(Bild: Kaique Rocha/Pexels)

E-Mobilitätsexperten geben Antworten und machen Zukunftsmodelle erlebbar

Innovation als Treiber für zukünftige Dienstleistungen des Clubs

Wie genau die Mobilität in fünf, zehn oder 20 Jahren aussehen wird, wissen wir nicht. Wer sich aber jetzt nicht mit möglichen Zukunftsmodellen beschäftigt, der wird, was auch immer kommt, nicht vorbereitet sein“, unterstrich ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold im Rahmen einer Veranstaltung der ÖAMTC-Innovationsabteilung, wie wichtig das Engagement und Interesse des Mobilitätsclubs an der Gesamtthematik Zukunftsmobilität ist. Die E-Mobilität ist eine wichtige Facette davon. “Der ÖAMTC ist in punkto E-Mobilität am Puls der Zeit, auch weil er sich schon seit vielen Jahren damit auseinandersetzt“, betonte Schmerold.

Vor 15 Jahren haben ÖAMTC-Techniker die ersten E-Auto-Schulungen besucht, vor zehn Jahren hat der Mobilitätsclub die erste E-Ladesäule in Betrieb genommen und in der Folge Schritt für Schritt Kompetenzen im Bereich E-Mobilität aufgebaut – unter anderem durch E-Auto-, E-Bike-, Pedelec- und E-Roller-Tests, aber auch durch Reichweitenuntersuchungen, Systemvergleiche von Wallboxen, Fahrzeug- und Batteriediagnose, E-Pannenhilfe, den Aufbau von E-Kompetenzstützpunkten und vielem mehr. “Heute ist der ÖAMTC in Österreich ein wichtiger Ansprechpartner im Bereich E-Mobilität und führt z. B. Weiterbildungen für Feuerwehr und Rotes Kreuz durch. Wichtig ist, dass wir uns auch für den weiteren Weg rüsten“, erklärte Schmerold. Die Innovationsabteilung des Mobilitätsclubs ist hier ein wichtiger Treiber, um in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Fachbereichen neue Trends für den ÖAMTC und damit für 2,2 Millionen Mitglieder nutzbar zu machen.

Die ÖAMTC-Mitglieder wollen Antworten auf Fragen zu Sicherheit, Reichweite und Service von neuen Fahrzeugen, der Mobilitätsclub ist darauf vorbereitet. “Die Veränderungen in der Mobilität betreffen uns direkt in unseren Kerndienstleistungen – von der Pannenhilfe für Elektrofahrzeuge über den Test von gebrauchten E-Fahrzeugen bis hin zur Entwicklung völlig neuer Dienstleistungen“, so Schmerold.

Effiziente Ladeinfrastruktur und Batterie-Recycling erfordern Zusammenarbeit

Dazu gehören in Zukunft Angebote des Mobilitätsclubs im Bereich Lade-Infrastruktur, aber auch die Weiterentwicklung von Batterie-Tests als Basis für die Bewertung von gebrauchten E-Fahrzeugen. Doch auch das Thema Batterie-Recycling ist ein wichtiges Thema. “Derzeit ist die Anzahl an Batterien, die recycelt werden, noch gering. Doch die Mengen werden steigen. 2017 wurden in Europa rund 70.000 Tonnen Lithium-Ionen-Batterien in den Verkehr gesetzt. Im Jahr 2030 könnten es laut Prognosen 600.000 Tonnen sein“, betonte Astrid Arnberger von der österreichischen Firma Saubermacher im Rahmen der Veranstaltung. Die Saubermacher AG ist mit Vorzeige-Anlagen auf die Herausforderungen, wie den Umgang mit chemischen Substanzen und Arbeiten im Hochvoltbereich, gut vorbereitet und arbeitet im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte intensiv daran, die Verwertungsquoten weiter zu erhöhen.

Im Rahmen des Events konnten ÖAMTC-Techniker und Mitarbeiter die e-mobile Zukunft schon ausprobieren: So standen bei der Veranstaltung unter anderem ein Tesla Model 3 sowie ein chinesischer JAC e-52 für Probefahrten zur Verfügung. “Die aktuellen Veränderungen werfen viele Fragen auf, wir können viele Fragen beantworten, Zweifel ausräumen und Ängste nehmen“, stellten die ÖAMTC-E-Mobilitätsexperten klar. Der ÖAMTC ist startklar für die Mobilität der Zukunft.

Quelle: ÖAMTC


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