Das schreiben die Kollegen

Sila Nano und BMW feilen an neuer Batterie-Generation

Sila Nanotechnologies, ein Entwickler und Hersteller von Batteriematerialien aus Kalifornien, gibt eine Partnerschaft mit BMW bekannt. Zusammen arbeitet das Duo an Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation zum Einsatz in E-Fahrzeugen.
Zu den von Sila Nano entwickelten Produkten gehört eine Reihe von Silizium-dominierten Anodenmaterialien, die herkömmliche Graphitelektroden ersetzen sollen.
„Diese Materialen funktionieren bereits heute und sorgen für eine hohe Lebensdauer, sehr geringes Ausdehnen und eine hohe Energiedichte in Batteriezellen der nächsten Generation“, so der Hersteller. Die herkömmliche Batteriechemie sei ausgereizt, sie stoße an ihre technischen Grenzen. Deshalb widmet sich die Kooperation nun einer neue Generation von Werkstoffchemie mit höherer Speichereffizienz, die aber „bei konventionellen Zellfertigungsprozessen wirtschaftlich sein muss“.
Mit ersten innovativen Produkten ist nach den Worten von Gene Berdichevsky, Geschäftsführer von Sila Nano, Anfang der nächsten Dekade zu rechnen. „Diese Innovationen werden einen neuen Leistungsstandard für Elektrofahrzeuge setzen“, ist er überzeugt. Das US-amerikanische Unternehmen wurde 2011 von Batterieingenieuren aus dem Silicon Valley und einem Professor für Werkstoffwissenschaften des Georgia Institute of Technology aus der Taufe gehoben.automobilwoche.de, springerprofessional.de, presseportal.de

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20. März 2018

Toyota will Brasilien mit Flexible-Fuel-Hybrid erobern

Toyota hat in Brasilien auf Basis des Prius den Prototyp des ersten sogenannten Flexible Fuel Vehicle (FFV) mit Hybridantrieb vorgestellt. Das Hybrid FFV kann sowohl mit Benzin als auch mit alternativen Kraftstoffen wie Ethanol betrieben werden.
Das neue Antriebssystem wurde von Toyota mit dem Ziel entwickelt, Hybridfahrzeuge in Brasilien populär zu machen und durch Reduzierung der CO2-Emissionen einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Bei Ethanol auf Basis von Zuckerrohr (E 100) sitzt Brasilien quasi an der Quelle. Damit soll das Fahrzeug sehr gute Ergebnisse liefern. Toyota will  im nächsten Schritt nun ausführliche Tests starten und Daten sammeln, um die Performance des Hybrid FFV unter realen Bedingungen einschätzen zu können. Steve St. Angelo, CEO von Toyota Lateinamerika, spricht bereits jetzt vom weltweit saubersten Hybrid mit Ethanol als Kraftstoff.
Toyota ist bekanntlich Hybrid-Pionier der ersten Stunde und erfolgreichster Hersteller on Hybrid-Autos. Kürzlich gaben die Japaner auch ihre Antriebsstrategie für Europa bekannt. Die wohl wichtigste Botschaft: Toyota verzichtet künftig in allen neuen Pkw-Modellen auf den Dieselmotor.
greencarcongress.com, carscoops.com, newsroom.toyota.co.jp

