Produktionswerk für elektrische Fahrzeugheizungen

Markt fokussiert sich auf Elektrofahrzeuge

von David Lodahl

Produktion elektrische Hochvoltheizungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge. (Bild: Eberspächer GmbH & Co KG)

Mit einem feierlichen, offiziellen Produktionsstart eröffnete Eberspächer heute ein neues Produktionswerk für elektrische Fahrzeugheizungen in Tianjin. Schwerpunkt liegt in der Produktion von Hochvoltheizungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Damit stärkt das Unternehmen seine lokale Präsenz und erweitert seine Kapazitäten für den stark wachsenden chinesischen Pkw-Markt insbesondere für E-Fahrzeuge.

Die Eberspächer Gruppe wächst weltweit. Wir freuen uns, dass sich unsere langjährige Expertise und Präsenz vor Ort nun mit neu gewonnene Aufträgen, insbesondere für Elektro- und Hybridfahrzeuge bewährt“, unterstrich Heinrich Baumann, Geschäftsführender Gesellschafter im Rahmen der Feier. „Mit dem neuen Werk bauen wir unsere Kapazitäten aus und tragen einen wesentlichen Teil zur E-Mobility in China bei“, so Baumann weiter. In der Endausbaustufe kann das Werk künftig pro Jahr bis zu einer Million elektrische Hochvoltheizer für Elektrofahrzeuge fertigen.

Das Werk in Tianjin befindet sich der Industriezone Beichen, rund 100 Kilometer südöstlich von Peking. Auf einer Fläche von 5.200 Quadratmetern produziert der Automobilzulieferer vor allem elektrische Hochvolt-Wasserheizer und Niedervolt-Luftheizer für Pkw. Die Hochvoltprodukte werden für Elektrofahrzeuge von chinesischen sowie internationalen Joint-Venture-Fahrzeugherstellern für den chinesischen Markt hergestellt. Die Niedervoltprodukte kommen zudem auf internationalen Märkten zum Einsatz. Zusätzlich werden brennstoffbetriebene Fahrzeugheizungen für Pkw und Nutzfahrzeuge sowie Sonderfahrzeuge wie Reisemobile und Ambulanzfahrzeuge hergestellt.

Zwischen Entscheidung und Bezug des neuen Werkes vergingen weniger als sechs Monate. Baumann dankte in seiner Ansprache der örtlichen Industriezone Beichen und den beteiligten Unternehmen: „Wir sind stolz, dass wir durch die Flexibilität und gute Zusammenarbeit vor Ort den Aufbau des neuen Standorts in so kurzer Zeit verwirklichen konnten.“ Die gut ausgebaute industrielle Infrastruktur und die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte trugen zur Entscheidung für Tianjin bei. Ausschlaggebend war zudem die Nähe zum bisherigen Standort in Peking und die dadurch mögliche Bindung von Mitarbeitern. Rund 100 Mitarbeiter sind aktuell in Tianjin für Eberspächer tätig. Bis ins Jahr 2022 ist die Verdoppelung der Belegschaft geplant.

Das Werk arbeitet künftig im Produktionsverbund mit den deutschen Standorten in Herxheim und Hermsdorf, welcher sich im Moment ebenso in der Erweiterung befindet. Dort werden die zentralen Elemente der elektrischen Fahrzeugheizungen, die sogenannten PTC-Keramiken, entwickelt und hergestellt.
Quelle: Eberspächer GmbH & Co KG

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