(Bild: Schneider Electric Austria Ges.m.b.H)

Wallboxen von Schneider Electric:

Anforderungen an private E-Ladeinfrastruktur

Die EVlink Wallbox.

Die EVlink Wallbox. (Bild: Schneider Electric Austria Ges.m.b.H)

Die Möglichkeit des komfortablen Ladevorgangs am Eigenheim wird aktuell enorm wertgeschätzt und das E-Auto in erster Linie im privaten Bereich geladen. Sowohl bürokratische als auch sicherheitsrelevante Anforderungen sind dabei zu berücksichtigen.

Grundsätzlich gilt: Bei der Errichtung einer Ladeinfrastruktur dürfen sämtliche Arbeiten rund um die Elektroinstallation ausschließlich von einem Elektroinstallateur durchgeführt werden. Denn nur ausgebildete Fachkräfte sind gänzlich mit den hier erforderlichen Normen und Bedingungen vertraut. Im Prinzip kann die Batterie des E-Autos auch an jeder handelsüblichen Haushaltssteckdose aufgeladen werden, aufgrund der geringen Belastbarkeit und Leistung empfiehlt sich eine Verwendung dieser Anschlussvariante allerdings nur im äußersten Notfall. Wenn dennoch herkömmliche Steckdosen als Stromquelle dienen, ist eine Prüfung und adäquate Anpassung der vorhandenen Verteilung durch einen Elektriker unumgänglich.

Eine sichere und zugleich schnellere Alternative zur Schuko-Steckdose stellen gesonderte Ladestationen dar. Kompakte Wallboxen wie die EVlink von Schneider Electric lassen sich unkompliziert und innerhalb kürzester Zeit in der Garage oder dem Außenbereich montieren und anschließend verlässlich nutzen. Doch auch hier sind zusätzliche Schutzmaßnahmen sowie eine Erweiterung der Elektroinstallation vorzunehmen. So sollte einerseits jede Ladestation über einen eigenen Stromkreis verfügen und dieser andererseits mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung sowie einem Leistungsschutzschalter abgesichert sein. Dabei ist zu beachten, dass der in Haushaltsinstallationen üblicherweise verbaute Fehlerstromschutzschalter Typ A zwar bei sinusförmigen Wechselfehlerströmen und pulsierenden Gleichfehlerströmen sicher arbeitet, er glatte Gleichfehlerströmen allerdings nicht verlässlich erfasst. Da diese jedoch im Fehlerfall bei der Ladung eines Elektrofahrzeuges entstehen können, ist die Nachrüstung eines FI Typ B ratsam. Mit dem Typ B-EV bietet Schneider Electric beispielsweise einen dedizierten Schalter für Ladestationen an, der ergänzend zur Funktionalität des FI Typ A auch die akribische Erfassung glatter Gleichfehlerströme gewährleistet.

Bereits im Vorfeld der Installation sind zudem bürokratische beziehungsweise rechtliche Schritte zu befolgen. So sollte zunächst beim lokalen Netzbetreiber die maximale Anschlussleistung erfragt werden. Darüber hinaus unterliegen geplante Ladeinfrastrukturen einer Melde- und Genehmigungspflicht, weshalb ihre Errichtung erst nach Zustimmung des zuständigen Energieversorgungsunternehmens zulässig ist.

Weitere Informationen zu den Produkten unter www.se.com

Quelle: Schneider Electric Austria Ges.m.b.H


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