Für den ersten Bauabschnitt wurden bereits alle Voraussetzungen für die Förderung erfüllt. (Bild: crowd4projects GmbH)

CC PV 1 GmbH & Co. KG mietet sich bei Milchhersteller ein

Photovoltaikanlage für Milchhersteller

Das Photovoltaik-Projekt PV Berglandmilch besteht aus mehreren Dachflächenanlagen in Österreich mit einer gesamten Nennleistung von aktuell 1.400 kWp. Die PV-Anlagen werden auf den Dachflächen der Produktionsgebäude an 3 Standorten der Berglandmilch eGen in Österreich errichtet. Mit dem Bau der Anlagen wurde bereits im November 2017 begonnen. Die Anlagen werden noch im ersten Quartal 2018 an das Stromnetz angeschlossen.
Die Projektgesellschaft „CC PV 1 GmbH & Co. KG“ wurde 2016 gegründet und ist Errichter, Eigentümer und Betreiber der PV-Anlagen.

Die Berglandmilch eGen mit Firmensitz in Aschbach, Niederösterreich betreibt österreichweit mehrere Produktionsstandorte. Die PV-Anlagen im ersten Bauabschnitt werden auf den Dachflächen der Produktionsgebäude an 3 Standorten des Unternehmens errichtet. Mit dem Bau der Anlagen wurde bereits im Herbst 2017 an folgenden Standorten begonnen:

  • Geinberg, Oberösterreich mit einer installierten Nennleistung von 1.000 kWp
  • Klagenfurt, Kärnten mit einer installierten Nennleistung von 200 kWp
  • Voitsberg, Steiermark mit einer installierten Nennleistung von 200 kWp

Alle Standorte eignen sich aufgrund der sehr guten Sonneneinstrahlung durch südliche Ausrichtung und keiner Beschattung durch Bauten oder Geländeerhöhungen ideal für die PV-Nutzung. Die durchschnittliche Ertragserwartung der Anlagen pro Jahr liegt bei ca. 1.058 kWh/kWp installierter Leistung und somit über dem österreichischen Schnitt.

Die Nutzung der Dachflächen ist durch einen langfristigen Mietvertrag mit einer Laufzeit von gesamt 30 Jahren mit dem Eigentümer Berglandmilch eGen vereinbart.
Die PV-Anlagen werden künftig jährlich ca. 1.480.000 kWh Ökostrom erzeugen, der für die ersten 13 Jahre zur Gänze in das Stromnetz eingespeist wird. Die Vergütung des produzierten Stroms ist gesetzlich über die Abwicklungsstelle für Ökostrom (OeMAG) geregelt.

Nach Ablauf des Förderungstarifs hat die Berglandmilch das Recht, den produzierten Strom für den Eigenbedarf zu nutzen. Diese Möglichkeit wurde bereits vertraglich geregelt.
Sämtliche Projektrechte, Förderzusicherungen und für den Betrieb notwendige Verträge bzw. Vereinbarungen wurden direkt über die Projektgesellschaft abgeschlossen.
Ab 2018 sind noch weitere Photovoltaik-Anlagen auf Dächern der Berglandmilch geplant. Das Portfolio wird damit noch um weitere Standorte erweitert.
Die Clean Capital erneuerbare Energien GmbH hat die Planung und Errichtung der PV-Anlagen übernommen. Das Team der Clean Capital ist auch künftig für das kaufmännische und technische Management des Photovoltaik-Portfolios verantwortlich.

Technische Daten

Für das Photovoltaik-Projekt PV Berglandmilch ist Herr DI Stefan Lindtner der verantwortliche Projektmanager. Mit seinem Team hat er die gesamte Auslegung, Planung, den Einkauf der Komponenten sowie die Errichtung der Anlagen vorbereitet.

Um einen hochwertigen Qualitätsstandard zu sichern, werden ausschließlich Komponenten von international namhaften Herstellern verwendet. Die Photovoltaik Module sind für eine Betriebsdauer von mindestens 30 Jahren ausgerichtet und garantieren somit auf lange Sicht den Betrieb der Anlagen.

Das Wechselrichtersystem kann durchaus als innovativ bezeichnet werden. Vom weltweit größten Hersteller SMA werden Wechselrichter verwendet, die direkt bei der PV-Anlage auf dem Dach der Gebäude installiert werden können. Die Unterkonstruktion ist eine speziell für Flachdächer vorgesehene Vorrichtung mit einer Leichtbauweise für möglichst effiziente Belegung. Die Montage der Anlage wird vom spezialisierten Montageunternehmen Huemer Solarmontagen aus Eberstalzell vorgenommen.

Voraussetzung für die Errichtung und Finanzierung einer PV-Anlage ist die Förderung der Abwicklungsstelle für Ökostrom (OeMAG). Aufgrund der Förderrichtlinien müssen die Anlagen der PV Berglandmilch als sogenannte Volleinspeiser errichtet werden – das heißt der gesamte produzierte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und über einen gesetzlich garantierten Einspeisetarif sowie über einen Investitionszuschuss gefördert.

Für den ersten Bauabschnitt wurden bereits alle Voraussetzungen für die Förderung erfüllt und die Förderverträge der OeMAG liegen vor. Der Investitionszuschuss für 2017 beträgt 375,- Euro/kWp; der Einspeisetarif von 7,91 Cent/kWh ist für 13 Jahre gesetzlich garantiert.

Für den geplanten 2. Bauabschnitt wird die Förderung der OeMAG für 2018 beantragt.
Quelle: crowd4projects GmbH


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