Sébastien Buemi ist ABB-Botschafter. (Bilder: ABB)

Maßgeschneiderte USV-Anlage für die Formel E:

ABB sorgt für störungsfreie Live-Übertragung

Es ist noch 2020, aber die Teams tüfteln schon eifrig an den besten Setups für die nächste Saison: Vom 28. November bis zum 1. Dezember 2020 treten die zwölf Teams im spanischen Valencia zu den ersten Testfahrten an. Insgesamt ist es die siebte Saison der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft, die vierte mit ABB als Titelpartner und die erste, die nicht mehr nur als »Meisterschaft« bezeichnet wird, sondern als Weltmeisterschaft. Das Unternehmen wird die Elektroserie auch in diesem Jahr wieder mit wegweisenden Technologien wie der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) ausstatten.

USV wird im TV-Verbund der Rennserie bereits eingesetzt. Damit ist gewährleistet, dass die Live-Übertragung der Rennen bei einem Netzausfall an der Strecke nicht unterbrochen wird. Da es keine Standardlösung gibt, um den Anforderungen der temporeichen Weltmeisterschaft gerecht zu werden, hat ein Expertenteam von ABB eine maßgeschneiderte Anlage realisiert.

Das speziell entwickelte USV-System besteht aus einem mobilen, gewichtsoptimierten Gehäuse auf Rollen. Die Anlage ist kompakt und robust genug für den Transport per Kurierdienst oder im Passagierflugzeug und die Plug-and-Play-Funktion erleichtert dem Team die Installation vor Ort. Zudem kann die Anlage bei Eingangs- und Ausgangsspannungen von 230/400 VAC 50 Hz bis zu 15 Minuten lang die netzunabhängige Stromversorgung mit 60 kVA sicherstellen.

USV in Kombination mit den Ladelösungen, die ABB ab der neunten Saison für die Rennboliden der dritten Generation liefern wird, positioniert das Unternehmen damit bei der Entwicklung nachhaltiger Technologien weiterhin an vorderster Front – nicht nur als Teil der Rennserie, sondern auch darüber hinaus. „Im Rahmen unserer Partnerschaft werden wir gemeinsam mit der Formel E zahlreiche Möglichkeiten aufzeigen, die den Fortschritt im Bereich E-Mobilität und Nachhaltigkeit vorantreiben“, sagt Tarak Mehta, Leiter des Geschäftsbereichs Elektrifizierung von ABB. „USV und Ladesysteme sind zwei Beispiele, bei denen wir die Vorteile leistungsstarker Lösungen in einem wettbewerbsorientierten Umfeld präsentieren können.“

Formel E verschiebt Grenzen

An der Seite der Formel E trägt das Unternehmen dazu bei, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und durch verbesserte Technologien weltweit die saubere Mobilität zu fördern. Die Formel-E-WM ist die ideale Plattform, um die Grenzen einer Technologie zu verschieben, die sich von der Rennstrecke auf die reale Welt übertragen lässt und so zur Schonung von Ressourcen beiträgt und den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft ermöglicht.

Jamie Reigle, CEO der Formel E, erklärt, weshalb größere Städte beliebte Austragungsorte der Rennen sind: „Bei der Formel E schätzen wir ABB sowohl als Titelpartner als auch als strategischen Verbündeten außerordentlich. Wir verfolgen ein gemeinsames Ziel und teilen gemeinsame Werte. Dabei setzen wir uns für eine nachhaltige Entwicklung des menschlichen Fortschritts im Wettlauf um eine bessere Zukunft ein. Die Formel E ist der optimale Prüfstand für Technologien wie die USV von ABB, die von der Rennstrecke in den Alltag übertragen werden können. Die Formel-E-Rennen werden in den bekanntesten Städten der Welt ausgetragen, so dass wir die Technologie und Lösungen von ABB in dem urbanen Umfeld präsentieren können, in dem sie immer mehr an Bedeutung gewinnen.“

Von der Meisterschaft zur Weltmeisterschaft

Ab dieser siebten Saison hat die FIA-Rennserie den Status einer »Weltmeisterschaft«. Damit wird ihre zunehmende Beliebtheit als eine Plattform für Elektromobilität und andere nachhaltige Technologien bei einem stetig wachsenden Publikum von 93 Millionen interessierten Zuschauern in aller Welt unterstrichen.

