Auf der Automechanika in Frankfurt/Main (8. bis 12. September 2026) stellt The Future is Neutral sein einzigartiges europäisches Kreislaufwirtschaftsmodell für Automobilhersteller und -zulieferer vor. Darüber hinaus präsentiert die Tochtergesellschaft der Renault Group auf der weltweit führenden Fachmesse für den Automobil-Aftermarket seine neuesten Innovationen, die gemeinsam mit den Tochterunternehmen The Remakers, Gaia, Indra Automobile Recycling und Opisto entwickelt wurden:
- The Remakers stellt sein neues europäisches Angebot zur Wiederaufbereitung von Elektromotoren vor, mit einer 100-prozentigen Garantie für neuwertige Qualität zu einem Durchschnittspreis, der 30 Prozent unter dem Neupreis liegt.
- Gaia präsentiert sein Know-how in den Bereichen Materialrecycling, Batteriereparatur und Teilewiederverwertung, mit dem das Unternehmen zur Ressourcenschonung beiträgt.
- Indra Automobile Recycling stellt sein Ökodesign-Know-how in den Bereichen Recycling und Reparierbarkeit von Fahrzeugen sowie seinen strategischen Plan „Valeur 2030“ vor, der auf die Schaffung von Kreislaufwerten und die Transformation der Branche ausgerichtet ist.
- Opisto präsentiert seine digitale Plattform, die Zugang zu Millionen von rückverfolgbaren, geprüften und garantierten Wiederverwendungsteilen bietet – zu einem um 70 Prozent günstigeren Durchschnittspreis als bei Neuteilen.
„Die Automechanika ist die weltweit führende Fachmesse für unsere Branche“, erklärt Grégoire de Franqueville, CEO von The Future is Neutral. „Sie bietet die Gelegenheit zu zeigen, dass die Kreislaufwirtschaft im Automobilbereich keine Vision mehr ist, sondern industrielle Realität. Dank der sich ergänzenden Expertise von The Future is Neutral und seinen Tochtergesellschaften bieten wir konkrete Lösungen an, die den Lebenszyklus von Fahrzeugen verlängern, Ressourcen schonen und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie stärken.“
Der Stand von The Future is Neutral befindet sich in Halle 2, Stand C71. Unternehmensvertreterinnen und -vertreter nehmen im Rahmen der Messe zudem an verschiedenen Konferenzen teil, um ihre Vision der Kreislaufwirtschaft für den Automobilbereich vorzustellen:
Sophie Schmidtlin, CTO von The Future is Neutral, nimmt am 8. September (15 bis 16 Uhr) an einer Podiumsdiskussion zum Thema Automobilrecycling teil mit dem Titel: „Rohstoffschatz auf Rädern: Was Komponenten-Management und Recycling wirklich leisten können“.
Ort: Halle 3, Ebene 0 – Stand B98
Rafael Treguer, CEO von The Remakers, spricht am 9. September (15:45 bis 16:15 Uhr) über die Herausforderungen der Wiederaufbereitung und Innovation bei Elektrofahrzeugen, während Sophie Schmidtlin die wichtigsten Ergebnisse einer gemeinsam mit Quantis durchgeführten Studie zur Wiederaufbereitung und deren Umweltauswirkungen vorstellt.
Ort: Halle 3, Ebene 0 – Stand B98
The Future is Neutral treibt die Kreislaufwirtschaft im europäischen Automobilsektor voran
Pro Jahr erreichen fast acht Millionen Fahrzeuge in Europa das Ende ihrer Lebensdauer. Für The Future is NEUTRAL sind diese Fahrzeuge eine wahre Mine an Ressourcen: Sie bieten die Chance, den Verbrauch von Primärrohstoffen zu reduzieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie zu stärken.
Als Tochtergesellschaft der Renault Group und von Suez ist The Future is Neutral heute der einzige europäische Akteur, der die gesamte Wertschöpfungskette der Kreislaufwirtschaft im Automobilbereich abdeckt und seine Lösungen allen Automobilherstellern und Akteuren der Branche anbieten kann. Von der Sammlung und Aufbereitung von Altfahrzeugen über die Wiederverwendung von Bauteilen, die Wiederaufbereitung von Batterien bis hin zum Material-Recycling entwickelt das Unternehmen wettbewerbsfähige industrielle Lösungen, mit denen die gesamte Wertschöpfungskette unterstützt wird.
Auf der Automechanika bringt The Future is Neutral das Know-how seiner Tochtergesellschaften The Remakers, Gaia, Indra Automobile Recycling und seines Partners Opisto zusammen und demonstriert damit die Komplementarität seines industriellen Modells sowie seine Fähigkeit, aus alten Fahrzeugen neue Ressourcen zu machen.
Industrielle Innovationen für eine nachhaltigere Automobilindustrie
Eines der Highlights der Messe kommt von The Remakers: Der führende Akteur und Pionier im Bereich der Wiederaufbereitung von Automobilkomponenten präsentiert sein neues industrielles Wiederaufbereitungsangebot für den 6AM-Elektromotor. Dadurch können Motoren zurück auf den Markt gebracht werden – mit einer Leistung und Zuverlässigkeit, die denen neuer Motoren in nichts nachstehen, zu rund 30 Prozent niedrigeren Kosten und bei einer gleichzeitigen Minderung der Umweltbelastung. The Remakers festigt damit seine Rolle als Innovationstreiber und erweitert sein Angebot an wiederaufbereiteten Komponenten für Elektrofahrzeuge, zu dem bereits der 5A-Elektromotor und der Power Electronic Controller gehören.
