Mobilize und Morbihan Energies schließen sich zusammen:

Für mehr Nutzung von Photovoltaik-Energie

von Oliver Kube

Mobilize und Morbihan énergies verlegen in Belle-Ile-en-Mer (Insel vor der französischen Atlantikküste, südlich von Lorient) ein lokales Strometz, das auf vier Säulen beruht: Die Erzeugung von Photovoltaik-Energie, ein Speichersystem auf der Basis von Elektrofahrzeug-Batterien, ein intelligentes Managementsystem, um die Nutzund des PV-Stroms zu maximieren und ein bidirektionales Elektrofahrzeug, das in der Lage ist, Energie ins Netz einzuspeisen. Das Gesamtsystem dient der Eigenversorgung des Standorts »VVF Club Intense« auf Belle-Ile.

Das am Eingang des Feriendorfs »VVF Club Intense« auf Belle-Ile-en-Mer installierte Microgrid besteht aus einem stationären Speichersystem mit einer Kapazität von 200 kWh, das mit Photovoltaik-Modulen mit einer Leistung von 76 kWp verbunden ist und automatisch von einem Energiekontrollsystem verwaltet wird. Die Anlage soll den Eigenverbrauch von PV-Energie erhöhen und die Energiekosten des VVF senken. Die PV-Anlage fängt die Energie der Sonnenstrahlen über Module ein und wandelt sie in Elektrizität um. Die so erzeugte Energie soll entweder in Echtzeit genutzt oder gespeichert werden, um sie bei hohem Energiebedarf zu nutzen.

Zehn Second-Life-Zoe-Batterien von Renault zur Maximierung der Photovoltaik-Energienutzung
E-Fahrzeug an Wallbox angeschlossen

Bidirektionales Laden: Der Renault ZOE (V2G) kann Energie speichern und diese bei Bedarf in das lokale Netz einspeisen. (Foto: Renault Communications)

Das stationäre Speichersystem, das im Mai 2022 installiert wird, basiert auf 10 »Second Life« Renault ZOE-Batterien und kumuliert eine Speicherkapazität von 200 kWh. Der Container wird geladen, wenn die PV-Energieproduktion den Bedarf übersteigt oder während der Nebenzeiten. Das Gerät ermöglicht es, die Elektrofahrzeuge der VVF-Gäste mit kohlenstoffarmer Energie aufzuladen, und die überschüssige Produktion trägt dazu bei, den Energieverbrauch des Feriendorfs zu optimieren.

Der Prototyp eines bidirektionalen Renault ZOE (V2G) wird das System für sechs Monate vervollständigen. Dieses Fahrzeug wird vom intelligenten Managementsystem des Mikronetzes (Microgrid) gesteuert, kann Energie speichern und diese bei Bedarf in das lokale Netz einspeisen. Ziel dieses Tests ist es, den Beitrag des bidirektionalen Aufladens in einem lokalen Stromnetz als Ergänzung zum Energiespeichersystem zu untersuchen, um die Nutzung der PV-Energie vor Ort zu maximieren und den Bezug von Strom aus dem Hauptstromnetz zu begrenzen.

 

Projektausschreibungen begrüßen die Initiative
Die Grafik verdeutlicht das Zusammenspiel aus lokaler Stromproduktion, direkter Nutzung, Zwischenspeicherung und intelligentem Energiemanagement.

Die Grafik verdeutlicht das Zusammenspiel aus lokaler Stromproduktion, direkter Nutzung, Zwischenspeicherung und intelligentem Energiemanagement. (Bild: Renault Communications)

Die Einrichtung des lokalen Stromnetzes ist Teil des von Morbihan énergies getragenen Gesamtprojekts, das darauf abzielt, die Energieabhängigkeit des Morbihan zu verringern und die Anpassungsfähigkeit des Gebiets an den Saisontourismus zu erleichtern. Für Inselfragen wurde eine Vereinbarung mit der Association des Îles du Ponant unterzeichnet, um dort Projekte zur Förderung des Energiewandels zu entwickeln. In diesem Rahmen und im Anschluss an die mit der Stadtverwaltung von Le Palais durchgeführten Überlegungen wurde der von VVF Villages betriebene Standort für die Unterbringung dieses Experiments ausgewählt. Als Preisträger des Programms »Territoires d’innovation« wird das Projekt vom Staat und der Banque des territoires insbesondere im Rahmen des Programms für Zukunftsinvestitionen unterstützt. Das Projekt wird auch vom Feder (dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung) begleitet und ist Gewinner des Projektaufrufs »Smartgrids«, der auf die optimale Nutzung erneuerbarer Energien in der Bretagne abzielt.

 

Mehr Informationen unter: media.renault.at

Quelle: Renault Communications

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