VW unter Zugzwang
Dr. Herbert Diess, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen PKW (links) mit seinen Vorstandskollegen anlässlich der Präsentation der Elektromodelle zur IAA in Frankfurt – VW steht wie die anderen Hersteller alleine durch die Quotenregelung am chinesischen Markt unter Zugzwang, so rasch wie möglich, Elektrofahrzeuge anbieten zu müssen. Foto: Volkswagen AG

VW-Manager Herbert Diess spricht es aus:

Der Elektroantrieb ist der beste und greifbarste, sofern …

VW-Chef Herbert Diess brachte es in einem Interview mit der Tageszeitung Die Zeit vom 7. September 2017 auf den Punkt: „… sofern, der Strom aus erneuerbaren Energien kommt!“, unterstrich Diess, worauf es bei der Mobilitätswende ankommen wird.

Der VW-Manager sprach im Interview mit der Tageszeitung Die Zeit aus, unter welchen Rahmenbedingungen die Elektromobilität ihre Berechtigung hat. Schließlich wird es künftig nicht ausreichen, das Elektrofahrzeug an die Steckdose anzuschließen und zu glauben, dass man damit der Umwelt Gutes tut. Richtig grün, kann die Elektromobilität erst dann werden, wenn der Strom aus Erneuerbaren Energien kommt.

Wie sehr das Vorankommen der Elektromobilität von riesigen Absatzmärkten wie China abhängig ist, ließ Diess ebenfalls durchklingen: Rund 600.000 Elektrofahrzeuge muss Volkswagen im Jahr 2025 in China anbieten. Dass VW dadurch unter Zugzwang steht, ist nicht von der Hand zu weisen – der Rest der Welt wird dadurch profitieren.

Angesprochen auf ein Carsharing-Modell von VW, verriet Diess, dass VW ab 2018 andere Wege gehen will – etwa den Autoschlüssel über Smartphone zu übertragen und damit das Auto für Familie und Freunde zu öffnen.

 

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