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20. März 2018

Bremen: 220 BSAG-Busse sollen bis 2025 elektrisch sein

Bremens Umweltsenator Joachim Lohse will die Umrüstung der BSAG-Busflotte von Diesel- auf Elektroantrieb laut „Weser Kurier“ deutlich beschleunigen. So könnten bis 2025 sämtliche rund 220 BSAG-Busse elektrisch fahren. 
Voraussetzung sei allerdings, dass „alle Akteure ihre Hausaufgaben machen“, womit sich auch die Fahrzeughersteller angesprochen fühlen dürfen. Drei Elektrobusse sind bereits für die Bremer Straßenbahn (BSAG) unterwegs. Ursprünglich hatten die Verantwortlichen bis zum Jahr 2025 mit 55 Elektrobussen geplant.
Einer der Akteure sei laut Lohse die Fahrzeugindustrie, die ihre Hausaufgaben machen müsse. Derzeit sind E-Busse mindestens doppelt so teuer wie Dieselmodelle und schaffen allerdings nur die halbe Fahrleistung. Insbesondere müssten deutsche Hersteller daran arbeiten, die bisher kaum Elektrobusse im Portfolio haben. Bereits im Januar hatte BSAG-Vorstand Hajo Müller gegenüber dem „Weser Kurier“ geäußert, dass selbst die Umstellung auf ein Viertel der rund 220 Busse auf E-Fahrzeuge nur mit finanzieller Unterstützung aus Fördertöpfen des Bundes klappt.
Bremen leitet allerdings das zweitgrößte Einzelprojekt des EU-Förderprogramms „Horizont 2020“ zu Elektrobussen, ergänzte der Umweltsenator. Darin werde untersucht, wie technische Elektrobus-Konzepte weiterentwickelt und umgesetzt werden könnten. Ein eigenes Arbeitspaket zum Thema Fahrzeugantriebe und Infrastruktur hat die Umweltbehörde im Green-City-Masterplan hinterlegt. Damit soll die Voraussetzung für den Zugang zu Förderprogrammen des Bundes erfüllt sein.weser-kurier.de

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20. März 2018

Tata Motors kündigt E-Versionen bestehender Modelle an

Der indische Autobauer Tata Motors arbeitet nach eigenen Angaben an Elektro-Varianten für die meisten seiner Modelle. Derzeit bietet Tata im Pkw-Bereich nur seinen Tigor mit E-Antrieb an, als nächstes soll einer Elektro-Version des Tiago folgen.
Diese Neuigkeiten verriet Mayank Pareek, bei Tata verantwortlich für das Pkw-Geschäft, am Rande des Genfer Autosalons. Laut „Financial Express“ will das Unternehmen mit neuen Produkten seinen Marktanteil ausbauen – und dabei unter anderem auf Elektrifizierung setzen.
Auf dem Genfer Autosalon hatte Tata mit dem EVision Concept auch die Studie einer rein elektrisch angetriebenen Limousine mit bis zu 450 km Reichweite vorgestellt, die 2020 auf den Markt kommen könnte.
Der Tigor mit E-Antrieb wird in Sanand im indischen Bundesstaat Gujarat gefertigt. Bekannt geworden ist das Modell vor allem durch einen Mega-Auftrag der staatlichen Energieagentur Energy Efficiency Services Limited (EESL), die vergangenes Jahr 10.000 Elektroautos bestellte. Tata gewann das Bieterverfahren, kurz darauf wurde auf Mahindra in den Deal einbezogen. Im Nachgang der gewonnen Ausschreibung war Tatas Produktion des elektrischen Tigors rein auf diesen Auftrag beschränkt. Auf dem freien Markt war er vorerst nicht erhältlich.financialexpress.com

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20. März 2018

Mini auf dem Weg zur Elektro-Marke

Der klassische Mini wird zum Museumsstück. Zumindest wenn man BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer glauben mag. Denn der sieht den kleinen Kultwagen langfristig als reines Elektroauto. „Ich denke, dass man sich als Marke Mini in diese Richtung entwickeln wird“, sagt Peter Schwarzenbauer im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.
Mini E kommt 2019 auf den Markt
Zwar sei das in den nächsten fünf Jahren nicht zu erwarten. „Aber die Richtung ist vorgegeben, und die ist elektrisch.“ Zugleich verteidigte der BMW-Vorstand den Zeitplan, den Mini E erst 2019 auf den Markt zu bringen. „Von da an wird sich die E-Mobilität stärker durchsetzen. Daher könnte die Einführung des Mini E zum Zeitpunkt Ende 2019 nicht besser sein.“ Dann werde eine entsprechende Nachfrage herrschen und E-Autos würden nicht nur in den Markt gepresst.
BMW will 2018 rund 140.000 elektrifizierte Fahrzeuge verkaufen, bis zum Jahr 2025 sind 25 elektrifizierte Modelle in Planung. „Und wenn wir es ankündigen, dann können Sie sich auch darauf verlassen, dass wir liefern“, so Schwarzenbauer.
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20. März 2018

