Bus 48A Bellaria
Der 48A ist (noch) kein Elektrobus. (Bild: Wiener Linien / Manfred Helmer)

Wiener Linien:

Sinkender Energieverbrauch trotz steigender Fahrgastzahlen

Wer mit den Öffis fährt, schützt die Umwelt. Die aktuelle Energiebilanz der Wiener Linien zeigt: Trotz wachsendem Angebot und ansteigender Fahrgastzahlen wurde im vergangenen Jahr weniger Energie verbraucht als noch in den Jahren zuvor. 2018 waren rund 966 Millionen Fahrgäste mit U-Bahn, Bim und Bus in Wien unterwegs, um rund 91 Millionen mehr als noch 2011. Im selben Zeitraum konnten trotz stark ausgebautem Angebot, mit neuen Linien oder dichteren Intervallen über 82 GWh Energie eingespart werden.

„Öffi-Nützer sind Umweltschützer. Sie sparen nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch wertvolle Energie ein. Und das kommt uns allen zu Gute“, zeigt sich Öffi-Stadträtin Ulli Sima erfreut.

Energierückspeisung für Bims und U-Bahn

Die Straßenbahnen verbrauchten 2018 rund 21 GWh weniger im Vergleich zum Jahr 2011. Ein Grund dafür ist die Rückspeisung der Bremsenergie. Gut 30 Prozent der freiwerdenden Energie beim Bremsen kann so in das Oberleitungsnetz zurückgespeist werden und steht für andere Straßenbahnen als Antriebsenergie zur Verfügung.

Die Innovationstechnik Brake Energy macht sich auch die U-Bahn zu Nutzen. Kommt eine U-Bahn und bremst in der Station, so wird auch diese Energie genutzt, um einen abfahrenden Zug anzutreiben. Ist keiner in der Nähe, so wird die Energie in das Wiener-Linien-Stromnetz eingespeist und kann Licht, Rolltreppen oder Aufzüge in der Station antreiben. Eine Anlage gibt es seit Jänner 2018 in der U2-Station Hardeggasse. Der weitere Ausbau von Brake-Energy-Anlagen ist bereits geplant.

Nicht vergessen werden dürfen die E-Busse, die seit 2012 auf den Innenstadtlinien 2A und 3A unterwegs sind. Schließlich leisten auch diese einen wichtigen Beitrag zum sparsamen Verbrauch.

www.wienerlinien.at


Kommentar verfassen