Schneider Electric fährt auf Strom ab: Am Standort in Lahr (Baden-Württemberg) wurde der bundesweit erste VW E-Crafter übergeben. (Bild: Michael Kramhöller)

Erster E-Crafter von VW geht an Schneider Electric

Vorfahrt für E-Mobilität

Ein Modell dafür, wie Elektromobilität und Digitalisierung der Stromnetze Hand in Hand gehen, ist die ZeeMo.base von Schneider Electric, die als Energiezentrale des Euref-Campus in Berlin fungiert. Das Foto zeigt die Ladesäule der E-Tankstelle auf dem Euref-Campus. (Bild: Schneider Electric)

Während hitzige politische Debatten um Diesel-Fahrverbote, Feinstaubreduzierung und steigende Umweltauflagen geführt werden, setzt Schneider Electric ein klares Zeichen für die Elektromobilität und damit für strategische Nachhaltigkeit.

Schneider Electric hat den ersten in Deutschland ausgelieferten E-Crafter von VW in Empfang genommen. Die Übergabe fand am Schneider Electric-Standort in Lahr (Baden-Württemberg) statt, wo bereits Ladepunkte für E-Autos vorhanden sind. Beim E-Crafter handelt es sich um einen rein elektrisch angetriebenen Transporter. Für den Antrieb sorgt der 110 kW/136 PS starke Motor aus dem Golf, der von einem 38,5 kWh großen Akku mit Strom versorgt wird. Die Reichweite des auf 90 km/h Höchstgeschwindigkeit limitierten Kastenwagens gibt der Hersteller mit rund 160 Kilometern an. An der Schnellladesäule soll der Energievorrat in rund 45 Minuten wieder zu 80 Prozent aufgefüllt sein, an einer 7,2-kWh-Wallbox dauert es knapp fünfeinhalb Stunden. Weil die Batterie im Unterboden integriert ist, bleibt das Ladevolumen der Elektro-Ausführung mit knapp 11 Kubikmetern auf dem Niveau der konventionellen Modelle mit Hinterradantrieb.

Schneider Electric hat sich zum Ziel gesetzt, 30 Prozent seiner Fahrzeugflotte bis zum Jahr 2020 zu elektrifizieren. Das bedeutet, dass rund 500 der Schneider-Electric-Fahrzeuge in der DACH-Region von herkömmlichen Verbrennungsantrieben auf E-Fahrzeuge umgestellt sein sollen. Schon 2021 soll jedes zweite Fahrzeug des Unternehmens mit Strom rollen.

Auch vor dem Hintergrund von Dieselabgasskandalen und der Notwendigkeit einer deutlichen CO2-Reduktion wollen wir Vorbild sein und mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir in Deutschland den ersten E-Crafter von VW erhalten haben. Das verleiht unserer Strategie im Bereich der E-Mobilität einen weiteren Schub“, erklärt Konstantin Elstermann, Head of E-Mobility & Prosumer bei Schneider Electric.

Teil dieser Strategie ist EVlink – ein ganzheitliches Elektromobilitätskonzept für Privat- wie Großkunden. Denn Ladesäulen sind nur die „Spitze des Eisbergs“, wie Konstantin Elstermann weiter erläutert: „Die Energie muss auch effizient zur Ladesäule gelangen, und die Ladeinfrastruktur muss intelligent in das Netz, aber auch in das Gebäude integriert werden. Die Kernkompetenzen von Schneider Electric liegen in der Energieverteilung und Gebäudeautomation in Wohn- und Zweckbauten. Deshalb können wir integrative Komplettangebote für die Elektromobilität machen, die über eine einfache Ladesäule hinausgehen und für den Kunden eine Gesamtlösung aus einer Hand darstellen.

Quelle: Schneider Electric Austria GmbH


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