Über 150.000 Wallboxen hat Keba seit seit 2009 weltweit verkauft. (Bild: Keba)

10-jähriges Jubiläum für Keba:

Elektromobilität damals und heute

2009 – als Elektromobilität noch nicht in aller Munde war wie heute – präsentierte Keba ihren ersten Prototypen einer Ladesäule. Mittlerweile hat Keba mehr als 150.000 Wallboxen weltweit verkauft.

Seit nunmehr 10 Jahren ist die Elektromobilität im Leistungsspektrum der Keba verankert. So kann das Unternehmen umfangreiches Wissen und große Erfahrung im Sektor intelligenter Ladelösungen vorweisen. Geforscht, entwickelt und produziert wird in Linz. Mit einer eigenen Fertigung beliefert Keba weltweit Kunden mit aufeinander abgestimmten Hardware- und Softwarelösungen aus einer Hand. Im Keba-internen Testlabor werden die Produkte außerdem regelmäßig mit den neuesten verfügbaren Elektrofahrzeugen im Echtbetrieb getestet. Mit der intelligenten Ladelösung von Keba kann man Elektroautos nicht nur laden, sondern dieses dank vielfältiger Schnittstellen auch vernetzen. Sie fungiert als intelligentes Bindeglied zwischen dem Elektroauto und je nach Anwendungsfall weiteren Systemen. Auf Basis dieser Vernetzung ist eine Kommunikation in beide Richtungen und ein Steuern diverser Vorgänge möglich. So ist die Keba-Wallbox zum Beispiel das intelligente Bindeglied zwischen dem Elektroauto und dem Stromnetz. Die Wallbox kann sowohl mit dem Stromnetz (»Smart Grid«) als auch mit dem E-Auto kommunizieren und Vorgänge steuern. Bei Stromüberschuss kann der Strom ins Auto gespeist, bei Engpässen wieder rückgeführt werden. Dies nennt sich bidirektionales Laden. Die Wallbox lässt sich auch ins Smart Home integrieren und mit Photovoltaikanlagen koppeln. Auf Firmenparkplätzen wird mit der Keba-Wallbox eine Kommunikation zwischen den einzelnen Ladepunkten ermöglicht, wodurch die zur Verfügung stehende Energie durch sogenanntes Lastmanagement aufgeteilt werden kann. Für die Nutzung im (halb-)öffentlichen Bereich ist ein Modem mit SIM-Karte in die Wallbox eingebaut, damit diese drahtlos über das Mobilfunknetz mit der dahinterliegenden Technik – über das die verschiedenen Ladepunkte betrieben werden – kommunizieren kann. So lassen sich alle Einzelbereiche und das Gesamtsystem bestehend aus Mobilität, Smart Home, Smart Grid und Smart Cities effizienter gestalten. Durch neue Technologien wie Blockchain werden darüber hinaus sichere Transaktionen ermöglicht. Kebas Wallboxen sind für 45 Länder zertifiziert. Mit verschiedenen Ausprägungen, Varianten und Ausstattungsserien werden sämtliche Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride abdeckt.

2018 haben die Ladelösungen der Keba erfolgreich die MID-Zertifizierung – die europäische Messgeräterichtlinie – bestanden. Damit ist die Basis für die Integration von Verrechnungsverfahren geschaffen. 2019 steht die Zulassung der Keba-Wallbox nach deutschem Mess- und Eichrecht im Fokus, denn in Deutschland müssen sämtliche Ladestationen nach diesem deutschem Recht zugelassen sein, um für den Kunden eine transparente und sichere Abrechnung der bezogenen Ladeenergie sicherzustellen.

Die Kundenzielgruppe sind alle Besitzer und Nutzer von Elektroautos, die von außen geladen werden (BEVs und PHEVs). Für den Ladevorgang wird eine Stromladestation – also eine Wallbox – benötigt. Eine normale Steckdose im Eigenheim ist für einen derartigen Betrieb nicht ausgelegt, schließlich kommt es zirka zu einer Verdoppelung des Stromverbrauchs des Haushaltes. Der Vertrieb der Keba funktioniert zum einen über Charge Point Operators, sprich Betreiber einer Ladeinfrastruktur, und zum anderen über Elektrogroßhändler. Darüber hinaus können die Wallboxen auch über den Fachhandel – stationär und online – bezogen werden. Ein weiterer Absatzkanal sind die Automobilhersteller, die immer öfter für ihre Käufer von Elektroautos die Wallbox im Paket anbieten. Für viele ist ein E-Auto bereits alltagstauglich. Das ist auch an den steigenden Zulassungen im Bereich der Elektroautos zu erkennen. Keba ist davon überzeugt, dass sich zukünftig ein Nebeneinander von herkömmlichen Treibstoffen und Elektromobilität etablieren wird. Deshalb geht das Unternehmen davon aus, dass sich der kontinuierliche Ausbau des Geschäftsbereiches auch zukünftig fortsetzt.

www.keba.com


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