Im Durchschnitt kostet Wäschewaschen 108 Euro im Jahr. Bild: Pexels

Unterschiede in Stromnetzen anhand des Energieverbrauchs von Waschmaschinen ermittelt

Greenwashing in deutschen Städten

In Köln ist Wäschewaschen im bundesweiten Vergleich am günstigsten. Pro Waschgang werden in der Domstadt 42 Cent fällig. Das hat das Vergleichsportal Netzvergleich bei einer Analyse der Kosten des städtischen Grundversorgers für Trink- und Abwasser sowie für Strom der 30 größten Städte Deutschlands ermittelt.

Anhand des Verbrauchs einer modernen und effizienten Waschmaschine (A+++) wurden sowohl die durchschnittlichen Kosten für einen einzelnen Waschgang als auch für 200 Waschgänge errechnet (Als Rechnungsgrundlage dienten außerdem verschiedene Waschprogramme zwischen 20 und 90 Grad Celsius). So zahlen Kölner im Jahr – bei 200 Waschgängen – 85 Euro für saubere Wäsche.

Bereits mit 10 Euro Mehrkosten müssen Augsburger rechnen. Der einzelne Waschgang in der zweitgünstigsten Stadt kostet 48 Cent. Nur einen Cent mehr zahlen Münchner und kommen so auf jährliche Kosten von 98 Euro.

Bielefelder greifen für ihre Schmutzwäsche am tiefsten in die Tasche

In Bielefeld ist Wäschewaschen am teuersten. Bei 63 Cent pro Waschgang werden im Jahr 125 Euro fällig. Kaum günstiger ist der Betrieb der Waschmaschine in Aachen und Chemnitz: Mit 61 Cent pro Waschgang kommen jährliche Kosten von 122 Euro auf die Einwohner zu. Die dritthöchsten Kosten entstehen in Wuppertal und Essen. Bei 60 Cent pro Waschgang kostet die Schmutzwäsche im Jahr 120 Euro.

Bundesweiter Durchschnitt bei 108 Euro pro Jahr

Durchschnittlich kostet Wäschewaschen in Deutschland 54 Cent. Insgesamt liegen 16 der 30 untersuchten Städte über dem bundesweiten Durchschnitt, wie zum Beispiel Berlin. Die Hauptstädter kommen bei 57 Cent pro Waschgang auf Jahreskosten von 114 Euro. Auch im Norden sind Wasser und Strompreise teilweise recht hoch: So bezahlen Hamburger im Jahr 113 Euro und Bremer 110 Euro für den Betrieb ihrer Waschmaschinen. Kiel (105 Euro) und Hannover (102 Euro) liegen hingegen knapp unter dem Durchschnitt.

Die komplette Untersuchung

Quelle: Presseportal.de


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