Daimler übergibt Fuso eCanter an Kunden in Großbritannien

Daimler Trucks hat den vollelektrischen Fuso eCanter nun auch an erste Kunden in Großbritannien übergeben. Der Kurierdienst DPD, das Logistikunternehmen Wincanton und der Backwaren-Hersteller Hovis starten zunächst mit insgesamt neun FUSO eCanter in ihren Flotten. 
Die Produktion für die Märkte Europas und der USA erfolgt in Tramagal (Portugal). Nach seiner Markteinführung im September 2017 gingen erste eCanter bereits an Unternehmen wie UPS in den USA, Yamato und 7-Eleven in Japan sowie DHL, DB Schenker, Rhenus und Dachser in Deutschland.
Erst Anfang des Monats nahm dann auch die Firma P&H Logistik in Berlin drei der Elektro-Lkw in ihre Fahrzeugflotte mit auf. In den nächsten zwei Jahren werden diese im Raum Berlin für einen namhaften amerikanischen Paketzusteller im Einsatz sein.
Mit DPD, Wincanton und Hovis reihen sich nun drei weitere Unternehmen in diese Liste ein. DPD wird zunächst für einen ersten Zeitraum von zwei Jahren insgesamt zwei eCanter in London einsetzen. Wincanton PLC will fünf der Stromer-Lkw in die Flotte aufnehmen und das Backwaren-Unternehmen Hovis startet mit zwei Fuso eCanter.daimler.com

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20. März 2018

Pininfarina bald originärer Hersteller von Elektroautos?

Das italienische Designstudio Pininfarina soll Medienberichten zufolge zu einem eigenständigen Hersteller von Luxus-Elektroautos transformiert werden. Eine offizielle Bekanntgabe der Pläne könnte beim Formel-E-Rennen in Rom am 14. April erfolgen.
Firmenerbe und Geschäftsführer Paulo Pininfarina soll in Genf gegenüber Gästen gesagt haben, dass eine mit der Muttergesellschaft Mahindra entwickelte Strategie für Luxus-Elektroautos in der Pipeline sei – garniert mit dem vielsagenden Hinweis: „Der Traum meines Vaters war es, ein Autounternehmen aufzubauen, dessen Vaters Traum war es auch schon, ein Autounternehmen aufzubauen – und jetzt plane ich, diesen Traum wahr werden zu lassen“.
Bereits im September waren Gerüchte laut geworden, wonach Mahindra über seine Tochter Pininfarina eine Automarke für Premium-Elektroautos an den Start bringen könnte. Pininfarina solle bei der Entwicklung u.a. von Mahindras Erfahrung in der Formel E profitieren, hieß es schon zu jenem Zeitpunkt. Nun sieht es so aus, als würde Pininfarina – bisher ein renommiertes Designhaus der Autobranche – selbst zum eigenständigen Hersteller transformiert werden.
Zuletzt haben Pininfarina und die Hybrid Kinetic Group auf dem diesjährigen Genfer Autosalon mit dem HK GT Concept ihr inzwischen viertes gemeinsam entwickeltes Konzeptfahrzeug mit E-Antrieb in Kombination mit einer Mikroturbine als Range Extender vorgestellt. Bei der neuen Studie handelt es sich um ein schnittiges Coupé mit Flügeltüren und vier E-Motoren.carscoops.com, motor1.com

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20. März 2018

Aston Martins Elektro-Marke Lagonda debütiert mit SUV

Aston Martin hatte kürzlich angekündigt, dass Lagonda zur reinen Elektro-Marke werden soll. Wie „Auto Express“ nun erfahren hat, wird das erste Elektro-Modell der Marke im Jahr 2021 aber nicht das auf dem Genfer Autosalon gezeigte Vision Concept sein, sondern ein SUV.
Während das Lagonda Vision Concept in Genf im Fokus der Aufmerksamkeit stand, präsentierte die Marke auch zwei Design-Modelle im verkleinerten Maßstab von einem SUV und einem Coupé.
Bei Ersterem soll es sich nun dem oben genannten Bericht nach um das erste Elektro-Modell handeln. Das Fahrzeug wird aller Voraussicht nach teils auf Aston Martins DBX basieren. Ob es ebenso wie der konventionell angetriebene DBX in St. Athan in Südwales produziert wird, ist noch unklar. Andy Palmer, Präsident und Hauptgeschäftsführer von Aston Martin, hat das zumindest nicht ausgeschlossen.
Die als voll ausgewachsene Studie vorgestellte Luxuslimousine dürfte dagegen erst 2023 folgen. Sie wurde laut Herstellerangaben zur Integration künftiger Feststoff-Akkus konzipiert, die dem Stromer zu bis zu 400 Meilen (ca. 640 km) Reichweite im realen Betrieb verhelfen sollen. Allerdings ist mit kommerzialisierten Feststoff-Batterien eben erst in ein paar Jahren zu rechnen, was den Marktstart in frühestens fünf Jahren erklärt.autoexpress.co.uk

