(Bild: ABB FIA Formula E Championship)

Wehrlein ging auf Zielgeraden die Energie aus

Di Grassi schnappt Wehrlein Sieg weg

Bei dem vierten Rennen in Mexico City gewann Lucas Di Grassi kurz vor Da Costa und Mortara. Lucas Di Grassi stahl Pascal Wehrlein in einem sensationellen Sprint auf dem Weg ins Ziel in der letzten Runde in Mexico City den Sieg.

Wehrlein, der den gesamten E-Prix führte und auf dem Weg zu seinem ersten Sieg in der Formel-E war, ging die Energie in der letzten Kurve aus und begann nur wenige Meter vor der Zielflagge zu verlangsamen.
Mit einer Schar von Autos im Rücken öffnete dies di Grassi die Tür, um dem Wehrlein den Sieg vor einer ausverkauften Menge großartiger mexikanischer Fans zu entreißen.

Wehrlein führte von der Julius Bär Pole-Position weg an und erhielt in der Eröffnungsphase des Rennens die Position vor Oliver Rowland – wobei der Nissan e.dams-Fahrer mit einem kühnen Versuch, di Grassi und Felipe Massa in der ersten Kurve zu überholen, zwei Plätze aufholte. Nach nur fünf Minuten wurde das Rennen jedoch nach einem kolossalen Zusammenstoß zwischen Jean-Eric Vergne und Nelson Piquet Jr. unterbrochen.

Die Zwei wetteiferte um die führende Position im engen und kurvenreichen letzten Sektor, als Piquet mit dem Heck von Vergne zusammenstieß, den Panasonic Jaguar Racing Fahrer in die Absperrung schickte und dabei Alexander Sims einholte.

Wegen der verstreuten Trümmer von Piquets Auto auf der Straße, wurde das Rennen kurzzeitig unterbrochen. Die Autos mussten in die Boxengasse zurückkehren, bis das Wrack geborgen wurde.

Die kurze Verzögerung bereitete den Teams Kopfschmerzen bei Strategie- und Energiemanagementberechnungen, während die Uhr weiter lief. Als die Autos schließlich wieder auf die Strecke zurückkehrten, wurde die Zeit, die während der Auszeit verloren ging, hinzugefügt – das führte zu einem hektischen Finale.

Als die Fahrer mit wenigen Sekunden Verzögerung erneut in das Rennen einstiegen, waren alle Augen auf den Batteriestand und die Anzahl der verbleibenden Runden gerichtet. Es zeigte sich schnell, dass einige Teams es nicht bis zum Ende schaffen würden, ohne die zusätzliche Runde nach dem Nulldurchgang zu berücksichtigen.

Das Nissan e.dams Duo Rowland und Sebastien Buemi war wehrlos und stürzte qualvoll in den hinteren Teil des Feldes ab, wo sie auf den Plätzen zwei und vier lagen. Von dem Unglück anderer profitierten Antonio Felix da Costa und Edoardo Mortara, die sich die Podiumsplätze sicherten.

Durch eine fünfsekündige Strafe für Wehrlein für eine Schikane und den Vorteil auf engstem Raum mit di Grassi schaffte es dieser nicht auf das Podium.

Jerome D’Ambrosio, der sich beinahe auf dem Podium befand, setzte sich mit einer mutigen Anstrengung durch, um den vierten Platz zu erreichen und wieder an die Spitze der Tabelle zu gelangen.

Mit vier verschiedenen Siegern in ebenso vielen Rennen ist der Titelkampf weit offen und perfekt aufgestellt, denn die Formel E trifft am 10. März in Asien für den HKT Hong Kong E-Prix ein – Runde fünf der ABB FIA Formula E Championship 2018/19.

Quelle: ABB FIA Formula E Championship


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