Das schreiben die Kollegen

Siemens steigt bei Ubitricity ein

Siemens hat sich im Rahmen einer aktuellen Beteiligungsrunde über seine Start-up-Investitionseinheit next47 in unbekannter Höhe am Berliner Ladeinfrastruktur-Dienstleister Ubitricity beteiligt. 
Letzterer wird künftig zusammen mit der Siemens-Abteilung Energy Management bei der Entwicklung innovativer Lösungen und Geschäftsmodelle im Bereich der Elektromobilität zusammenarbeiten. „Die komplementäre ubitricity-Technologie hat uns überzeugt. Sie nutzt gezielt die Digitalisierung im Energiebereich und erlaubt völlig neue Geschäftsmodelle im Zukunftsmarkt der Energiedienstleistungen für die Elektromobilität“, so Moritz Ingerfeld, Leiter Business Development eCharging bei Siemens Energy Management.
Erst im Sommer hatte sich Siemens am US-Ladenetz-Betreiber ChargePoint bei einer 42 Millionen Dollar schweren Finanzierungsrunde des Start-ups beteiligt. Operativ ist die Siemens-Division Energy Management dabei im Lead, deren Chef Ralf Christian erhält auch einen Sitz im Aufsichtsrat von ChargePoint.ubitricity.com

Der Beitrag Siemens steigt bei Ubitricity ein erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

Tesla Model S Shooting-brake

Im Gegensatz zu den USA waren und sind Kombis in Europa sehr beliebt – auch wenn die Fahrzeuggattung der Sport Utility Vehicles (SUV) auch hierzulande dem Kombi immer mehr Konkurrenz beschert. Der Kombinationskraftwagen – oder auch Shooting-brake, Suburban oder Estate genannt – wurde früher als praktisches Fahrzeug mit viel Stauraum vorwiegend von Handwerkern und Kleingewerbetreibenden gefahren. Erst in der 80er Jahren erkannten auch Private die Vorteile eines Kombis, und Marken wie Volvo brachten durch neue Kombimodelle den Durchbruch in Europa. Mittlerweile büsste der einstige Lademeister einen Teil seiner Ladekapazitäten dem modernen Design geschuldet ein, und fristet ein Dasein als edler Lifestyle-Kombi.
Der erste elektrische Kombi ist eine Tesla Model S Shooting-brake
Wer bisher einen Kombi mit modernem Elektroantrieb suchte, der musste seine Suche immer erfolglos abbrechen, denn bis jetzt gab es noch kein Elektrofahrzeug mit einer Kombi-Karosserie. Die Hersteller von Elektrofahrzeugen erstellen ihre Produkte hauptsächlich für den Asiatischen und Nordamerikanischen Markt. In diesen Märkten sind Limousinen und vor allem auch SUVs gefragt. Aus europäischer Sicht liegt es daher nahe, dass gewiefte Geschäftsmänner irgendwann diesen Umstand erkennen und diese Lücke mit entsprechenden Produkten schliessen könnten.
Tesla Model S Shooting-brake, © QWestIn Norfolk England haben Jim Router und einige seiner Arbeitskollegen genau das getan, und die in einem Pub entstandene Idee eines Tesla Model S Shooting-brakes umzusetzen. Jim Router, der Engineering Director des im 2016 gegründeten Startup QWest Norfolk Ltd und im Automobilsektor bekannte Grösse, hat für das Model S eine einzigartige Erweiterung der Karosserie aus Karbon entwickelt. Vor kurzem waren Jonny Smith und das Fernseh-Team von Fully Charged bei Qwest zu Gast um den glorreichen Moment des Aufschneidens der Tesla-Karosserie zu begleiten. Das dafür nötige blaue Model S stellte ein erfolgreicher Geschäftsmann zur Verfügung, der seinem geliebten Hund auch beim Model S den komfortablen Innenraum eines Kombis geben möchte und nebenbei auch im Pub seinen Anteil an der Ideenfindung hatte.
Tesla Model S Shooting-brake, © QWestQwest führte bereits zu Beginn direkte Gespräche mit Tesla, denn nur  mit dem Einverständnis von Tesla ist solch ein Projekt überhaupt erst realisierbar. Für den Umbau sollen möglichst viele Originalteile beibehalten und wiederverwendet werden können. Die Rückleuchten und die Nummernschildbeleuchtung beispielsweise finden unverändert ihren Platz im neuen Tesla Kombi wieder. Lediglich die in der Heckscheibe verbauten GPS und Radio Antennen finden in der ersten Version noch einen neuen Platz im Heckspoiler. An den elektrischen Leitungen sowie den Stromkabel für den Antrieb müssen des Weiteren keine Anpassungen vorgenommen werden.
Die Verantwortlichen bei Qwest lassen bereits erkennen, dass ihr Projekt so geplant und umgesetzt wird, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Umbauten möglich sein werden. Die Resonanz des ersten Tesla Kombis sind durchwegs positiv und die Nachfrage nach weiteren Kombis ist auch schon vorhanden. Wir werden auf jeden Fall wieder über dieses spannende Projekt berichten und den fertigen Tesla Shooting-brake auch bei uns präsentieren.
Tesla Model S Shooting-brake | Fully Charged:

 
The post Tesla Model S Shooting-brake appeared first on Econaut.

14. November 2017

NOW: NIP-Förderung für weitere H2-Tankstellen

Ab sofort wird im Rahmen der zweiten Phase des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) die Errichtung weiterer öffentlich zugänglicher Wasserstoff-Tankstellen gefördert. 
Die Förderung beträgt bis zu 60 Prozent der Investitionskosten der Tankstelle und kann zusätzlich die Errichtung eines Elektrolyseurs zur Erzeugung von grünem Wasserstoff umfassen. Anträge können bis zum 31. März 2018 beim Bundesverkehrsministerium eingereicht werden.
Das BMVI stellt bis 2019 für Forschung, Entwicklung und Innovation und Maßnahmen zur Marktaktivierung insgesamt 250 Millionen Euro bereit. Über die Förderrichtlinie Marktaktivierung wurden bisher Brennstoffzellenfahrzeuge im ÖPNV und in Flotten, Züge und Schiffe mit Brennstoffzellen sowie die zu deren Betrieb notwendige Betankungsinfrastruktur gefördert.now-gmbh.de, now-gmbh.de (Förderaufruf, PDF)

Der Beitrag NOW: NIP-Förderung für weitere H2-Tankstellen erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

USA: Car2go ersetzt E-Smarts durch Mercedes-Verbrenner

Smart bietet in Nordamerika wie berichtet den Stadtflitzer nur noch elektrisch an, doch laut „Jalopnik“ sind die Tage der E-Smarts im Carsharing gezählt. Car2go beginne damit, sukzessive alle Smarts in den USA und Kanada durch Verbrenner von Mercedes-Benz zu ersetzen. 
Hintergrund sei die immer noch unzureichende Ladeinfrastruktur in den betreffenden Städten. Sollte sich die Situation bei der Infrastruktur bessern, könnte Car2go das E-Carsharing in Nordamerika aber wieder neu beleben.jalopnik.com

Der Beitrag USA: Car2go ersetzt E-Smarts durch Mercedes-Verbrenner erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

Innogy tritt CCS-Initiative CharIN als 100. Mitglied bei

Auch die RWE-Abspaltung Innogy beteiligt sich nun an der Schnelllade-Initiative CharIN zur Entwicklung und Etablierung von CCS (Combined Charging System) als Schnelllade-Standard für das Laden von E-Fahrzeugen aller Art. 
Innogy ist bereits das 100. Mitglied der CCS-Initiative und wird künftig an der Umsetzung des Ziels und der weiteren technologischen Entwicklung des Ladesystems mitwirken.
So will Innogy u.a. die ISO 15118 unterstützen und arbeitet am „Smart Charging“. Der niederländische Anbieter Fastned zeigt dies bereits in der Praxis. Nach dem Einstecken des Steckers erkennt die Ladestation das Fahrzeug und startet den CCS-Ladevorgang. Kommuniziert wird dabei über den CCS-Stecker. Eine App oder Karte wird für das Freischalten des Vorgangs nicht mehr benötigt.pressebox.de, charinev.org