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20. März 2018

Batterie leer? Drohne liefert Notstrom aus der Luft

Mit der Volt-Drohne gibt es ein neues Konzept, das es Fahrern erlauben würde, per App eine Drohne mit etwas Strom für ihren Elektroauto-Akku zu bestellen, falls keine Ladesäule in der Nähe ist.
Im Gegensatz zu einem früheren Konzept von Amazon würde der Akku allerdings nicht während der Fahrt geladen. Zudem kann die Volt-Drohne nur 3 kWh zuliefern, wodurch das Konzept allenfalls eine Lösung für den absoluten Notfall wäre.insideevs.com, behance.net

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20. März 2018

Elektromobilität wird die Nachfrage nach Aluminium ankurbeln

Eine aktuelle Analyse des Bergbau- und Metallberatungsunternehmens CRU zeigt, dass die Nachfrage nach Aluminium, getrieben durch die steigende Produktion von Plug-IN-Fahrzeugen und Elektroautos, bis zum Jahr 2030 sprunghaft ansteigen wird. Die Nachfrage wird sich gegenüber 2017 auf fast 10 Millionen Tonnen verzehnfachen. Laut CRU wird die Nachfrage nach Primäraluminium-intensiven Strangpressprodukten und Walzprodukten deutlich höher sein als heute bei Verbrennungsmotoren. Auch die Verwendung von Schrott für Sekundärgussteile wird zurückgehen, da sich der Markt zu reinen Elektroautos verlagert.
Plug-in-Fahrzeuge verbrauchen 25- 27% mehr Aluminium als das typische Verbrenner-Fahrzeug (bezogen auf 160 kg Aluminium pro Fahrzeug). Während der verstärkte Einsatz von Aluminium in Verbrenner-Fahrzeugen in erster Linie der Gewichtseinsparung dient, verwenden Elektroautos Aluminium für verschiedene Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs, darunter Batteriegehäuse, Motoren, Wechselrichter, Umrichter, Ladegeräte, Wärmepumpen und Untersetzungsgetriebe. Plug-in-Fahrzeuge verwenden auch Aluminium für die Karosserie und für Komponenten, die sie mit Verbrennern teilen, wie Bremsen, Lenkungsteile, Räder usw. CRU schätzt, dass etwa 60 kg dieser Komponenten in allen Arten von elektrifizierten Fahrzeugen verbleiben werden.
Zur Abschätzung der Aluminiumintensität von Elektroautos befragte CRU verschiedene Automobilhersteller sowie Tier 1 und Tier 2 Automobilzulieferer. Ihre Analysten prüften auch Investorenunterlagen, Informationen von Autoausstellungen und Konferenzpräsentationen von Branchenmitgliedern. In Bezug auf den Schrottverbrauch erklärt CRU, dass gebrauchte Getränkedosen für Automotoren die Hauptquelle für Altaluminiumschrott sind. Desweiteren prognostiziert CRU, dass durch die Beibehaltung des Motors Plug-in- und Hybridfahrzeuge die Nachfrage nach Sekundäraluminiumguss unterstützt werde.
Quelle: Charged EVs – EVs expected to boost demand for aluminum
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20. März 2018

