Das wahre Gesicht der Elektromobilität:

Extrem cool!

von Thomas Buchbauer

Das wird ein Heidenspaß: Mit Extreme E geht 2021 eine neue Rennserie für vollelektrische SUVs an den Start. In der ersten Saison finden fünf Rennveranstaltungen statt, die jeweils an zwei Tagen ausgetragen werden. Zum Einsatz kommen die Boliden von Extreme E 2021 an fünf Orten: an der Atlantik-Küste im Senegal, in Saudi-Arabien, in der Region Patagonien in Argentinien, in der grönländischen Arktis sowie der Amazonas-Regenwald. Die Teams treten erstmals im März 2021 mit einem Rennwochenende in der Wüste von Saudi-Arabien gegeneinander an.

Das Team von ABT CUPRA XE für das Abenteuer Extreme E steht: Claudia Hürtgen wird an der Seite von Mattias Ekström in der neuen Rennserie an den Start gehen. Die Deutsche hat bereits die ersten Testtage gemeinsam mit ihrem schwedischen Teamkollegen absolviert und das 400 kW starke, rein elektrische SUV kennengelernt. In der kommenden Woche (17. bis 19. Dezember) startet die Mannschaft mit allen anderen Teams bei gemeinsamen Testfahrten in Aragon (Spanien), bevor Material und Auto Anfang Januar verladen werden.

Mit Extreme E geht 2021 eine neue Rennserie für vollelektrische SUVs an den Start.
Das Team für Extreme E steht: Claudia Hürtgen startet mit Mattias Ekström für ABT Cupra XE. Foto: : www.abt-sportsline.de
Mit Extreme E geht 2021 eine neue Rennserie für vollelektrische SUVs an den Start.
Das Team für Extreme E steht: Claudia Hürtgen startet mit Mattias Ekström für ABT Cupra XE. Foto: : www.abt-sportsline.de
Mit Extreme E geht 2021 eine neue Rennserie für vollelektrische SUVs an den Start.
Das Team für Extreme E steht: Claudia Hürtgen startet mit Mattias Ekström für ABT Cupra XE. Foto: : www.abt-sportsline.de
Mit Extreme E geht 2021 eine neue Rennserie für vollelektrische SUVs an den Start.
Das Team für Extreme E steht: Claudia Hürtgen startet mit Mattias Ekström für ABT Cupra XE. Foto: : www.abt-sportsline.de

„Extreme E ist sogar nach 25 Jahren im Motorsport eine völlig neue und spannende Herausforderung für mich, auf die ich mich sehr freue“, sagt Claudia Hürtgen, die mit Erfolgen unter anderem in verschiedenen Touren- und Sportwagen-Championaten sowie mehreren Langstreckenrennen zu den erfolgreichsten Rennfahrerinnen in Europa gehört. „Besonders ist auch, dass es für alle Beteiligten ein völlig neues Abenteuer ist, in das wir jetzt gemeinsam starten.“ Die ersten Erfahrungen im elektrischen Cockpit hat die 49 Jahre alte Deutsche bereits bei einigen Testtagen gesammelt. „Ich lerne mit jedem Kilometer dazu, versuche, jede Kurve noch perfekter zu machen. Da ist es natürlich toll, mit Mattias einen so erfahrenen und offenen Teamkollegen zu haben, der mich dabei großartig unterstützt.“

Teamspirit

Für ABT Cupra XE, so der offizielle Teamname der beiden Partner für die Rennserie, ist Claudia Hürtgen die perfekte Besetzung. „Wir haben Claudia zum ersten Mal bei einem kleinen Shoot-out mit mehreren Kandidatinnen im Sommer kennengelernt und waren schnell überzeugt – nicht nur wegen ihrer starken Performance im Cockpit, sondern auch wegen der professionellen Zusammenarbeit, des präzisen Feedbacks an unsere Ingenieure und des ganzen Auftretens. Claudia passt einfach gut zu uns“, sagt ABT CEO Thomas Biermaier.

Lewis Hamilton wartet schon

Mattias Ekström freut sich über seine Partnerin, mit der er sich in der ersten Saison von Extreme E im Cockpit des e-Cupra ABT XE1 abwechseln wird. Diesen Namen trägt das spektakuläre Rennauto in seiner ersten Saison. „Claudia und ich sind uns in den vergangenen Jahren immer wieder über den Weg gelaufen, wir kennen uns und verstehen uns gut“, sagt der zweimalige DTM-Champion, Rallycross-Weltmeister und Cupra Botschafter. „Es hat dann nicht lange gedauert, bis sie das gesamte Team und auch mich beeindruckt hat. Claudia lernt extrem schnell und stellt sich auf alle Anforderungen sofort ein. Das ist umso imponierender, weil sie ja mit wenig Erfahrung aus dem Offroad-Bereich zu uns kommt.“

Nach den gemeinsamen Testfahrten in Spanien, bei denen ABT Cupra XE erstmals auch auf die internationale Konkurrenz trifft – darunter unter anderem die Teams von Lewis Hamilton und Nico Rosberg –, werden Auto und Material in Kempten vorbereitet. Am 11. Januar geht die Fracht dann an Bord des schwimmenden Paddocks „St. Helena“ und macht sich auf den Weg in Richtung Arabische Halbinsel: Am 20. und 21. März wird in Al-Ula (Saudi-Arabien) das erste von fünf Saisonrennen ausgetragen.

extreme-e.com

 

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