Der Beitrag Innogy tritt CCS-Initiative CharIN als 100. Mitglied bei erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

Torqeedo zeigt Neuheiten für E-Mobilität zu Wasser

Die von Deutz übernommene Firma Torqeedo präsentiert unterdessen im Rahmen der Marine Equipment Trade Show eine Reihe von Produktneuheiten für Boote. 
Die neue 48-Volt-Batterie Power 48-5000 biete eine kostengünstige Lithium-Batterieversorgung für E-Motoren bis 10 kW und kann ebenso die elektrischen Verbraucher an Bord versorgen.
Ebenfalls neu ist der Akku aus dem BMW i8, mit dem laut Torqeedo Boote mit begrenztem Platzangebot die derzeit modernste Autobatterie-Technologie und die höchste verfügbare Energiedichte im Marine-Markt nutzen können. Seit Sommer diesen Jahres nutzt der Bootsmotorenhersteller bereits die für den BMW i3 entwickelten Akkus als Energielieferant für die E-Antriebe seiner Modellserie Deep Blue.

Das Cruise Pod-Antriebssystem soll für leichte und wirtschaftliche Elektroantriebe für Segelboote mit Leistungen von bis zu 20 PS stehen. Mit dem neuen Cruise 10.0 FP Saildrive Mount sei es noch einfacher, von einem Diesel-Saildrive zu einem E-Antrieb zu wechseln.torqeedo.com

Der Beitrag Torqeedo zeigt Neuheiten für E-Mobilität zu Wasser erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

Deutz zeigt E-Antrieb und Batterie-Paket

Deutz präsentiert kurz nach der Übernahme des Elektroantriebs-Spezialisten Torqeedo derzeit auf der Landtechnik-Messe Agritechnica erste Lösungen zur Elektrifizierung seiner Produktpalette mit Fokus auf Off-Highway-Anwendungen. 
Gezeigt werden u.a. ein Antrieb aus Torqeedos „Travel“-Serie sowie ein Batterie-Paket. Ziel ist das Downsizing der Verbrennungsmotoren per Elektrifizierung.deutz.com

Der Beitrag Deutz zeigt E-Antrieb und Batterie-Paket erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

Batteriehersteller CATL plant Börsengang

Der aufstrebende chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology (CATL) will durch die Ausgabe von 217 Mio Aktien rund 2 Mrd Dollar einnehmen. Mit dem frischen Kapital will CATL seine Produktionskapazitäten für E-Auto-Akkus weiter steigern, um sein Ziel einer Jahresproduktion von stolzen 50 GWh im Jahr 2020 zu erreichen.reuters.com

Der Beitrag Batteriehersteller CATL plant Börsengang erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

Fisker forscht an Festkörperbatterien für mehr Reichweite

Fisker hat ein Patent für Festkörperbatterien eingereicht, die eine besonders hohe Energiedichte bieten sollen und für die eine Kommerzialisierung in E-Autos ab dem Jahr 2023 angestrebt wird. 
Die Solid-State-Akkus von Fisker sollen eine 2,5-fache Energiedichte gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien bieten und durch Fortschritte bei Material und Herstellung besonders günstig produziert werden können. Interessant ist zudem, dass an der Entwicklung der Fisker-Akkus ein Mitbegründer der von Dyson übernommenen Batteriefirma Sakti3 beteiligt ist – Dyson plant bei seinem kürzlich angekündigten E-Auto ebenfalls mit Solid-State-Akkus.
Auch Hyundai entwickelt offenbar an einer neuen Batterie-Generation mit Feststoffelektrolyt. Mit einer Serienproduktion rechne man allerdings nicht vor 2025. Unabhängig von Hyundai sollen auch die koreanischen Batterie-Hersteller Samsung SDI und LG Chem an Feststoffakkus forschen. Und Toyota hofft mit der Solid-State-Technologie die Energiedichte im Vergleich zu einer gleich großen Lithium-Ionen-Zelle um rund 50 Prozent erhöhen zu können.
Der Zulieferer Continental kann es sich „gut vorstellen“, in den Aufbau einer Fertigung von Solid-State-Batterien für künftige E-Fahrzeuge einzusteigen. Am liebsten im Rahmen eines Konsortiums. Das sagte Vorstandschef Elmar Degenhart in einem Interview. Im electrive.net Studio powered by P3 auf der EVS30 haben wir mit Prof. Dr.-Ing. Matthias Busse über die Fortschritte bei der Batterietechnologie für elektrische Fahrzeuge gesprochen. Der Leiter der Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität glaubt ebenfalls an die Festkörperbatterie.autoblog.com, greencarcongress.com, automobilwoche.de (Bezahlschranke)

