbstechnologie?
Fischer: Das Thema Wasserstoff wurde meiner Meinung nach immer extrem überschätzt, das Thema Batterie hingegen stark unterschätzt. Ich bin überzeugt davon, dass Wasserstoff für Schiffe, Flugzeuge und Schwerverkehr sehr wohl zum Tragen kommen wird, im PKW-Bereich sehe ich eine Integration nur sehr eingeschränkt. Wasserstoff ist viel teurer, er muss nachhaltig produziert werden, außerdem muss von einer bestehenden Energieform in Wasserstoff und von Wasserstoff wieder in Strom gewechselt werden, das ist nicht effizient. Überdies braucht man ein Tankstellennetz, das sehr viel teurer ist als Ladestationen.

Das österreichische Unternehmen Smatrics ist ein Komplettanbieter rund um das Thema Ladeinfrastruktur. Foto: Smatrics

Informationen zur Folge errichten Sie heuer im Raum Graz eine Ultra-Schnellladestation – wie viele dieser Art wird es österreichweit geben und mit welchen Ladekosten müssen Konsumenten auf derartigen Stationen rechnen? Wird das Laden auf Ultra-Schnellladestationen teurer sein als auf konventionellen Ladestationen?
Fischer: Wir errichten als erstes Unternehmen in Europa noch dieses Jahr zwei Ultra-Schnellladestationen mit bis zu 350 kW, zwei weitere folgen im nächsten Jahr – das bedeutet rund 5 Minuten Ladezeit für 100 Kilometer Reichweite. Diese Ultra-Schnellladestationen werden entlang der österreichischen Hauptverkehrsrouten in Graz, Salzburg, Linz und Wien errichtet. Damit ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Diese Ultra-Schnellladestationen ergänzen das existente flächendeckende Ladenetz wie auch die Destination-Charger an Hotels, Supermärkten, Tankstellen, Restaurants und auch zuhause. Grundsätzlich wird das Fahrzeug immer dann geladen, wenn es sowieso steht, oder für die letzte Meile. Wenn bei der Strecke von Wien nach Innsbruck beispielsweise 20 Kilometer fehlen, so lädt man 40 Kilometer schnell vor Ort, um ein bisschen Reserve zu haben, und den Rest langsam über Nacht beim Hotel.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 10 Jahren?
Fischer: Ich sehe Smatrics in 10 Jahren als ersten Ansprechpartner für Ladeinfrastruktur inklusive der Rahmenbedingungen. Wir haben zwei Geschäftsfelder: Zum einen das öffentliche Laden, hier wurde in Österreich bereits ein repräsentatives, flächendeckendes Netz aufgebaut. Unser Hauptgeschäftsfeld ist allerdings »managed infrastructure« – wir bauen Ladeinfrastruktur für Kunden und managen diese: Wir kümmern uns um Aufbau, Wartung, Abrechnung, Lademanagement. Hierbei bedienen wir unterschiedliche Zielgruppen wie Hotels, Schilifte, Klein- und Mittelbetriebe, genauso aber große Fuhrparks und Unternehmen, für die wir ein ganzes Ladenetz in ihrem Namen betreiben.  Und alle sonstigen unterschiedlichen Anforderungen: Ein Hotel beispielsweise möchte, dass man mit der Zimmerkarte in der Garage laden kann, was dann wiederum an der Rezeption ersichtlich sein soll. Wir bieten über unsere App auch die Vermarktung der Ladestation an, oder eine Vor-Ort-Registrierung, um die Ladestation autonom in Betrieb zu setzen. Unsere Kundenhotline kann rund um die Uhr auf jede Ladestation zugreifen – auch diesen Service bieten wir unseren Kunden an.
Als e-Mobilitäts-Provider entwickeln wir zur Zeit ein Konzept, um auch Elektrotechnikern die Möglichkeit zu geben, in das Thema Elektromobilität tiefer vorzudringen. Wir möchten den Elektrikern anbieten, Servicepartner von uns zu sein und über uns Zugang zu den Technologien rund um die e-mobility zu erhalten und diese wiederum Kunden anbieten zu können. Elektrotechniker können zwar eine nicht-kommunikationsfähige Ladestation aufbauen, haben aber kein Backend-IT-System, können keine Abrechnung machen, es gibt keine Kundenhotline, sowie keine Software für Ladesteuerung – all dies macht auch für den einzelnen Elektriker keinen Sinn. An den kostenpflichtigen Services (Steuerung der Ladestation, Kundenüberwachung, Lademanagement, Abrechnung) kann der Elektriker ­einerseits mitpartizipieren und auch andererseits derjenige sein, der Vorort-Entstörungen bzw. Reparaturen vornimmt. Damit sind sowohl eine ständige Kundenbindung als auch kontinuierliche Erträge gegeben. In diesem Bereich möchte Smatrics weitere Services entwickeln, denn es ist unsere Vision, die Elektromobilität in die Breite zu tragen und erster Ansprechpartner für Infrastruktur in jeglicher Form zu sein – von der kleinen Wallbox bis hin zu schnellen Ladestationen.

