Die deutsche Bundesnetzagentur hat den Untersuchungsrahmen für den Abschnitt Hof bis zum Raum Schwandorf des Gleichstromvorhabens SuedOstLink festgelegt. (Bild: Fotolia)
Stromleitungen kosten 25 Milliarden Euro im Jahr (Bild: Fotolia)

Meilenstein im Genehmigungsverfahren

Erster Untersuchungsrahmen für SuedOstLink in Bayern festgelegt

Die deutsche Bundesnetzagentur hat den Untersuchungsrahmen für den Abschnitt Hof bis zum Raum Schwandorf des Gleichstromvorhabens SuedOstLink festgelegt. „Der Untersuchungsrahmen wurde erstellt auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den Antragskonferenzen in der Region“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Er bildet die Grundlage für die von den Übertragungsnetzbetreibern noch durchzuführenden Untersuchungen“, so Homann weiter. „Erst danach können wir über einen Trassenkorridor für SuedOstLink entscheiden.“

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Der Untersuchungsrahmen trifft unter anderem Vorgaben für die Raumverträglichkeitsstudie und die Strategische Umweltprüfung. So wird insbesondere die Untersuchung von weiteren Bündelungsoptionen mit Autobahnen und Höchstspannungsleitungen, wie beispielsweise der Bundesautobahn 93 und des Ostbayernrings, auferlegt. Weitere Schwerpunkte der Festlegungen betreffen die Schutzgüter Wasser und Boden sowie die Belange der Landwirtschaft. Der SuedOstLink soll vorrangig als Erdkabel verwirklicht werden. Nur ausnahmsweise kann auf einem Abschnitt eine Freileitung zum Tragen kommen. Ein Freileitungsprüfverlangen, das durch eine Gebietskörperschaft geäußert werden konnte, gab es in diesem Abschnitt aber nicht. Aufgabe der Vorhabenträger ist es, den Antrag bis zum 2. Quartal 2018 zu vervollständigen.

www.netzausbau.de/vorhaben5-c
www.bundesnetzagentur.de


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