(Bild: Metz Connect GmbH)

Einsparpotentiale erkennen

Optimierung des Energieverbrauchs

Die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird – denn jeder Energieverbrauch ist mit Umwelteffekten und finanziellen Aufwendungen verbunden. Open Smart Metering – Energiedatenerfassung mit unterschiedlichen Bussystemen ist die Lösung.

Ohne Erfassung und Analyse eingesetzter Energiearten und Energieströme wird Geld vers(ch)enkt ohne Ende. Selbst in intelligent geführten und erfolgreichen Unternehmen gibt es häufig noch Optimierungspotenziale. Warum nicht auch die Steuervorteile nutzen? Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes haben eine Sonderstellung und können, um Stromsteuer zu sparen, den sogenannten Spitzenausgleich nach §55 Energie- und §10 Stromsteuergesetz in Anspruch nehmen. Das gibt die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) vor. Diese Verordnung regelt die Anforderungen an ein alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz, das von KMUs anstelle eines aufwändigen Energie- und Umweltmanagementsystems betrieben werden kann. Der “Spitzenausgleich” kann nur beantragt werden, wenn in kleinen und mittleren Unternehmen ein alternatives System nach der SpaEfV erfolgreich eingeführt wurde und eine gültige Zertifizierung bzw. Validierung vorliegt.

Hinweis: KMUs sind Unternehmen bis max. 250 Mitarbeiter, 50 Mio. € Jahresumsatz, 43 Mio. € Bilanzsumme.

Um Energie und insbesondere Stromsteuer einzusparen, sind die folgenden, auch von der SpaEfV geforderten Punkte sinnvoll und erforderlich:

  • Bestandsaufnahme und Erfassung der Energieströme und Energieträger
  • Ermittlung wichtiger Kennwerte: technisch gemessen und bewertet in monetären Einheiten
  • Dokumentation des Energieverbrauchs in den Anlagen und Geräten

Nur so lassen sich Einsparpotentiale erkennen, erreichen und darstellen. Metz Connect liefert die Instrumente dafür um den Einstieg in die Energieanalyse zu erleichtern.

Die von der SpaEfV geforderte Erfassung der Verbrauchsdaten für ein kontinuierliches und automatisches Monitoring ist einfacher als von den KMUs oft befürchtet wird. Denn, hauptsächlich für die Erfassung der Messstellen von Wärme, Wasser und Gas steht der M-Bus zur Verfügung, dessen Topologie auch weit voneinander entfernt liegende Zähler erreicht, die direkt am M-Bus betrieben werden können, oder über den M-Bus erfassbare Energie-Impulse liefern.

Im Strombereich lassen sich natürlich auch M-Bus-Zähler einsetzen und nachrüsten. Oft ist aber das Nachrüsten von Stromzählern, wegen der notwendigen Abschaltungen und der engen Platzverhältnisse für den Messwandlereinbau, insbesondere in den NSHV (Niederspannungshauptverteilungen), ein aufwändiges Unterfangen. Bei genauer Betrachtung der Messeinrichtungen in den Bestandsanlagen erkennt man häufig, dass die in den Einspeisefeldern eingebauten Multimessgeräte Energieimpulse liefern oder einen in der industriellen Umgebung weit verbreiteten Bus-Anschluss, den Modbus-RTU auf RS485-Basis besitzen.

Hier kann das Open Metering Gateway »EWIO-M« von Metz Connect als Mehrfach-Bus-Master für beide Feldbusse gleichzeitig gute Dienste leisten. Über den im Gateway integrierten Web-Browser lassen sich beide Arten von Feldbus-Geräten für die Erfassung parametrieren und in einer gemeinsamen SQLite-Datenbank speichern. Für Modbus-TCP-Anforderungen von einer übergeordneten Leitstelle fungiert das EWIO-M als Gateway »Modbus-TCP to RTU«.

Weitere Informationen unter: www.metz-connect.com

Quelle: Metz Connect GmbH


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