Smatrics ermöglicht einen einfachen und bequemen Einstieg in die Elektromobilität. Foto: Smatrics

Was veranlasst den Elektrotechniker konkret, mit Ihnen zu kooperieren?
Fischer: Wir bieten den Elektrikern ein Full-Package an Schulungen, POS-Material, 24-Stunden-Hotline, Software-Abrechnung, Lademanagement sowie die Möglichkeit, in einem Provisionssystem mitzuverdienen. Sie können den Kunden ein komplettes Portfolio und alle Dienstleistungen anbieten, diese Betreuung stärkt natürlich die Kundenbindung.

Kommen wir zum Thema Energiegewinnung: Stehen genügend Kraftwerke zur Verfügung, um die Elektromobilität in der prognostizierten Breite zu gewährleisten? Die Meinungen hierzu gehen doch weit auseinander…
Fischer: Meines Erachtens brauchen wir keine Kraftwerke. Dies ist eine relativ einfache Rechnung: Ein E-Auto verbraucht durchschnittlich 15 kWh pro 100 Kilometer. Wenn Sie diesen Wert multiplizieren mit 12.500 Kilometer, die ein durchschnittlicher Österreicher fährt, mal 4,8 Millionen Verbrenner-PKW, die wir in Österreich haben, dann kommen Sie auf einen Wert, der 12,7 % des Gesamtverbrauchs ausmacht. Wenn also von heute auf morgen theoretisch alle 4,8 Millionen Autos rein elektrisch fahren würden, bräuchten wir 12,7 % mehr Strom. In weniger als 30 Jahren wird es nicht zu schaffen sein, alle 4,8 Millionen Verbrenner zu elektrifizieren. In 30 Jahren 12,7 % zusätzlichen Strom zur Verfügung zu stellen, bedeutet jedes Jahr eine Energieeffizienz von 0,2 bis 0,3 %. Das ist demnach durchaus realistisch, vor allem auch deshalb, weil das Elektroauto ein ganz wesentlicher, wenn nicht sogar der revolutionierende Pfeiler der Energiewende sein wird. Dadurch, dass immer mehr Elektroautos auf den Markt kommen, wird – damit zusammenhängend – auch mehr in die (Batterie-)Forschung investiert. So werden Batterien auch interessant für den Stromspeicher zuhause werden: In Zukunft kann man mittels einer alten Tesla-Batterie, die wieder aufbereitet wurde, einen Stromspeicher zuhause haben. Das Thema der Stromversorgung ist die geringste Sorge der Elektromobilität.

Wie wird künftig mit Stromspitzen umgegangen werden? Wird sich dies in den Tarifen bzw. in der Netzbereitstellungsgebühr niederschlagen?
Fischer: In der Zukunft wird eine App zur Verfügung stehen, in die man eingibt, wann man wie viel Strom braucht, den Rest kann das Stromunternehmen übernehmen – zu einem gewissen Preis. Das Energieunternehmen selektiert dann bei Stromspitzen aus den Angeboten. Derjenige, der nicht freischaltet, wird auch nichts verkaufen. Angebot und Nachfrage werden hierbei vom Markt bestimmt werden.

Demnach sehen Sie künftige Stromspitzen nicht als problematisch an?
Fischer: Die Elektrobranche fokussiert stets auf die maximale Spitze. Heute fahren die Menschen erfahrungsgemäß erst tanken, wenn ihr Tank leer ist – in Zukunft wird das Elektroauto stets geladen, es wird demnach immer voll sein, somit kann man auch mit diesen Stromspitzen in Zukunft viel besser umgehen. Ich glaube, die Zukunft liegt – verglichen mit heute – in einem viel variableren Strommanagement. Heute wird irgendein kalorisches Kraftwerk angeheizt, zukünftig gibt es viel mehr Spielraum.

Diese eben geschilderte »Handeln mit Strom« wird heute vielen noch zu abstrakt erscheinen…
Fischer: Über die App wird das sehr schnell und unkompliziert laufen, und sobald ersichtlich wird, dass mit diesem System Geld verdient bzw. gespart werden kann, wird es sich schnell durchsetzen. Die Energieautonomie wird in Zukunft signifikant steigen.

Sind die oft geäußerten Bedenken, was die Qualität der Netze betrifft, aus Ihrer Sicht gerechtfertigt?
Fischer: Ich glaube nicht, dass die Elektromobilität ein Zünglein an der Waage ist, sondern ganz im Gegenteil, die Elektromobilität wird einen großen Beitrag zur Entlastung der Netze, aus meiner Sicht, leisten können. Ich glaube, dass die Möglichkeiten der Elektromobilität größer sind als die zu erwartenden Nachteile, weil sich eben durch die Stromspeicher viel steuern lässt. Darum ist es auch für uns in Österreich wichtig, intelligente, also steuerbare, und kommunikative Ladeinfrastruktur zu haben.

