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Wie das deutsche Förderprogramm für Privatpersonen Unternehmensflotten elektrifizieren kann

Programm zur Förderung von Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden

Der deutsche Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat das Programm vorgestellt, wie der Bund private Ladestationen an und in Wohngebäuden mit 200 Millionen Euro fördern wird. Denn rund 40 Prozent der Ladevorgänge für E-Autos erfolgen zu Hause, weitere 40 Prozent beim Arbeitgeber.

Der Staat bezuschusst das Einrichten einer Ladesäule künftig pauschal mit 900 Euro, wenn diese mit Ökostrom geladen wird, 11kW Ladeleistung hat und intelligent und netzfreundlich steuerbar ist. Förderberechtigt sind private Eigentümer, Wohnungseigentümer­Gemeinschaften, Vermieter (Privatpersonen, Unternehmen, Wohnungsgenossenschaften). Auch Mieter können ab dem 24. November bei der KfW einen Antrag stellen, den die nationale Förderbank unkompliziert abwickeln will. Ein Mieter benötigt lediglich die Zustimmung des Vermieters, dass er eine eigene Ladesäule installieren möchte. Den Anspruch auf die Ladesäule erhält er genau eine Woche später, wenn nämlich am 1. Dezember voraussichtlich das Wohneigentumsmodernisierungsgesetz in Kraft tritt.

Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter mit Anspruch auf einen Dienstwagen zu dieser Investition ermutigen. So ergibt sich die Chance, die eigene Firmenflotte klimaneutraler aufzustellen, findet Tina Zierul, Senior Director Public Policy bei ChargePoint.

Im Interview erklärt die Expertin Ihren Lesern gern, woran sie das festmacht und was die neuen Ladensäulenbetreiber noch wissen sollten:

  • Förderprogramm private Ladesäulen: Welche Kosten bezuschusst werden, welche technischen Vorgaben zu Leistung oder Schnittstellen (für den Datenaustausch) bestehen – und welche Hersteller gefördert werden
  • Das entscheidende technische Detail: Was eine mess- und eichrechtskonforme Ladestation auszeichnet, damit Mitarbeitern ihre Ladevorgänge gegenüber ihrem Arbeitgeber abrechnen können.
  • Förderfähig: CP4100- und CP4300-Stationen sowie Alfen Wallbox Eve Single Pro-Line von ChargePoint.

Weitere Informationen unter www.chargepoint.com

Quelle: ChargePoint Germany GmbH


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