Zu den Forderungen zählen die einfache, einheitlich geregelte Nutzung der Ladesäulen, der Ausbau privater Ladepunkte in Gemeinschaftsgaragen, die Erweiterung der allgemeinen Ladeinfrastruktur sowie Investitionen in den Ausbau der Eneuerbaren sowie deren nachhaltige Produktion. (Bild: pixabay)

4.000 Euro sowie Kfz-Steuergeschenk laut Forderungspapier zu wenig

E-Autos: Verbraucherschützer fordern Politik heraus

Angesichts des unerreichbaren Ziels der Politik, bis 2020 eine Mio. E-Autos auf die deutschen Straßen zu bringen, hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) http://vzbv.de am Rande der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) http://iaa.de ein Forderungspapier vorgelegt. Weder die bestehende Kaufprämie von derzeit 4.000 Euro noch die Befreiung von der Kfz-Steuer für zehn Jahre würden ausreichen.

Energischer Ausbau gefordert
Zu den Forderungen zählen die einfache, einheitlich geregelte Nutzung der Ladesäulen, der Ausbau privater Ladepunkte in Gemeinschaftsgaragen, die Erweiterung der allgemeinen Ladeinfrastruktur sowie Investitionen in den Ausbau der Eneuerbaren sowie deren nachhaltige Produktion. Konkret heißt das für die einzelnen Punkte: “Alle Betreiber sollen Echtzeitinformationen zu ihren Ladesäulen verpflichtend auf einer zentralen Online-Plattform einspeisen. An den Ladepunkten muss es möglich sein, ohne vorherige Registrierung oder spezielle Smartphone-App zu bezahlen. Dabei muss auch erkennbar sein, wie hoch der Strompreis ist und wie er sich zusammensetzt.” Auch sei der Datenschutz wichtig.

Was die privaten Ladepunkte betrifft, so fordert der VZBV die Vereinfachung des Einbaus privater Ladepunkte in gemeinschaftlich genutzten Garagen. “Noch verhindert die nötige Zustimmung der Vermieter oder Eigentümer oft den Einbau – selbst wenn E-Autobesitzer die Kosten selbst tragen wollen”, heißt es zu diesem Thema in dem veröffentlichten Forderungspapier. Zum Punkt Ladeinfrastruktur will der Verband, dass Politik und Wirtschaft enger zusammenarbeiten. Ein dichtes, einfach zu nutzendes öffentliches Ladenetz sei wichtig – auch abseits städtischer Gebiete, was auch Schnellladesäulen beinhalte.

Quelle: Pressetext


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