Neuer Podcast

Parallel zu den Testfahrten ist ABB am 4. Dezember mit einem brandneuen Podcast an den Start gegangen: ABBDecoded. Hier sprechen führende Köpfe und Innovatoren über neue Technologien, die unsere Welt verändern. In der ersten Episode zum Thema »Mobility Revolution«, gibt Frank Mühlon, Leiter des globalen ABB-Geschäfts E-mobility Infrastructure Solutions, Einblick in die Veränderungen der Automobilwelt. Er spricht über die Trends und die Zukunft der Elektromobilität und erläutert die Rolle der Ladeinfrastruktur bei der Einführung von Elektrofahrzeugen. Weitere Episoden zu Themen wie Nachhaltigkeit, intelligente Städte und Dekarbonisierung können in Zukunft unter abb.com heruntergeladen werden.

Die USV-Anlage verspricht eine sichere Übertragung der Rennen.

Die neueste Folge der ABB-Videoserie Drivers of Progress wurde ebenfalls kürzlich veröffentlicht. In Driving Efficiency sprechen Mahindra-Teamchef Dilbagh Gill und Edgar Keller, Leiter der Division Traction bei ABB, in einem Interview über die parallele Bedeutung der regenerativen Bremsung in der ABB Formel E und für elektrische Eisenbahnen. Die Videoserie wird über die gesamte siebte Saison fortgesetzt und kann hier verfolgt werden.

Der Rennkalender für die siebte Saison wird kontinuierlich an die Entwicklung der COVID-19-Pandemie angepasst. Gesundheit und Sicherheit der gesamten Formel-E-Community und der Einwohner der E-Prix-Gastgeberstädte haben dabei absolute Priorität.

Saisonauftakt in Chile gefolgt von Saudi-Arabien

Für den Saisonauftakt sind zwei »Double-Header« mit je zwei Läufen geplant: Die erste Doppelveranstaltung soll am 16. und 17. Januar 2021 ohne Zuschauer in Santiago de Chile stattfinden, während zum dritten und vierten Saisonrennen im saudi-arabischen Diriyah am 26. und 27. Februar 2021 dann wieder Zuschauer zugelassen werden sollen. Bei den Rennen in Diriyah handelt es sich um die ersten Nachtrennen der Serie überhaupt. Die Strecke wird mit verbrauchsarmer LED-Technologie ausgeleuchtet und ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben. Die geplanten Rennen in Mexiko-Stadt und im chinesischen Sanya wurden auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben.

Da der Zugang zum E-Prix aller Wahrscheinlichkeit nach beschränkt bleiben wird, entwickelt ABB virtuelle Events, damit Gäste und Großkunden die Rennwochenenden zumindest teilweise miterleben können, auch wenn sie persönlich nicht vor Ort sein können. Zusätzlich zu einer eigens eingerichteten Website mit Nachrichten und Informationen zur Veranstaltung und einem Link zum Geschehen auf der Rennstrecke, wird ABB ein Multimedia-Angebot bereitstellen, das die Rennserie selbst und verbundene Themen wie Nachhaltigkeit, Mobilität und Energieeffizienz in den Mittelpunkt stellt, und das gemeinsam mit den ABB-Partnern erstellte Präsentationen und Beiträge umfasst.

12 Teams mit je 2 Fahrern

Bei der aktuellen Weltmeisterschaft gehen die zwölf Teams der Vorsaison erneut mit 24 Fahrzeugen an den Start. Bei den Fahrern kam es jedoch zu einigen Veränderungen. Auch in der siebten Saison werden sich die Teams wieder packende Rennen liefern, um Antonio Felix da Costa und DS Techeetah von ihrer Führungsposition in der Fahrer- und in der Team-Meisterschaft zu verdrängen.

ABB setzt die Partnerschaft mit dem Tag Heuer Porsche Formel-E-Team fort, und der Schweizer Sébastien Buemi von Nissan e.Dams und Simona de Silvestro von Porsche bleiben ABB-Botschafter.

www.abb.com
www.fiaformulae.com


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