HVR 50.4 – Elektro Racing MX Motorrad für Kinder

Nicht nur für Erwachsene scheint sich etwas im Bereich der E-Mobilität zu bewegen. Die 2017 als Start-Up gegründete High Voltage Racing GmbH, aus Weisendorf in der Nähe von Nürnberg, hat sich auf die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Kindermotorräder mit Elektroantrieb für den Rennsport und den Einsteiger spezialisiert. Mit ihren Produkten möchte das Unternehmen den Kindern und Eltern den Einstieg in den Offroad Motorradsport zu erleichtern. Es werden modernste Entwicklungsmethoden, innovative Detaillösungen und hochmoderne Fertigungsverfahren wie 3D Druck für Serienanwendungen eingesetzt.
Die Gründerin des Unternehmens bringt jahrelange Berufserfahrung in der Motorradentwicklung mit und wurde unter anderem mit dem Forscherinnen Award für die Erforschung der zyklischen und kalendarischen Batterielebensdauer ausgezeichnet. Das Start-Up selbst stellt an sich den Anspruch Fahrzeuge zu entwickeln, die eine mindestens gleichwertige Leistung in der jeweiligen Rennklasse zum Verbrennungsmotor bieten, dabei dem Verbrennungsmotor in Bezug auf Fahrbarkeit, Wartung und Betriebskosten aber überlegen sind. Die Erfahrungen aus dem Bereich der elektrifizierten Kindermotorräder könnten in einer späteren Phase dann auch auf entsprechende größere E-Motorräder übertragen werden.
Das Offroad Motorrad HVR 50.4 ist für Kinder von 4– 10 Jahren konzipiert und kann in der beliebten 50ccm Einsteigerklasse seine Stärken gegenüber den Verbrennungsmotoren vor allem durch die bessere Fahrbarkeit voll ausspielen. Der Antrieb liefert eine Spitzenleistung von bis zu 8.000 Watt (ca. 11 PS) und sorgt für eine Maximalgeschwindigkeit von 70 km/h. Im E-Motorrad von HVR kommt ein hochentwickeltes Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz, welches über ein speziell für die HVR 50.4 entwickeltes, intelligentes Batteriemanagementsystem verfügt. Eingebettet ist das Akku in einem im 3D Druckverfahren hergestellte Batteriegehäuse. Dieses sorgt nicht nur für einen optimalen Schutz der Zellen sowie der Elektronik, sondern ermöglicht durch seine Hybridbauweise mit Aluminium Seitendeckeln auch eine optimale Kühlung der Zellen.
Im Renneinsatz konnte die HVR 50.4 ihre Konkurrenzfähigkeit bereits beweisen und erreichte bei einem Supermoto Indoor Rennen auf der Swiss Moto 2018 in Zürich die zweitschnellste Zeit gegen die Rennkonkurrenz mit Verbrennungsmotor. Durch die große Batteriekapazität von 907 Wattstunden sind Fahrzeiten im Rennbetrieb von ca. 45 Minuten und im Einsteigerbetrieb von über 2 Stunden möglich. Man darf gespannt sein, in welche Richtung sich das Start-Up zukünftig entwickeln wird.
Quelle: Pressemitteilung per Mail vom 20.03.2018
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20. März 2018

VW sichert sich Elektroauto-Akkus von LG, Samsung und CATL

Medienberichten zufolge hat Volkswagen einen Milliardendeal mit den Akkuherstellern LG Chem und Samsung SDI aus Südkorea sowie mit CATL aus China abgeschlossen, um sich ausreichend Stromspeicher für seine Elektroauto-Offensive zu sichern. Für umgerechnet knapp 20 Milliarden Euro habe VW Lieferabkommen mit den drei Zulieferern ausgehandelt, so Business Korea. Verhandlungen mit Batterie-Lieferanten für den nordamerikanischen Markt sollen in naher Zukunft abgeschlossen werden.
Die koreanischen Hersteller haben es in Zukunft auch gar nicht mehr so weit, um VW in seinen europäischen Produktionsstätten wie etwa in Sachsen beliefern zu können: LG Chem hat im ersten Quartal dieses Jahres mit der Massenproduktion von Elektroautobatterien in Polen begonnen, Samsung SDI will im zweiten Quartal nach der Fertigstellung eines Werkes in Ungarn die Produktion von Akkus starten.
Der Auftrag ist Experten zufolge äußerst lukrativ für die koreanische Batterieindustrie: „Die Batterielieferverträge für Elektrofahrzeuge von Volkswagen werden bis 2025 auf 40 bis 50 Milliarden US-Dollar geschätzt“, zitiert Business Korea Han Byung-hwa von Eugene Investment & Securities.
Volkswagen hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 weltweit über mindestens 16 Elektroauto-Produktionsstätten zu verfügen und den jährlichen Elektroautoabsatz – reine Elektroautos sowie Plug-in-Hybride – von aktuell gut 40.000 auf drei Millionen Modelle zu steigern.
Quellen: Business Korea – Orders from Volkswagen Give a Breakthrough to Korean Battery Makers
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20. März 2018