Auch in Bregenz gingen der Umwelt zur Liebe die Lichter aus. (BIld: Lisa Mathis/WWF/Kongresskultur Brengenz)

Bei der weltweit größten Umweltschutzaktion wird ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt

Licht aus in 188 Ländern

In 188 Ländern und Territorien fand am 24.März 2018 die “Earth hour” statt. Bei rund 18.000 Wahrzeichen gingen gestern für eine Stunde die Lichter aus, darunter weltberühmte Gebäude wie die Oper in Sydney, der Big Ben in London, das Empire State Building in New York, die Pyramiden in Ägypten und der Eiffel Turm in Paris.

Die WWF-Aktion “Earth hour” begann 2007 in Sydney und entwickelte sich über die Jahre zu einer globalen Bewegung. Die Anzahl der teilnehmenden Menschen auf der ganzen Welt ist beeindruckend und macht deutlich, dass der Klimaschutz eine der dringendsten Herausforderungen der Gegenwart ist. Die Menschheit kann es sich nicht leisten, die Atmosphäre mit immer noch mehr Kohlendioxid zu belasten. Wenn wir so weitermachen wie bisher, würden wir 2030 zwei Planten benötigen, um unsere Nachfrage nach Ressourcen zu decken und unzählige weitere Tier- und Pflanzenarten verloren haben“, so die Warnung von Hanna Simons, Leiterin der Natur- und Umweltschutzabteilung beim WWF Österreich.

In Österreich nahmen sämtliche Landeshauptstädte sowie viele weitere Städte und Gemeinden an der “Earth hour” teil und ließen die Lichter an Wahrzeichen und Gebäuden für eine Stunde ausgehen. Das WWF Jugendnetzwerk „Generation Earth“ veranstalte gestern Abend im Wiener Museumsquartier ein Festival rund um das „Nachhaltiges Leben“. Im Rahmen eines Workshops wurden innovative Ideen rund um das Thema Klimaschutz erarbeitet. Auch der Wirtschaftssektor unterstützte die “Earth hour”, zahlreiche Unternehmen nahmen mit „Licht aus-Aktionen“ teil und leisteten einen wertvollen Beitrag zur Bewusstseinsbildung. Der prominenteste Unterstützer der “Earth hour” in Österreich war Bundespräsident Alexander van der Bellen, der in einer Videobotschaft an die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen in Sachen Klimaschutz appellierte.
Quelle: WWF


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