Renato Eggner (Geschäftsführer Raiffeisen Leasing-Fuhrparkmanagement) und Ernst Kloboucnik (ÖAMTC Landesdirektor Wien, Niederösterreich, Burgenland). (Bild: ÖAMTC)

e-Mobilitätsoffensive

ÖAMTC kooperiert mit Raiffeisen-Leasing

E-Autos haben sich längst vom Nischenprodukt zu einer Mobilitätslösung für die breite Masse entwickelt. Dementsprechend schreiten Weiterentwicklung und Innovationen in diesem Bereich rasant voran. Die MitarbeiterInnen in den Vertriebs- und Technikabteilungen durch laufende Schulungen diesbezüglich am Stand der Technik zu halten, ist daher eine echte Herausforderung.

Als Anbieter der e-Mobilität hat Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement (RL-FPM) zwar einen großen Erfahrungsschatz und Daten aus der Abwicklung von über zwei Generationen an e-Fahrzeugen (z.B. über die Haltbarkeit und Verschleiß von Bauteilen und Komponenten oder auch über den lokalen und internationalen Gebrauchtwagenmarkt für e-Fahrzeuge), die praktische Schulungsmöglichkeiten an den e-Fahrzeugkomponenten in der richtigen Tiefe war bislang eine Herausforderung. Vor diesem Hintergrund starten die Branchenführer im Bereich e-Mobilität RL-FPM und ÖAMTC eine Kooperation zum Erfahrungsaustausch.

Der ÖAMTC bietet maßgeschneiderte und auf die Bedürfnisse der einzelnen Bereiche zugeschnittene Weiterbildungen zu e-Autos an. „Mit der neu geschlossenen Kooperation profitieren unsere Mitarbeiter vom geballten Know-how des ÖAMTC und den praktischen Trainingsmöglichkeiten im Mobilitätszentrum Erdberg“, freut sich Renato Eggner, Geschäftsführer der RL-FPM. Die Raiffeisen-Leasing Techniker können somit ihre Kunden bei Fahrzeugproblemen noch fundierter – am aktuellsten technischen Entwicklungsstand – telefonische Hilfestellung bieten.

Als Mobilitätsclub hat der ÖAMTC bereits frühzeitig begonnen, Kompetenz in Sachen e-Mobilität aufzubauen. „Unsere Pannenfahrer und Stützpunkttechniker werden laufend im Umgang mit Elektrofahrzeugen geschult. Seit neuestem haben wir sogar einen mobilen Power Charger, sozusagen den »Benzinkanister« für e-Autos, am Start. Damit müssen wir e-Fahrzeuge, die mit leerem Akku liegenbleiben, nicht mehr abschleppen, sondern ermöglichen direkt eine Weiterfahrt bis zur nächsten Ladesäule“, erklärt Ernst Kloboucnik, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. „Wir verfügen in Österreich außerdem über neun eKompetenz-Standorte und eine Vielzahl an Strom-Tankstellen für unsere Mitglieder. Diese Infrastruktur bauen wir ständig weiter aus.“ Doch der Mobilitätsclub nutzt sein Know-how nicht nur für sich selbst – so werden beispielsweise auch Schulungen für Einsatzorganisationen wie die Feuerwehr von den ÖAMTC-Profis durchgeführt.

Inhaltlich erwarteten die Teilnehmer am 29. März sowohl theoretische Einheiten, als auch praktische »Hands-on« Übungen. Die RL-Mitarbeiter aus den Bereichen Technik, Qualitätsmanagement und Vertrieb erhalten praktische Trainings zu den Funktionsweisen der einzelnen Komponenten eines Elektroautos. Außerdem werden im theoretischen Teil Themen wie Diskussionspunkte bei Garantiebedingungen zu Batterien, Trends bei den Steckerarten, Möglichkeiten von Software Updates »over the air«, das Verhalten in einer Unfallsituation sowie die Möglichkeiten des Pannendienstes bei Elektrofahrzeugen erörtert.

Quelle: ÖAMTC


Kommentar verfassen