(Bild: Schneider Electric Austria Ges.m.b.H.)

Dynamische Regelung des Ladestroms mit EVlink von Schneider Electric

Kein Black-Out wegen E-Autos

Im Zusammenhang mit Elektromobilität ist meist auch von Ladeinfrastruktur die Rede. Ein Begriff, der oftmals bloß mit der sichtbaren Ladesäule verbunden wird, in Wirklichkeit aber weitaus mehr umfasst – zum Beispiel intelligentes Lastmanagement.

Werden mehrere E-Autos zur gleichen Zeit und am gleichen Ort geladen, kommt die Energieversorgung schnell mal an ihre Grenzen. Damit sich hohe Lastspitzen, drohende Stromausfälle und eine Überschreitung der Vertragsgrenze nicht als mühsame und kostspielige Probleme erweisen, bietet sich der Einsatz intelligenter Lastmanagementsysteme (LMS) an. Dank dynamischer Regelung des Ladestroms gewährleistet beispielsweise das EVlink LMS von Schneider Electric die Kontinuität des Energieverbrauchs und stellt auch in Spitzenlastzeiten eine zuverlässige und effiziente Versorgung sicher – ganz ohne Anpassung der Vertragsleistung und nachträglicher Aufrüstung von Elektroinstallation und Stromnetz. Unter »dynamisch« wird dabei die individuelle Verteilung der verfügbaren Ladeleistung unter Berücksichtigung der am Netzanschlusspunkt gemessenen Echtzeit-Energie, sprich des aktuellen Gebäudeeigenverbrauchs, verstanden. Mit den Werten des Energiezählers stets im Blick, regelt das LMS den bestenfalls aus erneuerbaren Quellen gewonnenen Ladestrom von bis zu 100 Ladestationen bzw. 200 Ladepunkten und gibt Ladevorgänge ausschließlich bei geringer Auslastung frei.

Es muss nicht immer die Cloud sein

Darüber hinaus erlaubt die Softwareplattform mit lokaler Backend-Funktionalität sowohl Datenverwaltung als auch Monitoring von einem zentralen Ort aus. Wer wann und wie lange geladen hat, ist nur eines von vielen verfügbaren Webserver-Dashboards, die hier jederzeit eingesehen werden können. Zusätzlich stehen Statusmeldungen, Echtzeit-Verbrauchsdaten sowie Abrechnungsdaten für die Kostenzuweisung bereit. Mittels Fernzugriff lassen sich Ladevorgänge von unterwegs starten oder stoppen und das RFID-Karten Management zur Verwaltung der Zugangskontrolle erlaubt es, Nutzerdaten unkompliziert anzulegen, zu verändern und einheitlich auf die jeweiligen Ladestationen zu übertragen.

Im Vergleich zum alternativen CPO Backend erfordert die lokale und autonome Managementlösung keine monatlichen Abonnementgebühren und durch die Unabhängigkeit vom Mobilfunknetz ist das kabelgebundene System ausfallsicher. Wer eine Erweiterung seiner Ladeinfrastruktur plant, der kann das LMS zudem unkompliziert auf die gewünschte Anzahl hinzukommender Ladestationen upgraden.

Eine Ladeinfrastruktur – mehrere Zonen

Dank der Zonenregelung ist es möglich, alle Ladepunkte flexibel in bis zu zehn unterschiedlich gesteuerte Cluster aufzuteilen. Zusammenhängende Ladeinfrastrukturen mit divergenter Nutzungszeit, wie zum Beispiel die gemeinsam genutzte Tiefgarage eines Supermarktes und eines Wohngebäudes, lassen sich so unterschiedlich konfigurieren und optimal auslasten. Während am Morgen, Mittag und Nachmittag die Ladestationen der Einkaufsgäste mit voller Ladeleistung versorgt werden, steht den Ladestationen der sich größtenteils außer Haus befindlichen Mieter zwischenzeitlich nur Teillast zur Verfügung. Am Abend wiederum, wenn durch ihr Eintreffen der Lastbedarf der zum Wohngebäude zugehörigen Ladestationen steigt, laden sie dann wieder unter Volllast.

Weitere Informationen unter www.se.com/at

Quelle: Schneider Electric Austria Ges.m.b.H.


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