(Bild: eco Grand Prix)

24h Rennen für Elektroautos in Deutschland

24h Marathon für Elektroautos

Tesla Model 3, BMW i3, Renault ZOE, Tesla Model S, Hyunday Ioniq, VW eGolf, Kia Soul E, Hyundai Kona und andere Elektroautos treten in der Motorsport Arena den ersten 24 Stunden Vergleich an, gefahren durch Amateure, den Besitzern der Fahrzeuge. Welche Reichweiten werden unter diesen Bedingungen im Winter überhaupt möglich? Welches Auto ist da im direkten Vergleich besser?

31% der Befragten meinen das hier kein Tesla gewinnen kann. Es gibt keine Supercharger sondern nur das, was der Organisator Rafael de Mestre bei seinen Weltumrundungen überall auf der Welt angetroffen hat: 32A Drehstromsteckdosen.

Der Elektroauto Marathonwettbewerb eco Grand Prix weitet die in Spanien vor 5 Jahren gestartete reine Elektroauto Serie nun nach Europa aus. Nach dem ersten Schneerennen im März 2018 auf den Bergkuppen in Andorra und dem zweiten Rennen auf der Stammstrecke in Spanien / Calafat am 15.9.2018 bei dem die Teilnehmer durch ein Unwetter überrascht wurden ist das dritte Event in Deutschland nun als erster internationaler 24h Ausdauer Wettbewerb für Elektroautos ausgelegt.

Die Veranstalter wollen, dass Menschen mit eigenen Augen sehen, wie viel Spaß Elektroauto fahren macht, wie unerwartet weit Elektroautos verschiedenster Marken ganz ohne Infrastruktur fahren können und gleichzeitig sollen die Hersteller angespitzt werden, die Technologie weiter zu verbessern.

Zugelassen, sind jede Art von reinen Elektrofahrzeugen. 18 internationale Teams haben sich bereits angemeldet. Parallel zum Wettbewerb können Besucher an Vorträgen von Langstrecken Fahrern teilnehmen, Erfahrungen austauschen, Pioniere der Elektromobilität treffen, sowie sich für Probefahrten aller verfügbarer Elektroautomodelle anmelden. Den Organisatoren ist es sogar gelungen, den begehrten, gerade frisch in Europa eingetroffenen Tesla Model 3 zu besorgen. Neben den neuesten Modellen der Marken Nissan, Renault, BMW, Kia, Hyundai und Jaguar mit Reichweiten über 300km wird eins der Elektroautos zu sehen sein, dass die Welt im Jahr 2016 in 80 Tagen (Landstrecke über 29.0000 km) umrundet hat, das trotz seiner inzwischen 340.000 km auf dem Tacho die Einführungsrunde als Pace Car anführen und später als Safety Car eingesetzt werden wird.

Teams verschiedener Unternehmen treten mit Ihren eigenen Firmenfahrzeugen gegen Privatbesitzer an und versuchen den Rundenrekord in Ihrer Klasse aufzustellen. Fahrer dürfen nicht mehr als 8 Stunden insgesamt fahren, spätestens nach 4 Stunden muss so wie in Le Mans auch ein Fahrerwechsel statt finden und es gilt die einfache Regel, so viele Runden wie möglich zu fahren.

In den Wettbewerben der letzten Jahre zeigte sich, dass das beste Team gewinnt und nicht das vermeintlich bessere Auto, denn es gilt die Fahrerwechselzeit zu optimieren, die Ladestrategie an die Wetterverhältnisse anzupassen und vor allem Energie effizient zu fahren. Aktuell rechnen sich Teams aus die an den Start gehenden Teslas schlagen zu können. Der Tesla Club Deutschland hat seine Weihnachtsfeier kurz entschlossen auf die Rennstrecke verlegt und überlegt ein Team zu stellen. Andere internationale Tesla und Elektroautoclubs suchen noch nach Fahrern.

Quelle: Associatia eco Grand Prix 


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