The Future is Neutral stellt zudem die Ergebnisse neuer Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessments, LCAs) vor: Diese bestätigen die erheblichen ökologischen Vorteile der Wiederaufbereitung über das gesamte Produktportfolio von The Remakers hinweg.
Die Lebenszyklusanalysen wurden von The Remakers in Auftrag gegeben, gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Quantis nach ISO-Normen durchgeführt und einer unabhängigen externen kritischen Überprüfung unterzogen. Acht repräsentative Produktfamilien wiederaufbereiteter Komponenten aus dem Portfolio von The Remakers wurden analysiert und ihre Auswirkungen auf die Umwelt anhand von fünf Indikatoren bewertet: Klimawandel, Ressourcenverbrauch (Mineralien und Metalle), Versauerung, Eutrophierung von Süßwasser und photochemische Ozonbildung.
Eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie ist, dass unter den analysierten Produktfamilien die Komponenten für Elektrofahrzeuge die größten Umweltvorteile bieten. Dies ist vor allem auf die hohen Wiederverwendungsraten von Materialien mit hoher Umweltbelastung zurückzuführen, wie beispielsweise Kupfer und elektronische Bauteile.
Aufbereitete Elektromotoren reduzieren die Umweltbelastung bei jedem der fünf bewerteten Indikatoren um mindestens 67 Prozent.
Aufbereitete Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge reduziert die Umweltbelastung bei jedem der fünf bewerteten Indikatoren um mindestens 47 Prozent.
Die Analysen bestätigen zudem, dass auch durch die Aufbereitung von Verbrennungsmotoren sowie von Schalt- und Hybridgetrieben erhebliche Vorteile erzielt werden: In allen untersuchten Kategorien wurde eine Verringerung der Umweltbelastung festgestellt.
Diese Ergebnisse liefern Versicherern, Flottenmanagern und anderen Gewerbekunden fundierte Umweltdaten für ihre Beschaffungs- und Reparaturstrategien, die auf einer wissenschaftlichen Methodik basieren und unabhängig überprüft wurden. Wenn wiederaufbereitete Teile die erforderlichen technischen und wirtschaftlichen Kriterien erfüllen, stellen ihre Umwelteigenschaften ein zusätzliches Entscheidungskriterium dar. Sie können zudem zur Berichterstattung über die Leistung im Bereich der Kreislaufwirtschaft beitragen, insbesondere im Zusammenhang mit der CSRD-Berichtspflicht (Corporate Sustainability Reporting Directive).
Know-how über die gesamte Wertschöpfungskette
Neben The Remakers präsentieren auf der Automechanika auch die anderen Tochterunternehmen von The Future is Neutral ihre Kompetenz. Damit unterstreicht die Group ihre Fähigkeit, entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Kreislaufwirtschaft im Automobilbereich tätig zu sein.
Gaia präsentiert seine Kompetenz bei der Reparatur von Antriebsbatterien. Das Unternehmen unterstützt Automobilhersteller bei der Batteriediagnose und -reparatur, um deren Lebensdauer zu verlängern. Je nach Zustand können Batterien für den weiteren Einsatz in Fahrzeugen repariert, für ein „Second Life“ aufbereitet oder dem Recycling zugeführt werden. Gaia bietet Autobauern und Zulieferern zudem Lösungen für ihre im Fertigungsprozess anfallenden ungenutzten oder beschädigten Teile an.
Auf der Grundlage seines neuen Strategieplans „Valeur 2030“ unterstützt Indra Automobile Recycling den Wandel der Automobilindustrie hin zu einem stärker kreislauforientierten Modell – vom Ökodesign bis zur Wiederverwendung von Materialien und Bauteilen –, um die Verwertung von Altfahrzeugen zu maximieren.
Mit mehr als 40 Jahren Expertise in der Aufbereitung von Altfahrzeugen und mehr als 20 Jahren Erfahrung im Ökodesign stellt Indra den Automobil- und Ausrüstungsherstellern sein Know-how bereits ab der Design- und Konstruktionsphase von Fahrzeugen zur Verfügung. Ziel ist es, die Reparierbarkeit, Demontierbarkeit, Recyclingfähigkeit und Verwertbarkeit am Ende der Lebensdauer zu verbessern. Auf der Messe zeigt Indra insbesondere sein Ökodesign-Angebot, das darauf abzielt, bereits in den frühesten Phasen der Fahrzeugentwicklung Aspekte des Fahrzeuglebenszyklus zu berücksichtigen. Dieser Ansatz ermöglicht Recyclingquoten von über 85 Prozent und Verwertungsquoten von mehr als 95 Prozent und nimmt zugleich die Anforderungen künftiger europäischer Vorschriften für Altfahrzeuge vorweg.
Opisto, dessen Hauptaktionär Indra ist, stellt seine digitalen Lösungen zur Erweiterung des Marktes für wiederverwendete Teile vor. Der führende Akteur im Vertrieb von wiederverwendeten Teilen in Frankreich expandiert derzeit rasch auf die europäischen Märkte und präsentiert auf der Automechanika seinen Marktplatz Opisto.com mit Zugang zu mehreren Millionen rückverfolgbaren, geprüften und garantierten wiederverwendeten Teilen. Ebenfalls vorgestellt wird die Softwarelösung für Verwertungszentren von Altfahrzeugen, die den Vertrieb der Teilebestände an Reparaturfachbetriebe und Privatkunden in ganz Europa erleichtert. Mit Preisen, die im Durchschnitt 70 Prozent unter denen von Neuteilen liegen, bieten die wiederverwendeten Teile eine erschwingliche und nachhaltigere Alternative. Die erste Teilnahme von Opisto an der Automechanika in Deutschland markiert einen neuen Meilenstein in der internationalen Entwicklung des Unternehmens.
Quelle: Renault Group