Das Siegerteam: Ein in die Jahre gekommener Tesla Roadster setzte den Rekord der meisten gefahrenen Runden auf 495. (Bild: Eco Grand Prix)

Eco Grand Prix 2018:

Überraschung beim 24h-Elektroauto-Rennen

2. Dezember 2018 um 14:00 Uhr, die Rundenzähler des ersten 24 Stunden-Laufes für Elektrofahrzeuge werden abgeschaltet. Das Ergebnis ist überraschend und wäre so von keinem erwartet worden.

Viele Stunden lang führten die von 67 % der Community favorisierten Tesla Model S bis dann die ersten zurückfielen, im zweiten Viertel des Rennens um den Titel kam es dann zum regelrechten Schlagabtausch und es setzten sich immer wieder andere Fahrzeuge in die Führungsposition, dominiert aber vom starken Feld der Tesla Model S Gruppe mit Batterien bis 90 kW. In der Nacht zum 2.12. kämpfte sich dann Jutta Kleinschmidt mit Ihrem BMW i3 bis zu Platz 3, die mit dem Nachteil gestartet war, nicht die angebotene Ladegeschwindigkeit von 22 kW nutzen zu können. Der BMW i3 lädt an Drehstromsteckdosen drei Mal langsamer als ein Smart oder Renault Zoe. Dank der freundlichen Unterstützung von anderen Teams, die sich mobile Gleichstromwandler geliehen hatten, dürfe sie den Gleichstromadapter nutzen, wenn er gerade nicht genutzt wurde und so die vollen 22 kW nutzen.

Für die nächste Edition im Jahr 2019 wollen die Teams Ihre Strategien überdenken und dann noch einmal antreten. MDR, ZDF, NTV waren vor Ort, die erste Reportage ist bereits online unter: https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-254840.html
Das Team des Siegerfahrzeugs – ein in die Jahre gekommene Tesla Roadster – setzte den Rekord der meisten gefahrenen Runden auf 495, sie lagen 9 Runden vor dem zweitplatzierten Hyundai Kona. Den dritten Platz erzielte ebenfalls sehr überraschend ein Renault ZOE aus Frankreich mit 470 Runden.

Am meisten überraschte, dass von den vom Model S Anfangs exklusiv besetzten vorderen Plätzen das beste Model S den Platz 10 erreichen konnte und dieses noch nicht einmal das mit der größten Batterie war.

Quelle: Eco Grand Prix


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