2018 hat der tschechische Automobilhersteller 3,4 Millionen Euro in den Ausbau der Elektroinfrastruktur an seinem Stammsitz in Mladá Boleslav investiert - davon 1,65 Millionen ins Stromnetz und 1,75 Millionen in den Bau von Ladestationen. Bild: Skoda Auto Deutschland GmbH/Petr Mlch

Mehr als 300 Ladepunkte laufen bereits im internen Testbetrieb in Tschechien

Skoda baut 7.000 E-Ladepunkte

Skoda Auto bereitet sich und seine unmittelbare Umgebung intensiv auf die Anforderungen der Elektromobilität vor. 2018 hat der tschechische Automobilhersteller 3,4 Millionen Euro in den Ausbau der internen Elektroinfrastruktur an seinem Stammsitz in Mladá Boleslav investiert. Mehr als 300 Ladepunkte werden bereits für den eigenen Testbetrieb genutzt. Bis 2025 wird Skoda Auto für den Aufbau einer internen Ladeinfrastruktur mit fast 7.000 Ladepunkten in und um die drei tschechischen Werke Mladá Boleslav, Kvasiny und Vrchlabí insgesamt rund 32 Millionen Euro bereitstellen. Die Ladesäulen werden vor allem den Mitarbeiten des tschechischen Automobilherstellers zur Verfügung stehen.

Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier betont: “Die Zukunft von Skoda ist elektrisch. Bis Ende 2022 werden wir mehr als zehn elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen. 2019 starten wir mit dem SuperB mit Plug-In-Hybridantrieb und dem rein elektrischen Citigo. Parallel investiert Skoda auch in die Infrastruktur: In den kommenden Jahren bauen wir bis zu 7.000 Ladepunkte auf dem Fabrikgelände sowie den Mitarbeiterparkplätzen.

Michael Oeljeklaus, Skoda Auto Vorstand für Produktion und Logistik, ergänzt: “Die Vorbereitungen in der Produktion laufen in allen Bereichen auf Hochtouren. Wir haben bereits über 11.000 Mitarbeiter auf dem Gebiet der E-Mobilität geschult. Zudem investieren wir in die Infrastruktur unserer Werke und deren Umgebung.

Bereits heute testen die Abteilungen Technische Entwicklung, Qualitätssicherung, Vertrieb und Produktion die Ladeinfrastruktur auf dem Skoda Werksgelände in Mladá Boleslav. Dazu hat der Hersteller im vergangenen Jahr insgesamt rund 3,4 Millionen Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur auf dem Werksgelände investiert: 1,65 Millionen Euro flossen in die Modernisierung und Erweiterung des Stromnetzes, weitere 1,75 Millionen Euro gab Skoda Auto für die Installation von mehr als 300 Ladepunkten aus. Darunter befinden sich mehr als 220 Wechselstrom- (AC) und mehr als 80 moderne Gleichstromladesäulen (DC).

Skoda Auto will die Anzahl der Lademöglichkeiten bis 2025 auf fast 7.000 Ladepunkte steigern und plant dafür ein Investitionsvolumen von rund 32 Millionen Euro ein. Zu den mehr als 3.600 Ladepunkten in den Werken kommen weitere 3.100 E-Ladepunkte in ihrer Umgebung hinzu, die allen Mitarbeitern zur Verfügung stehen werden.

Gemeinsam mit dem Energieversorger Sko-Energo – seit mehr als 20 Jahren der Energieversorger von Skoda Auto – und der Kommune will der Hersteller Mladá Boleslav zu einer Smart City entwickeln.

Erste Skoda Modelle mit elektrischem Antriebsstrang kommen 2019

In diesem Jahr bringt Skoda Auto die ersten Modelle mit elektrifiziertem Antrieb auf den Markt. Den Anfang macht die rein elektrische Version des Citigo, darauf folgt der SuperB mit Plug-In-Hybridantrieb. 2020 startet die Serienversion der kürzlich auf dem Genfer Auto-Salon präsentierten Studie Skoda Vision iV. Skoda Auto investiert in den kommenden vier Jahren im Rahmen der Strategie 2025 zwei Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und neue Mobilitätsdienstleistungen. Es ist das größte Investitionsprogramm in der Geschichte von Skoda Auto.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2– Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen.

Quelle: Presseportal.de


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