Bild: Porsche Holding GmbH

Umsetzbarkeit der einzigartigen Ladetechnologie von e-Autos von Chakratec wird geprüft

Škoda investiert weiter in Hightech-Start-ups

Škoda Auto ist immer stärker im Hightech Hotspot Israel engagiert: der tschechische Autoerzeuger hat dank starkem Scouting vor Ort weitere Kooperationen mit israelischen Start-ups vereinbart. Einige der von den Start-ups entwickelten Technologien werden bereits im realen Betrieb getestet. Die strategische Bedeutung Israels für Škoda Auto unterstreicht auch die Weltpremiere des neuen Kompaktmodells Škoda Scala in Tel Aviv.

Andre Wehner, als Chief Digital Officer bei Škoda Auto verantwortlich für Unternehmensentwicklung und Digitalisierung, betont: „Mit unserem verstärkten Engagement in Israel verschaffen wir uns eine gute Ausgangslage beim Zugang zu Zukunftstechnologien. Wir finden dort Technologien mit einem hohen Reifegrad, die wir über strategische Partnerschaften testen. So können wir modernste Technologien kennenlernen. Die besten und innovativsten Mobilitätslösungen implementieren wir und bieten so unseren Kunden einen echten Mehrwert.

Die Ladetechnologie von Chakratec kann zum Beispiel für die künftigen Škoda Kunden attraktiv werden, die sich für ein e-Auto entscheiden. Chakratec entwickelte eine innovative kinetische Energiespeichertechnologie mit unbegrenzten Lade- und Entladezyklen. Durch die Stärkung und Stabilisierung des Stromnetzes ermöglicht Chakratec Einsatz von Schnellladestationen praktisch überall, ohne dass die Infrastruktur aufgerüstet werden muss. Dadurch wird das wirtschaftliche Risiko der Einführung der Schnellladestationen reduziert. Da es sich um eine mechanische Technologie ohne chemische Batteriezellen handelt, ist sie auch absolut grün und umweltfreundlich.

Bereits im Juli 2018 hat Škoda Auto eine Beteiligung an dem Start-up Anagog erworben. Per Künstlicher Intelligenz (KI) verarbeitet Anagog Daten aus mehr als 100 Smartphone-Apps mit bis zu 10 Millionen aktiven Nutzern monatlich und leitet daraus Mobilitätsmuster ab. Auf Basis dieser Technologie will das Škoda Auto DigiLab sein Angebot an maßgeschneiderten Serviceangeboten weiter ausbauen, zum Beispiel beim Smart Parking. In Zusammenarbeit mit Anagog möchte Škoda Auto seinen Kunden die beste Händlererfahrung und eine personalisierte Versicherung bieten.

Auch von der Kooperation mit UVeye könnten Kunden in Zukunft profitieren. Fahrzeuge können dank dieser fortschrittlichen Technologie mithilfe einer 360-Grad-Kamera schnell und gründlich gescannt, sodass innerhalb von Sekunden ein hochauflösendes 3D-Bild entsteht. Karosserie, Unterboden und Reifen werden auf Beschädigungen und Anomalien untersucht. UVeye verfügt über erhebliches Potenzial zur Gewährleistung der Fahrzeugsicherheit im Fahrzeugrückgabevorgang bei Händlern, Wartungsunternehmen, Autovermietungen oder Leasinggesellschaften. Die Technologie kommt in Kürze in der Tschechischen Republik zum Einsatz. Škoda Auto hat auch vor, diese Technologie in seiner Produktionslinie zu testen, um Fehler oder Anomalien zu erkennen, bevor seine Produkte den Kunden erreichen. Am Tag nach der Weltpremiere des Škoda Scala wird die Technologie live demonstriert.

Das 2017 gemeinsam mit dem israelischen Škoda Importeur und Joint Venture Partner Champion Motors gegründete Škoda Auto DigiLab Israel Ltd. in Tel Aviv ist ständig auf der Suche nach weiteren Partnern in der pulsierenden IT-Gründerszene des Landes. Als Technologie-Hotspot ist die Mittelmeer-Metropole der perfekte Schauplatz für die Weltpremiere des Škoda Scala am 6. Dezember: Das neue Kompaktmodell besticht mit Top-Connectivity und macht beim Infotainment einen großen Schritt nach vorne.

Quelle: Porsche Holding GmbH


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