(Bild: ecovolta)

Neues Li-Ionen-Sicherheitskonzept von ecovolta

Brände in Elektrofahrzeugen vermeiden

(Bild: ecovolta)

Der Schweizer Batteriesystem-Hersteller ecovolta nutzt für seine Lithium-Ionen-Batterien ein neues Sicherheitskonzept, das die Wahrscheinlichkeit von Batteriebränden und Zellexplosionen in e-Mobility Anwendungen nachweislich reduziert. Dafür setzt ecovolta Zellverbindungen aus elektrolytisch vernickeltem Kaltband ein, die schadhafte Zellen bei erhöhten Stromflüssen automatisch vom Rest des Batteriepacks trennen. ecovolta zeigt die neuen Batteriepacks erstmals vom 12. bis zum 14.3.2019 auf der Messe Energy Storage Europe, Stand D04 in Halle 8b.

Zellverbindung dient als zuverlässige Sicherung

Bei einer mechanischen Beschädigung eines Batteriepacks fliesst zunächst ein hoher Strom durch die betroffene Stelle, die Temperatur steigt lokal an. Bei herkömmlichen Batterielösungen wird davon direkt die Zelle betroffen. Deren Materie dehnt sich rasant aus, Explosionen und Batteriebrände können die Folge sein.

Bei ecovolta Batteriepacks steigt bei einer mechanischen Beschädigung die Temperatur hingegen lokal an der Zellverbindung. Diese schmilzt und trennt die beschädigte Zelle von den intakten Komponenten. Das übrige Pack bleibt funktionsfähig, lediglich seine Kapazität sinkt um den Wert der abgetrennten Zelle, wie umfangreiche Labortests nachgewiesen haben.

Das neue Sicherheitskonzept kommt bei allen ecovolta-Traktionsbatterien zum Tragen. Dabei sind Kapazitäten von 10 Wh bis zu mehreren 100 kWh sowie Spannungen 12-600 Volt und beliebige Batterieformen realisierbar. Das Konzept wird auch in der evoTractionBattery von ecovolta eingesetzt. Die standardisierte Traktionsbatterie erreicht ohne aktive Kühlung Energiedichten von 200 Wh pro Kilogramm.

Mit dem ecovolta-Konzept können e-Mobility Anbieter auf eine Batterielösung zugreifen, die höchste Sicherheitsstandards auch für kleine und mittlere Fahrzeugserien wirtschaftlich macht“, so ecovolta CTO Paul Hauser.

Quelle: Presseportal.de


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