(Bild: Associatia eco Grand Prix)

Jutta Kleinschmidt startet als Team Captain beim 24h eco Grand Prix

24h eco Grand Prix

(Bild: HOCH ZWEI / Juergen Tap)

Jutta Kleinschmidt, die erste und bisher einzige Frau, die eine Gesamtwertung der früher Paris – Dakar genannten Rallye gewinnen konnte reizte diese Edition der internationalen eco Grand Prix Serie.

Die 100% elektrischen Serienfahrzeuge der Teams bekommen die an den internationalen Rennstrecken verfügbaren 32 Ampere Drehstromsteckdosen zum Aufladen der Fahrzeuge. Diesen internationalen Industriestandard, über den in der Regel Rennstrecken ausgestattet sind um die Reifen von Motorrädern aufzuheizen machen sich die Organisatoren zu nutze.

Eco Grand Prix möchten unterstreichen, dass Elektroautos auch ohne spezielle Ladestationen überall wo es Strom gibt aufladen können, man benötigt nur ein Ladekabel so wie z.B. eins vom Hersteller NRG kick, um die internationale Ladeinfrastruktur mit Millionen von Ladepunkten auf der gesamten Welt zu nutzen. Diese Infrastruktur diente dem zweifachen Elektroauto Weltumrunder und Initiator der eco Grand Prix Serie Rafael de Mestre bereits 2012 bei seinen Ladehalten in den Hotels in der Wüste Gobi, Kasachstan und anderen Ländern durch die seine erste Umrundung führte. Er begann die Ladestellen unter zu speichern wo man inzwischen bei über 4500 Hotels nach dem passenden Anschluss für sein Elektroauto filtern und das passende Hotel direkt buchen kann.

Bild: Associatia eco Grand Prix

Durch die Beschränkung der Ladegeschwindigkeit auf diese Art von Drehstromsteckdosen, soll gezeigt werden, dass alle Elektrofahrzeuge – Teslas inklusive – außerhalb einer Ladeinfrastruktur Netzwerkes fahren können. Die startenden Teslas werden den Supercharger Schnelllade-Vorteil bis zu 118 kW nicht ausspielen können sodass es spannend wird. Laut der aktuellen Umfrage sind über 30% überzeugt, dass bereits dieses Jahr Tesla nicht mehr die meisten Runden so wie bei allen vergangenen eco Grand Prix Editionen seit 2013 fahren wird, sondern ein anderes Modell.

Jutta Kleinschmidt wird das aus Privat- und Firmenfahrzeugen bestehende Feld von hinten angreifen und weder mit einem Werksfahrzeug noch mit einem Tesla starten. Für die nächste Saison haben sich bereits Teams angemeldet und Nissan hat sich mit einer E-Mail mit Fragen bzgl. der Regeln an die Organisatoren gewandt. Die Organisatoren bemerken nun nach 5 Jahren eco Grand Prix ein exponentiell wachsendes Interesse und freuen sich auf ein Event, dass schon jetzt alle vorausgegangenen Events in den Schatten stellt.

Bis zum 28.11.2018 besteht noch die Möglichkeit sich zu diesem Meilenstein der Automobilgeschichte unter anzumelden, dem ersten 24h Elektro „Le Mans“ der Welt und dieses in Deutschland auf der Motorsport Arena Oschersleben am 1. und 2. Dezember 2018 um neben Jutta Kleinschmidt und den anderen 20 Teams die meisten Runden zu fahren.

Ca. 15 Stunden der Challenge werden in der Dunkelheit gefahren, Minusgrade in der Nacht zum 2. Dezember können die berechneten Strategien zu Nichte machen … es wird in jedem Fall spannend sowohl innerhalb der Klassements als auch im Hinblick auf die Ladestrategie bei den Teams.

Quelle: Associatia eco Grand Prix


Kommentar verfassen