Der Beitrag Fisker forscht an Festkörperbatterien für mehr Reichweite erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

Ladenetz verzeichnet 120 Stadtwerke-Partner

Auf 120 Stadtwerke-Partner ist der Roaming-Verbund ladenetz.de von Smartlab inzwischen angewachsen. 20 weitere Energieversorger kamen demnach seit Juni 2017 neu hinzu, als ladenetz.de die Marke von 100 Stadtwerke-Partnern geknackt hatte. 
Kurz darauf gab Smartlab im August den ermöglichten Zugang zur Berliner Ladeinfrastruktur bekannt. Damit stehen die mittlerweile rund 160 Ladestationen von Allego in Berlin auch den Kunden der Stadtwerke-Partner von ladenetz.de zur Verfügung. Vergangenen Monat stiegen die Stadtwerke Düsseldorf mit zehn Prozent beim kommunalen eMobility-Dienstleister Smartlab ein, der neben ladenetz.de auch hinter der Roaming-Plattform e-clearing.net steht. Und erst kürzlich teilten Smartlab und der Österreichische Ladeinfrastruktur-Betreiber Smatrics ihre Kooperation mit. Dadurch können E-Mobilisten wechselseitig auf die Ladestationen zugreifen.ladenetz.de

Der Beitrag Ladenetz verzeichnet 120 Stadtwerke-Partner erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

UK-Regierung will Steuern für Dieselautos erhöhen

Wie britische Medien bereits vorab erfahren haben wollen, wird UK-Schatzkanzler am 22. November eine höhere Besteuerung für Dieselfahrzeuge bekannt geben. Mit dem Geld sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Großbritannien finanziert werden. 
Noch ist unklar, ob eine Mehrwertsteuer-Erhöhung für Diesel-Neuwagen geplant ist oder ob auch bestehende Besitzer von Diesel-Fahrzeugen zur Kasse gebeten werden, etwa durch eine Erhöhung der Steuern auf den Kraftstoff.
Erst vor wenigen Wochen wurden Verbrenner-Fahrten in London deutlich teurer, nachdem die sogenannten T-Charge (Toxicity Charge) in Kraft getreten ist. Die neue Abgabe in Höhe von zehn Pfund pro Tag gilt für alle Diesel und Benziner, welche die Abgasnorm Euro 4 nicht erfüllen. Sie wird zusätzlich zur bereits bestehenden Congestion Charge von 11,50 Pfund pro Tag erhoben.express.co.uk, carscoops.com, buyacar.co.uk

Der Beitrag UK-Regierung will Steuern für Dieselautos erhöhen erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017

Geely kauft Flugauto-Entwickler Terrafugia

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet: Der chinesische Konzern Geely bestätigt jetzt den Abschluss der Übernahme des US-Flugauto-Entwicklers Terrafugia. Bereits 2019 will Geely das erste Flugauto auf den Markt bringen. 
Terrafugia wurde 2006 von Absolventen des MIT gegründet und entwickelt mit dem TF-X u.a. ein Flugauto mit Plug-in-Hybridantrieb. Während der Start- und Landephase sollen E-Motoren die Rotoren des Vehikels antreiben. Der Verbrenner übernimmt diese Aufgabe dann im Flugbetrieb.chinadaily.com.cn, carscoops.com, autonews.com

Der Beitrag Geely kauft Flugauto-Entwickler Terrafugia erschien zuerst auf electrive.net.

14. November 2017