Elektrische Fahrzeuge leisten nur dann einen echten Beitrag zum Klimaschutz, wenn die gesamte Wertschöpfungskette nachhaltig ist.
Die Elektromotoren des BMW iX3 mit dem eDrive System der fünften Generation verwenden laut BMW keine seltenen Erden. Foto: BMW Group

BMW glaubt überzeugende Argumente zu haben:

„Keine seltenen Erden!“

Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde für die Autohersteller – so auch für BMW. Oliver Zipse, Chef des bayrischen Autoherstellers, bot im Rahmen der IAA auch die passenden Argumente.

Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, hob in seiner Rede zur IAA-Pressekonferenz hervor, dass elektrische Fahrzeuge nur dann einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn die gesamte Wertschöpfungskette nachhaltig ist. Zipse führte dabei an, wie BMW das Thema praktisch umsetzt: „Nehmen wir den BMW iX3 mit unserem eDrive System der fünften Generation:

  • Wir werden im Elektromotor keine seltenen Erden verwenden.
  • Wir kaufen unser Kobalt direkt von Minen in Australien und Marokko.
  • Den Strom für die Produktion gewinnen wir größtenteils aus erneuerbaren Energiequellen. In Europa ist unsere Produktion bereits jetzt CO2-neutral.“

Bis zum Jahr 2023 will BMW bekanntlich 25 elektrifizierte Modelle im Portfolio haben. Die Hälfte davon vollelektrisch. „Neben vollelektrischen Fahrzeugen sind Plug-in-Hybride ein effektiver Weg zur nachhaltigen Reduktion von Emissionen. Sie sind die perfekte Lösung für Kunden, die in Städten emissionsfrei fahren und auf längeren Fahrten emissionsarm unterwegs sein wollen. Die Brennstoffzellen-Technologie kann in der Zukunft ebenfalls eine gute Lösung für längere Distanzen sein. Selbstverständlich arbeiten wir intensiv daran. 2022 führen wir eine Flotte von Brennstoffzellenfahrzeugen ein“, lässt der BMW-Boss die Öffentlichkeit wissen.

Quelle: BMW Group

 


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