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Vielversprechende Forschungskooperation zwischen Stadtwerken und Fachhochschule Westküste. (Bild: Fotolia)

E-Carsharing wäre umweltschonend und profitabel in Bevölkerungsarmen Gegenden

Stadtwerke bieten E-Carsharing an

Carsharing von Elektrofahrzeugen, angeboten von Stadt- und Gemeindewerken in Schleswig-Holstein, wäre in Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte rentabel, umweltschonend und würde die Lebensqualität in den Regionen verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Masterarbeit von Kay Haalck, Student an der Fachhochschule Westküste (FHW) in Heide. Diese wurde jetzt von der FHW und dem Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW) in Heide vorgestellt.

Zielgruppe eines solchen stationsgebundenen Angebots durch die Stadt- und Gemeindewerkewerke wären Privat- und Gewerbekunden gleichermaßen. Die Preise müssten 22 Cent pro Kilometer plus 1,99 Euro pro Stunde Mietzeit betragen, hat Haalck errechnet. Alternativ empfiehlt er eine Tagesgebühr von 55 Euro inklusive 200 Freikilometer. Hinzu käme jeweils eine monatliche Grundgebühr von fünf Euro. Buchung und Benutzung der Fahrzeuge würde über eine Smartphone-App erfolgen. In Frage kämen Fahrzeuge wie der Renault Zoe, das aktuelle Nissan-Modell Leaf oder ein E-Golf.

Wir sind von dieser praxisorientierten wissenschaftlichen Arbeit begeistert. Mehrere Mitgliedsunternehmen prüfen bereits, ob und in welcher Form sie deren Ergebnisse umsetzen und ihren Kunden neue Mobilitätskonzepte anbieten können“, sagt VSHEW-Geschäftsführer Roman Kaak. “Die Unterstützung durch die Stadtwerke war für mich extrem wertvoll – vor allem, um die Praxistauglichkeit meiner anfangs eher theoretischen Erkenntnisse zu überprüfen und diese den Realitäten anzupassen“, sagt der Green-Energy-Student Haalck.

Das Ergebnis zeigt, zu welch wegweisenden Resultaten eine engere Verzahnung von Forschung und Wissenschaft führen kann“, bestätigt Professor Dr. Reiner Schütt, der Haalck für seine Arbeit die Bestnote 1,0 ausstellte.

VSHEW und FHW vereinbarten, die Kooperation weiter fortzusetzen. Die Aufnahme weiterer Studenten in das Förderprogramm ist bereits konkret geplant. Im Rahmen der Partnerschaft unterstützt der VSHEW die Studierenden mit Methodenwissen, empirischem und praktischem Know-how, Praktika sowie Kontakten zu Praktikern seiner Mitgliedsunternehmen.
Quelle: Presseportal.de


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