Wir zählen mittlerweile 200 Energieeffizienz-Fachpartner in ganz Österreich in unseren Reihen, die das Energieeffizienzgesetz, Förderungen und Maßnahmen zur Realisierung im kleinen Finger haben“, freut sich Ing. Markus Maierhofer, seines Zeichens Business Manager »Energieeffizienz« bei Rexel.

200 Expertenbetriebe schaffen österreichweit ein gutes Gefühl:

Ein Netzwerk an Spezialisten

Das Elektrounternehmen seines Vertrauens zu finden, ist für Konsumenten in der Regel keine leichte Übung. Schließlich setzt man als potenzieller Auftraggeber voraus, dass das beauftragte Handwerksunternehmen auch am aktuellen Stand der Technik ist. Vor allem wenn die Kombination aus Smart Home, Photovoltaik, Stromspeicher und Lademöglichkeit für das eigene Elektrofahrzeug am Wunschzettel steht, ist guter Rat teuer. Denn die Bereiche sollen nicht nur für sich funktionieren, sie müssen auch interagieren können. eCarandBike hat sich schlau gemacht und fand in der österreichischen Niederlassung des französischen Elektrogroßhandelskonzerns Rexel einen kongenialen Partner der Handwerker und eine Anlaufstelle für investitionsbereite Konsumenten.

Markus Maierhofer ist der Mann fürs Feine – der Business Manager »Energieeffizienz« bei Rexel ist ganz in seinem Metier, als wir ihm die Fragen stellen, die uns schon lange unter den Fingernägeln brennen. Schließlich könnte es für Konsumenten heikel werden, wenn sie bei der Installation derartiger Technologien wie die Elektromobilität an das falsche Handwerksunternehmen geraten.

Rexel hat aber nicht nur kluge Köpfe in ihren Reihen, die es theoretisch drauf haben, der Konzern beschäftigt sich auch in der Praxis eingehend mit diesem Thema: „Natürlich bieten wir unseren Mitarbeitern und Kunden selbst Ladepunkte an. Das hat zur Folge, dass die Ladesäulen auch auf der Abrechnungsebene gemanagt werden müssen. Und diese Erfahrungswerte können wir wiederum unseren Kunden weitergeben“, weist uns Günther Bozic, Senior Manager PR & Communications bei Rexel, eingangs unseres Gespräches auf das Know-how seiner Truppe hin. Mit anderen Worten: Bei Rexel können die Mitarbeiter mit einem Chip nicht nur das kühle Coke am Getränkeautomat und das Mittagessen in der Kantine kaufen, sondern auch den Strom an der Ladesäule freischalten – ein Rundherum-Glücklich-Paket für alle Rexel-Mitarbeiter. „Wir bieten auf der E-Mobilitätsebene einen Mindeststandard vor jeder unserer Niederlassungen an“, wirft Maierhofer ein und bringt es damit auf den Punkt: Bei Rexel lebt man die Elektromobilität in vollen Zügen.

Neben dem Lastprofil kann auch ein Energiespeicher bzw. ein Elektroauto simuliert werden. Denn die spezifischen Daten von Speichern oder Elektrofahrzeugen beeinflussen die Projektierung einer PV-Anlage maßgeblich. Bild: Rexel Austria GmbH

Wir haben uns schon früh mit der Vernetzung von Photovoltaik-, Smart Home- und Elektromobilitäts-Kompetenz beschäftigt“, so Bozic. Die Folge daraus: Heute ist man in der Lage, den Kunden – im Falle von Rexel die Elektrounternehmen Österreichs – nicht nur die passend abgestimmten Systempakete zu verkaufen, sondern vor allem auch das Know-how weiterzugeben – und das sollten sich laut Ing. Markus Maierhofer möglichst alle Elektrounternehmer bei Rexel abholen: „Denn selbst wenn man zu den großen Zweiflern zählt, die nach wie vor glauben, dass sich Elektroautos nicht durchsetzen werden – die Zahl der verkauften Plugin-Hybrid-Fahrzeuge geht aktuell steil nach oben. Was wiederum bedeutet, dass die Besitzer derartiger Fahrzeuge bereits heute Bedarf an einer Ladestelle haben“, lässt er die Elektrotechniker wissen, dass es bereits unumgänglich ist, sich hinsichtlich der Installation von Ladeinfrastruktur schlau zu machen. Auch für Bauherrn – ganz egal ob von kleinen oder großen Bauwerken – ist das Einplanen von Ladepunkten unumgänglich: „Investoren sind gut beraten, wenn sie Ladepunkte in ihren Gebäuden umsetzen. Schließlich hängt der Wert einer Immobilie künftig über die CO2-Bilanz definitiv vom Vorhandensein einer derartigen Infrastruktur ab.