Wie wird das Stromnetz der Zukunft Ihrer ­Meinung nach organisiert sein?
Fischer: Ich glaube, dass durch die Speicher zukünftig sehr viel dezentral passieren wird. Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass auch Unternehmen ihre Speicher haben werden. In Zukunft werden wahrscheinlich auch die Oberflächen von Gebäuden Strom produzieren. Es wird genug lokaler Strom vorhanden sein. Ich sehe die Aufgabe der Energieunternehmen in Zukunft vorwiegend darin, Strommanagementsysteme anzubieten, Dienstleistungen und Spitzen abzudecken.

Die OMV ist kürzlich bei Smatrics eingestiegen – welche gemeinsamen Ziele haben Sie sich gesetzt?
Fischer: Die OMV hat als Mobilitätsanbieter einen Einstieg bei Smatrics kommuniziert und möchte an den Tankstellen zunehmend das Portfolio erweitern.

Herr Fischer, vielen Dank für das Gespräch!

Smatrics.com

Das Interview wurde geführt von Thomas Buchbauer und Thomas Graf-Zoufal

Text: Mag. Sandra Eisner


Schnellladen in wenigen Minuten
Spätestens 2025 soll das Laden von Elektrofahrzeugen nur mehr 5 Minuten dauern – erste Projekte verfolgen nun das ehrgeizige Ziel.
Die Projekte Ultra-E und  Synerg-E greifen die Herausforderungen von Ultra-Schnellladestationen und den damit verbundenen hohen Systemkosten hinsichtlich Errichtung und Betrieb von Hochleistungs-Ladeinfrastruktur für Elektromobilität auf. Die Risikoabdeckung für das innovative Projekt wird über Förderungen der Europäischen Kommission (Connecting Europe Facility) gewährleistet.
Die Herausforderung bei Ultra-Schnellladestationen ist, dass sehr hohe Leistung aus dem Netz sehr kurzfristig (i.e. wenn ein ultra-schnellladefähiges Fahrzeug an die Ladestation kommt) abgerufen wird. Das führt zu sehr hohen Kosten für Netzerrichtung und Betrieb. Daraus ergeben sich extrem hohe Systemkosten im Bereich Ultra-Schnellladung für E-Mobility.
Verbund setzt mit »Power-Contracting« den nächsten wichtigen Schritt in die Energiezukunft
Dazu installiert und betreibt Verbund / VSO an den Standorten der Ultra-Schnellladestationen verschiedener Betreiber lokale Pufferspeicher (0,5 MW), die die benötigte Leistung zur Verfügung stellen. Dadurch werden die Peaks bei der Netzbelastung signifikant abgeschwächt und Netzkosten deutlich reduziert. Neben den Einnahmen für die Leistungsbereitstellung werden zusätzliche Einnahmen aus der Vermarktung der Batterien am Regelenergiemarkt erzielt.
In einem ersten Schritt werden Ultra-Schnellladestationen von Smatrics ausgerüstet. Die Einbeziehung weiterer Infrastrukturanbieter ist in Planung.

Über Ultra-E
Das Projektkonsortium setzt sich aus einer breiten Allianz aus Energieunternehmen, Fahrzeugindustrie, Fahrzeugbauern, einer Roaming-Plattform und öffentlichen Institutionen zusammen. Die Ultra-Schnellladestationen werden in einem ­Abstand von ca. 120-150 km entlang von TEN-T Netzwerk-Korridoren errichtet, von Amsterdam und Brüssel über München nach Wien und Graz. Die Gesamtlänge der damit abgedeckten Korridore beträgt mehr als 1.100 km. Damit wird es zum ersten Mal möglich sein, 100 % elektrisch auf der Langstrecke in Europa zu fahren, mithilfe eines offenen und interoperablen Netzwerks (über Plug&Charge, sowie auf Basis des ISO 15118 Kommunikationsprotokolls), was bis jetzt nur mit fossil betriebenen Fahrzeugen oder in proprietären Netzwerken möglich war.

Über Synerg-E
Im Rahmen des Förderprojektes können Technik und Geschäftsmodelle erprobt werden. Gesamtprojektvolumen: 8,7 Mio. EUR, 60 % Förderrate, Förderungen für Verbund in der Höhe von 4,1 Mio. EUR. Die Umsetzung erfolgt Verbund-intern in Kooperation mit VHP, VTR, VGE und Smatrics. Das Projekt wird von VSO koordiniert. Externer Projektpartner: Allego.

Weitere Informationen auf: verbund.com


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