JA
(Bild: Fotolia)

Grundlast eines Nutzfahrzeugwerkes der BPW mit Solarenergie gedeckt

CO₂-neutrale Erzeugung von Nutzlastfahrzeugen

Die BPW Gruppe, europäischer Zulieferer der Nutzfahrzeugindustrie, produziert am Stammwerk seit vergangenem Jahr, laut eigenen Aussagen, komplett CO₂-neutral. Jetzt deckt BPW die Grundlast eines seiner Werke erstmals mit Sonnenenergie. Das Engagement des Familienunternehmens ist breit angelegt und reicht von ressourcenschonenden Produkten über den Umwelt- und Naturschutz bis zur politischen Bildung, wie der neue Nachhaltigkeitsbericht zeigt.

Im BPW-Werk Wiehl-Brüchermühle fertigen rund 200 Mitarbeiter mit voll automatisierten Produktionsstraßen und Stanz- und Schweißrobotern Präzisionskomponenten für Bremsanlagen. Auf dem Dach produzieren seit Januar diesen Jahres 1.320 Solarmodule auf 2.200 Quadratmetern Strom, der rechnerisch die elektrische Grundlast des Bremsenwerkes abdeckt. Damit wächst die Solarstromproduktion bei BPW auf insgesamt 5.300 Quadratmeter und durchschnittlich 750.000 kWh pro Jahr. Den darüber hinausgehenden Strombedarf deckt das Unternehmen seit Sommer 2017 aus zertifizierten erneuerbaren Quellen – das BPW-Stammwerk in Wiehl ist seither komplett CO2-neutral.

Dies ist eines der Highlights des neuen Nachhaltigkeitsberichts, den die BPW Gruppe jetzt zum zweiten Mal vorlegt. Das Engagement des Familienunternehmens für Mensch und Umwelt wurde mehrfach ausgezeichnet und reicht von besonders ressourcenschonenden Produkten über den aktiven Naturschutz bis zu vorbildlichen Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen. So gehört zur Ausbildung bei BPW auch die politische Bildung. BPW berichtet nach den Standards des UN Global Compact. Darüber hinaus ist das Unternehmen nach IATF 16949 zertifiziert, dem anspruchsvollsten Qualitätsstandard der Automobilindustrie. Er schließt unter anderem eine umfassende Dokumentation ethischer und nachhaltiger Geschäftspraktiken ein.

Michael Pfeiffer, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter der BPW Gruppe: „Globale Handelskonflikte, der drohende Verlust von Maß und Mitte im politischen Diskurs und die aktuelle Vertrauenskrise der Automobilindustrie zeigen, wie wichtig es auch für den Mittelstand ist, sich zu ethischen Maßstäben zu bekennen. Als Familienunternehmen halten wir seit Generationen am Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns fest. Werte wie Anstand, Verlässlichkeit und langfristiges Denken sind im besten Sinne konservativ – und gerade deshalb so fortschrittlich: nicht nur, weil Innovationen in Transport und Logistik immer auch Innovationen für die Umwelt sind, sondern auch, weil wir als Unternehmen einen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten wollen.

Quelle: BPW Bergische Achsen KG


Kommentar verfassen