Damit man den UrmO überall hin mitnehmen kann, hat er einen Klappmechanismus. (Bilder: UrmO)

Statt mit dem Auto im Stau zu stehen:

UrmO fahren!

In jungen Jahren hat Sebastian Ballendat einen alten BMW zu einem Elektroauto umgebaut. Im Stau stand er damit trotzdem. Also hat Ballendat gemeinsam mit Jakob Karbaumer einen E-Floater entwickelt, der sich umstandslos in den Alltag integrieren lässt. Das UrmO getaufte Fortbewegungsmittel kann nämlich auf die Größe einer Aktentasche zusammengeklappt werden. Klein, handlich und leicht sollte der UrmO werden. Und er wurde es: Sechs Kilo wiegt er, ist also transportabel, wenn man doch einmal zu Fuß geht. Apropos zu Fuß gehen: Mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h ist der UrmO deutlich schneller unterwegs als ein Fußgänger – und das bei einer Reichweite von 20 Kilometern. Nach dieser Distanz wird eine Aufladung nötig. Diese dauert aber nicht lang. Nach 45 Minuten Schnellladung steht der E-Floater schon wieder fast voll im Saft.

E-Floatern wird gerne nachgesagt, der Umgang mit ihnen sei schwer zu erlernen. Stimmt nicht, entgegnen Ballendat, der bereits Batteriepacks für Tesla entworfen hat, und Karbaumer, der bei Rimac an der Entwicklung des schnellsten Elektroautos der Welt beteiligt war. In zehn Minuten hat man herausgefunden, wie man den UrmO lenkt. Dies geschieht natürlich, wie bei E-Floatern üblich, mittels Gewichtsverlagerung. Ende des Jahres wird man sich davon überzeugen können. Dann sollen die ersten Modelle ausgeliefert werden.

Mit Griff oder ohne – der UrmO kann beides.

www.my-urmo.com


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