Elektroauto bei Ladesäule
Die Ladeinfrastruktur von innogy steht allen Fahrern von Elektrofahrzeugen zur Verfügung. Bild: Innogy SE/Frank Reinhold

Abrechnung der getankten Strommenge genau kennen – neues Abrechnungsmodell

Neues Abrechnungsmodell für Ladestationen

Innogy präsentiert Ladelösungen auf der eMove360° und bietet im Bereich Elektromobilität maßgeschneiderte und innovative Abrechnungsmodelle für jede Ladesituationen an. Das Ziel dabei: Komfort und Transparenz müssen für den Kunden so groß wie möglich sein – diese Meinung vertritt Stefan von Dobschütz, Bereichsleiter Elektromobilität bei innogy. “Der Kunde hat ein Recht darauf, die getankte Strommenge genau zu kennen und auch nur diese zu zahlen. Die exakte Abrechnung per Kilowattstunde schafft Vertrauen und Transparenz. Daher bevorzugen wir dieses Modell bei unseren Ladelösungen“, sagt er im Vorfeld der eMove360°.

Aufmacherbild: Innogy SE/Frank Reinhold

Bereits seit 2014 hat das Unternehmen die Zulassung nach dem deutschen Eichrecht für Kilowattstunden-genaues Laden – noch vor Inkrafttreten des neuen Eich- und Messgesetz an Ladesäulen im Jahr 2015. Aktuell werden alternative Bezahlmodelle geduldet. “Diese Ausweichlösungen sind richtig und wichtig, um den nötigen Ausbau der Ladeinfrastruktur nicht zu bremsen. Transparent sind sie allerdings nicht. Da die Kalkulation alle Kosten abdecken muss, läuft der Kunde Gefahr, zu viel zu zahlen“, so Elke Temme, Bereichsleiterin Elektromobilität bei innogy. “Eichrechtskonformes Laden, das nach Kilowattstunde abgerechnet wird, bedeutet in diesem Zusammenhang Fairness gegenüber dem Kunden.”

Den Elektroautofahrern stehen 2.250 öffentliche Ladepunkte von innogy zur Verfügung. Sie sind unter anderem an die zukunftsfähige Blockchain Technologie angeschlossen.

Dieses deutschlandweite Ladenetzwerk hat innogy gemeinsam mit 160 Stadtwerkepartnern aufgebaut. Die Abrechnung im Ladeverbund übernimmt innogy mithilfe des innovativen IT-Backends, das alle Ladepunkte miteinander vernetzt. “Für die Abrechnung unter den Partnern, egal mit welcher Technologie, sind genaue Daten über die getankte Strommenge unverzichtbar“, erklärt Elke Temme. “So lassen sich im gesamten Verbund Lösungen für das bundesweite Laden anbieten, die für den Kunden äußerst komfortabel sind.” Autostromkunden der Stadtwerkepartner können alle Ladesäulen des Verbunds mit dem eigenen Autostromvertrag nutzen und erhalten eine einheitliche Abrechnung. Die Ladeinfrastruktur steht allen Fahrern von Elektrofahrzeugen zur Verfügung, auch denen ohne Autostromvertrag. Wer beispielsweise aus dem Ausland elektromobil in Deutschland unterwegs ist oder selten an einer öffentlichen Ladesäule tankt, zahlt seine Ad-hoc-Ladung unkompliziert per Kreditkarte oder Paypal.

Ein neues Modell hat innogy für Firmenkunden eingerichtet. Der innogy eMarketplace erlaubt es Unternehmen, ihre private Ladeinfrastruktur öffentlich zu vermarkten. Das Unternehmen entscheidet, welche und wie viele Ladepunkte auch externen Nutzern zugänglich gemacht werden. Schließt ein Fahrer sein Elektroauto an einer dieser Ladesäulen an, zahlt er seine Ladung wie gewohnt komfortabel per eigenem Autostromvertrag, Kreditkarte oder Paypal. Innogy übernimmt den kompletten Abrechnungsprozess mit den Roamingpartnern und Kunden. Den Erlös der Ladung erhält das Unternehmen, dem der Ladepunkt gehört.

Lösungen wie Blockchain und unser eMarketplace haben ein großes Potenzial, um das Ladenetz in Deutschland schnell und flächendeckend auszubauen“, so Elke Temme. “Dieser Ausbau ist wichtig. Denn der steigenden Zahl an Elektrofahrzeugen muss auch eine entsprechende Zahl an Ladepunkten gegenüberstehen.

Quelle: Presseportal.de


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