Mit dem exakten Lastprofil des Gebäudes kann die PV-Anlage so dimensioniert werden, dass das Maximum des selbst erzeugten Stromes direkt im Gebäude verbraucht wird. Bild: Rexel Austria GmbH

Hausautomation für erneuerbare Energie – so lautet das Stichwort, das nicht nur Bereiche wie die Elektromobilität mit einschließt: „Wenn die Klimaanlage mit der Heizung oder die Photovoltaikanlage mit den anderen Bereichen des Gebäudes nicht in der Lage sind, zu kommunizieren, dann führt das zu einem unnötig hohen Energieverbrauch“, so Maierhofer. Die Lösung ist eine Art von Netzwerkkommunikation zwischen Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, Warmwasseraufbereitung bis hin zum Elektroauto, bei der die genannten Bereiche untereinander Information austauschen, damit ein energieeffizientes Arbeiten der Systeme überhaupt möglich wird. Spätestens wenn die Haushalte bis 2020 mit einem Smart-Meter – also einem elektronischen Stromzähler – ausgestattet sind und die Stromtarife in Abhängigkeit von der Tageszeit gestaffelt sind, sind Konsumenten am besten beraten, wenn sie über ein System verfügen, das den Stromverbrauch, das Energiemanagement und die Kosten im Griff hat. Zwar ist reversibles Laden (der beidseitige Austausch von Strom zwischen Elektrofahrzeug und Gebäude) derzeit noch Theorie – trotzdem ist Rexel bereits in der Lage, derartige Lösungen über eine Software zu simulieren und die Gebäudeautomation damit heute schon auf die Lösungen von morgen vorzubereiten.

Rexel hat schon vor Jahren begonnen, Elektrounternehmen zu Energieeffizienz-Fachpartnern auszubilden: „Wir haben ein Ausbildungssystem gemeinsam mit dem TÜV-Süd entwickelt, das so manchen Elektrotechniker an seine Grenzen stießen ließ. Mittlerweile sind es 200 Energieeffizienz-Fachpartner in ganz Österreich, die das Energieeffizienzgesetz, Förderungen und Maßnahmen zur Realisierung im kleinen Finger haben“, freut sich Maierhofer, der mit seinen Kollegen für die Partner Projekte screent und sie im Detail darauf hinweist, in welchem Fall welche Förderung erwirkt werden kann. „Die Konsumenten bekommen von ihren Elektrounternehmen zuerst eine Bedarfsanalyse und anschließend ein mehrseitiges Papier mit Angebot, Berechnung und Kalkulation – mit anderen Worten: eine Menge an Kompetenz, durch die sich die Energieeffizienz-Fachpartner von Mitbewerbsunternehmen deutlich unterscheiden. Und all das in einer Sprache, die der Konsument versteht – nämlich »Einsparungspotenzial in Euro«“, bringt Maierhofer den Vorteil für Konsumenten auf den Punkt.

Der Ertrag wird mit den Wetterdaten der letzten 20 Jahre auf den genauen Standort abhängig von der Montageart und Ausrichtung der PV-Anlage berechnet. Bild: Rexel Austria GmbH

Mit seinem Team will Maierhofer seine Kunden möglichst in allen Belangen überzeugen. So berichtet er uns, dass das Rexel-Team mit Hilfe einer speziellen Software Photovoltaik-Anlagen berechnet, indem es die Viertelstunden-Daten des Zählers und somit das Lastprofil des gesamten Gebäudes heranzieht. „Damit können wir schon im Vorfeld definieren, wie hoch der Nutzungsgrad der Anlage ist und sie dementsprechend auslegen. Doch damit nicht genug. Wir können in diese Simulation auch einen Elektrospeicher und jede Art von Elektrofahrzeug einbinden – und zwar nach Modell und Ladekapazität auswählbar – und so zu einer praxisbezogenen Lösung kommen, die unschlagbar und auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen abgestimmt ist“, schildert Maierhofer und verrät uns einen Trick, wie die Standard-Ladeleistung von in der Regel 11 kW nach oben geschraubt werden kann: „Mit der bereits angesprochenen Hausautomation für erneuerbare Energie, die über ein Netzwerk mit den bereits bestehenden Systemen der Infrastruktur kommuniziert, liefert die PV-Anlage den Zusatzstrom – der Strom, der als Mehrleistung vom Wechselrichter kommt, geht zusätzlich in den Akku des Elektrofahrzeuges. Damit werden aus den 11 kW schlussendlich 16 kW.

Maierhofers Kollegen in den Bundesländer-Niederlassungen von Rexel haben es ebenso drauf: „Wir haben in jedem Bundesland zwei Verantwortliche, die in Sachen Energieeffizienz, Photovoltaik und Elektromobilität sattelfest sind. Darüber hinaus haben wir das komplette Sortiment zur Verfügung mit allen erdenklichen USPs – wie Preis, Design und Technologie – und mit Mennekes den Marktführer im Bereich der Ladetechnik im Sortiment bzw. mit ABL, PCE und Schneider Electric sinnvolle Ergänzungen.“ Besonders interessant wird es aber in Kürze – die Schulung mit dem Titel »Elektromobilität richtig planen, errichten und normgerecht prüfen« bringt Elektrounternehmen tatsächlich auf den letzten Stand – sie kann allerdings von allen Fachleuten der Branche und nicht nur von den Energieeffizienzpartnern in Angriff genommen werden. „Damit schaffen wir es, die Elektrotechniker wissensmäßig österreichweit auf einen Standard zu bringen, der den Konsumenten die Sicherheit gibt, bei den Ausgebildeten tatsächlich an der richtigen Adresse zu sein.“ Gut zu wissen – denn wer will schon einen Stromer vor der Türe und keine Ladeleistung in der Dose?

Wer wissen will, wie man zum Energieeffizienz-Partnerbetrieb seiner Umgebung kommt, der wendet sich an Rexel – Markus Maierhofer und seine Kollegen werden die Leser von eCarandBike gerne weitervermitteln: [email protected]

Weitere Informationen unter: www.rexel.at


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